EdgeRunner von Xtracycle

Mitte der neunziger Jahre entwickelte Ross Evans von der Stanford University für das Projekt „Bikes Not Bombs“ in Nikaragua eine Art Verlängerung eines Mountainbikes, um größere Lasten als üblich zu transportieren. Drei Jahre später gründete er die Firma Xtracycle Inc, die die Fahrradverlängerung als Bausatz unter dem Namen Free Radical extension herstellte und vertrieb.

Schon bald erkannten andere das Potential eines Fahrrads mit verlängertem Hinterbau, dem so genannten Longtail. Yuba kam 2006 mit dem Modell Mundo, Surly brachte 2008 das Big Dummy auf den Markt, Kona entwickelte das Ute. Inzwischen tummeln sich mehr als zehn Firmen auf dem Longtail-Markt.

 

Jetzt bietet auch Xtracycle komplette Longbikes an. Das EdgeRunner hat einen tiefergelegten Schwerpunkt als andere Lastenräder. Das hintere Laufrad hat 20“, während das vordere den üblichen Durchmesser von 26 Zoll besitzt. Kleinere Räder sind leichter und dennoch stabiler, vor allem aber rückt die Ladeplattform um etwa 15 Zentimeter nach unten, verglichen mit anderen Longbikes. Der Stahlrahmen des EdgeRunners wiegt 7.18 kg, ein komplett aufgebautes Bike etwas mehr als 20 kg. Xtracycle bietet eine ganze Serie von Extras, mit dem man das Rad bestücken kann: Zweibeinständer, die Möglichkeit für zwei Kindersitze, eine Art Reling, an der Kinder sich festhalten können, wenn sie auf der Ladeplattform sitzen, Fußstützen, Taschen, bis hin zum Sidecar, einem Seitenwagen, der die Ladekapazität des EdgeRunner weiter steigert.

Xtracycle: EdgeRunner

Volvo zeigt Radfahrer-Erkennung mit automatischer Vollbremsung

Auf einem Autosalon in Genf hat Volvo ein neues Sicherheits-Feature vorgestellt: eine automatische Vollbremsung, wenn ein Radfahrer oder Fußgänger plötzlich vor das Auto gerät. Ab Mitte Mai 2013 wird der  Autokonzern das system in mehreren Modellen anbieten.

Copenhagenize betrachtet die Erfindung als Schritt in die richtige Richtung und schlägt eine kleine Ergänzung vor: ein Geschwindigkeitssensor, der die Geschwindigkeit des Autos automatisch auf 30 km/h abregelt, wenn sich das Fahrzeug in einer Tempo-30-Zone befindet. Oder bei Tempo 50 in einer 50er-Zone.

Volvo: Volvo Car Group reveals world-first Cyclist Detection with full auto brake in Geneva

Reelight RL770

Das Fahrradlicht RL770 von Reelight wurde gerade auf der Eurobike vorgestellt. Es ist eine Komplettlichtanlage mit Front- und Rücklicht, die immer leuchten, wenn das Fahrrad in Bewegung ist. Energie bezieht die Anlage aus den herkömmlichen von Reelight bekannten Magneten, die allerdings verbessert wurden, die Halterungen sind nicht mehr in Plastik ausgeführt sondern aus Metall. Der Dynamo wird am Hinterbau angebracht und versorgt über Kabel die Lampen vorn und hinten. Reelight benötigt keine Batterie, die Anlage ist fest montiert, sodass man sein Licht immer dabei hat. Reelight erfordert keinerlei Auswechseln von Teilen oder Wiederaufladen und ist immer einsatzbereit. Die Anlage ist nach der StVZO zugelassen für Fahrräder unter 11 Kilogramm. Der empfohlene Verkaufspreis der Reelight RL770 liegt bei 89,95 Euro.

Reelight (Die RL770 ist zur Zeit noch nicht auf den Seiten des Herstellers beschrieben.)

Wir verlosen ein Exemplar der Reelight RL770 – gewissermaßen als „zweiter Preis“ der Owleye-Verlosung vom vergangenen Freitag. Wer bereits einen Kommentar zur Owleye abgegeben hat, braucht nichts mehr zu tun, sie oder er nimmt automatisch an der Verlosung teil.

USB-Fahrradlicht mit STVO-Zulassung

Die Firma Owleye stellt auf der Eurobike ein STVO-zugelassenes Fahrradlicht vor. Das HighLux.30 ist die – nach Firmenangeben – weltweit kleinste und leichteste Fahrradbeleuchtung. Mit einem Gewicht von gerade mal 58 Gramm und einer Länge von 7 Zentimetern bringt es über 30 LUX Beleuchtungsstärke auf die Straße. Ein Spezialreflektor verteilt das Licht so, dass die Lampe eine Zulassung nach der deutschen STVO-Norm erhalten hat. Im Innern der Lampe arbeitet ein Li-Polymer-Akku. Vorteile des neuen Akkus sind die lange Lebensdauer, der fehlende Memorie-Effekt und die Tatsache, dass das Licht auch bei Temperaturen unter Null korrekt arbeitet. Mitgeliefert wird ein USB-Kabel zum Aufladen der Lampe. Das Fahrradlicht ist ab sofort im Handel und wird zu einem empfohlenen Verkaufspreis von 49,95 Euro angeboten.

Da ich ein Exemplar des HighLux.30 zum Testen erhalten habe, gebe ich das Fahrradlicht weiter. Wer in den Kommentaren schreibt, dass sie oder er das Gerät haben möchte, achtet bitte darauf, eine funktionierende Mail-Adresse anzugeben. Ich verlose das Teil am Montag, 3. September 12:00 Uhr.

Owleye HighLux.30

App belohnt korrektes Verkehrsverhalten

Eine Handy-Applikation für die Betriebssysteme iPhone und Android ist in der Stadt Breda in den Niederlanden in Arbeit und wird bald eingeführt. Nach der kostenlosen Installation der App trackt das Programm die Geschwindigkeit von Radfahrern und Automobilisten. Man kann die App lediglich nutzen, um sein eigenes Verkehrsverhalten zu überprüfen. In Verbindung mit einer Lotterie, an der man über die App zusätzlich teilnehmen kann, soll gutes Fahrverhalten belohnt werden. „Gutes Fahrverhalten“ bedeutet in diesem Zusammenhang allerdings lediglich, dass man nicht zu schnell fährt. Anderes negatives Verkehrsverhalten wie zu enges Überholen, Rotlichtverstöße etc. können mit der App natürlich nicht erfasst werden.
Fietsberaad: App beloont goed verkeersgedrag

Öffentlicher Fahrradmontageständer

Eine Firma in Minneapolis in den USA hat einen Fahrradmontageständer entworfen, der dazu gedacht ist, an öffentlichen Orten aufgestellt zu werden. Der Fixit Bike Repair Stand hält alle Werkzeuge vorrätig, um einfache Reparaturen am Fahrrad durchzuführen. Man hängt das Rad auf einen gummiüberzogenen Arm und kann Pedalen und Laufräder frei bewegen. Der Austausch eines Fahrradschlauchs sowie das Einstellen von Bremsen und Gangschaltung sind kein Problem, da alle Werkzeuge einschließlich Fahrradpumpe für unterschiedliche Ventil-Formate vorhanden sind. Alle Tools werden durch Stahlseile gegen Diebstahl gesichert. Unerfahrene Fahrradreparierer können ihr Smartphone auf einen QR-Code richten und werden so auf eine Seite mit Tipps zur Fahrradreparatur geführt. Der Fixit Fahrradmontageständer bietet außerdem Platz, um Werbung oder einen Hinweis auf den Sponsor anzubringen. Die Firma wartet auf ein Patent und wird den Ständer danach auf den Markt bringen. Feine Idee für Städte und Gemeinden, die ihren Radfahrern einen besonderen Service bieten möchten.

Fixit Bike Repair Stand

Hangload, der einfache Weg, Taschen auf dem Fahrrad zu transportieren

Vor einem halben Jahr haben wir eine gewitzte Transporthilfe als Bike-Hack vorgestellt. Der Berliner Unternehmer Darius Hajiani bringt nun das System als Hangload auf den Markt, gut für alle, die zwei linke Hände haben und den Taschenhalter nicht schnell mal selbst bauen können.

HangLoad ist ein vielseitiges und praktisches System, um unterschiedlichste Lasten auf dem Fahrrad zu transportieren. Damit kann man viele Arten von Tragetaschen einfach und sicher transportieren, gleichzeitig werden Flexibilität, Bequemlichkeit und Freiheit beim Fahrradfahren deutlich verbessert. HangLoad wird an den hinteren Gepäckträger montiert und sorgt mit seinen Abstandshaltern dafür, dass Tüten und Taschen nicht mit Laufrad und Gangschaltung ins Gehege kommen.

Bislang existiert lediglich eine erste Vorserie des Abstandshalters. Darius sucht zur Zeit einen Produzenten, im Laufe des Sommers wird man den Taschenhalter zum Preis von ungefähr 30,- Euro kaufen können.

HangLoad

Magnic Light

Dirk Strothmann und Kurt Pohlmann sind begeisterte Radfahrer, waren für Fahrten in der Dunkelheit bislang aber nicht wirklich gut ausgerüstet. Im letzten Sommer kommen die beiden nach Experimenten zu Wirbelstrombremsen auf eine Idee: Es müsste möglich sein, einen Fahrraddynamo zu bauen, der berührungslos die magnetische Kraft von der Felge absorbiert.

Gedacht, getan. Stroth- und Pohlmann entwickeln Magnic Light, das erste berührungslose dynamobetriebene Fahrrad-Beleuchtungssystem ohne zusätzliche Komponenten an den Rädern. Die Energie zur Stromerzeugung wird berührungslos aus der rotierenden Felge auf Wirbelstrombasis unter Verwendung starker Neodymmagnete aufgenommen. Diese neue Technik ist die Basis dervollständig gekapselten Fahrradbeleuchtung, die ohne Batterien und externe Kabel auskommt, jedoch durch ihren enormen Wirkungsgrad das Gefühl einer sehr starken Batterielampe vermittelt, die das Rad nur minimal abbremst.

Magnic Light kann man noch nicht kaufen, es existieren lediglich Prototypen. Auf der Fahrradmesse am Gleisdreieck am vergangenen Wochenende wurde das Beleuchtungssystem demonstriert und verursachte beim Publikum jede Menge offene Münder und enthusiastischende Kommentare. Um aus den ersten Mustern eine am Markt erfolgreiche Fahrradbeleuchtung zu machen, werden auf der  Crowdfunding-Plattform Kickstarter 50.000 Dollar eingesammelt. Dreizehn Tage vor Abschluss der Funding-Aktion sind bereits 42.341 $ von 292 Unterstützern eingesammelt worden. Benötigt werden also lediglich noch knapp 8.000 Dollar. Das müsste doch zu schaffen sein. Wir drücken jedenfalls Magnic Light beide Daumen und hoffen, dass das revolutionäre Fahrradlicht in ein paar Monaten erhältlich ist.

Magnic Light
Magnic Light bei Kickstarter
Magnic Light bei Facebook

Oregon Manifest Fahrraddesign-Wettbewerb

Oregon Manifest ist ein jährlich ausgetragener Wettbewerb von Fahrraddesignern in Portland im Nordwesten der USA. In diesem Jahr wurde das beste Gebrauchsrad gesucht, mehr als dreißig Rahmenbauer und Uni-Teams nahmen die Herausforderung an. Bei Oregon Manifest werden nicht nur fertige Fahrräder präsentiert, die Räder müsen sich auch einem harten Praxistest auf und abseits der Straße unterziehen. Gewinner des Wettbewerbs war Toni Pereira, der auch im Jahr zuvor schon den ersten Preis abgeräumt hatte. Das Video zeigt recht schön, wie unterschiedlich die Aufgabe „utility bike“ interpretiert werden kann. Schlussstatement des Filmchens: „Was ich hier gesehen habe, war die Zukunft des Alltagsrades“.

Oregon Manifest Constructor`s Design Challenge

Klappbares Dreirad

gazelle-transportdreirad-453.jpgIn der goldenen Ära des Fahrradbaus war gewiss nicht alles besser, aber manche Erfindung aus den Zwanzigern und Dreißigern könnte sich auch heute noch auf dem Markt behaupten. Das abgebildete Dreirad stammt aus einem Katalog von Gazelle aus dem Jahre 1938. Mit der Patentnummer 22810 präsentierte der holländische Fahrradbauer ein faltbares Dreirad, das zusammengeklappt nicht viel breiter als als normales Fahrrad war. Der Faltvorgang erfolgte ohne Werkzeug und war in einer Minute getan. Auch der Transportkorb aus Ulmenholz konnte zusammengeklappt werden. Keine Ahnung, ob das Ding für Gazelle ein wirtschaftlicher Erfolg war, aber die Vorteile des Faltdreirads waren unbestritten, ließ es sich doch sehr platzsparend parken.

Eine moderne Version des Klapptransporters hat Gazelle 2008 vorgestellt. Das Cabby hat eine einklapp- und abnehmbare Ladefläche und besitzt nützliches Zubehör für den Transport von Material und Kindern. Gazelle gewann mit diesem Lastenrad vor drei Jahren den niederländischen Design Award für das beste Produkt in der Kategorie „Mobilität“.

gazelle-kindertransporter.jpg

Gazelle

[via]

Messe Nachlese #3

Passend zur dunklen Jahreszeit gibt es in der Beleuchtungstechnik neue Entwicklungen. Schmidt Maschinenbau fertigt einen neuen Nabendynamo.

son 28

Er heißt noch SON 28, wiegt bei gleicher Leistung aber 140 g weniger. Die Leerlaufverluste sind um 15 %
verringert und die Größe der Nabenhülse ist ist deutlich verkleinert, der Flanschdurchmesser entspricht jetzt dem des SON delux. Allein durch den größeren Flanschabstand lässt sich der SOn 28 zukünftig äußerlich von SON delux unterscheiden. Der alte SON 28 wird für den Schwerlasteinsatz in 40 und 48 Loch weiter gefertigt, und heißt jetzt SON 28 klassik.

Supernova, bisher bekannt für Hochleistungs-Scheinwerfer, baut ab sofort auch zwei Nabendynamos. Eine Magnetspule, die sich mechanisch abschalten lässt, bietet der Infinity 8. Damit sollen die Leerlaufverluste bei abgeschalteter Beleuchtung denen einer normalen Vorderradnabe entsprechen.

supernova infinity 8

Zusätzlich zur Abschalt-Mechanik ist eine neuartige Spulen- und Magnetarchitektur entwickelt worden, sie sorgt laut Hersteller für hohe Leistung schon bei geringen Geschwindigkeiten.

Der Infinity S erinnert vom Äußeren stark an den SON delux, wird aber dank der auch hier verwendeten speziellen Magnettechnik als stärkster Dynamo seiner Klasse beworben.

supernova infinity s

Wir sind gespannt auf unabhängige Vergleichstests.
Preislich liegen beide Dynamos auf Niveau der Dynamos aus dem Hause Schmidt, mit dem Unterschied, daß die Supernova Produkte laut Auskunft auf dem Messestand in Fernost gefertigt werden.

Endlich gibt es ein kleines und vermutlich auch solide gefertigtes Rücklicht für schlanke Gepäckträger:

toplight mini

Das Toplight mini aus dem Hause Busch & Müller ist noch mal kleiner als das Toplight line plus und sieht wirklich sehr dezent und elegant am Gepäckträger aus.

Schmidt Maschinenbau
Supernova
Busch & Müller

Messe Nachlese #2

Zwischen dem lauten Tamtam der Eurobike sind jedes Jahr kleine Neuerungen zu entdecken. Vieles haben wir sicherlich übersehen, vieles findet bei mir persönlich mangels Interesse keine verstärkte Beachtung, wie beispielsweise die unzähligen neuen Elektro-Fahrrad Variationen. Komplett ignorieren geht nicht, denn auf der größten Messe für muskelgetriebene Fahrzeuge ist der Elektromotor mittlerweile allgegenwärtig. Meine Nachlese beschäftigt sich aber mit dem klassischen Fahrrad.

Neue Schalter für Ketten- und Nabenschaltung waren für mich eine der wichtigsten Neuerungen für 2012. Neben dem schon im vorangegangenen Beitrag erwähnten Daumenschaltern von Microshift gibt es auch von Sunrace/Sturmey-Archer neue Daumenschalter:

Als 3 und 5-Gangschalter für Nabenschaltungen schon bei uns im Laden erprobt und für gut befunden, jetzt in einer Ausführung auch für 8 und 9-fach Kettenschaltung:
Sunrace Daumenschalter

Sunrace MOUNTAIN SLM96 Daumenschalter.

Gilles Berthoud, bekannt für handgefertigte Gepäckträger und dazu passende Taschen, bringt einen Schalter für Rennbügel in Kombination mit Rohloffnabe heraus. Der Schalter lässt sich zur Montage zerlegen und besteht komplett aus Aluminium. Da der Durchmesser relativ gering ist, ist der Schalter vermutlich eher für die interne Schaltzugverlegung zu empfehlen.

gilles berthoud rohloff gilles berthoud messe

Fahrrad mit USB-Port

starke-subzero.jpgBisher gab es die Möglichkeit, Strom aus dem Nabendynamo in externe, wahlweise batterieunterstützte Netz- und Lädegeräte zu führen. Ab dem kommenden Jahr bietet der Hersteller Silverback Labs ein Fahrrad mit integriertem USB-Port an. Der USB-Anschluss der Modellserie Starke 1 bis 4 sitzt im Vorbau und kann Mobilfunktelefone, MP3-Player und GPS-Geräte unterwegs aufladen. Preise und technische Details der Stromanlage hat Silverback noch nicht bekannt gegeben.

Starke Sub Zero

Eurobike 2011 Nachlese #1

Je häufiger ich auf Messen gehe, desto weniger Enthusiasmus bringe ich für den Messebetrieb und die zu entdeckenden Neuigkeiten auf. Stärker treten für mich dagegen Elemente hervor, die mich abstoßen: Autoschlangen überall, der gesamte Livestylescheiß à la Ichbineincoolermacker-ey, Menschenmassen, Lärm, Müll, schlecht geschultes Personal.
Ich wünsche mir auf Messen eine nüchterne Präsentation der Produkte mit ensprechenden technischen Erläuterungen auf schlichtem weißen Papier. Dazu bitte geschultes Fachpersonal. Vorbildlich am Stand der Firma Schmidt aus Tübingen praktiziert. Dafür an dieser Stelle ein Dankeschön.
Auch diesem Jahr gab es totz alledem wieder ein paar interessante Entwicklungen, unter anderem auch von oben genannter Firma.

Das persönliche Highlight dieser Messe ist dieses Jahr aber ein Produkt des taiwanesischen Herstellers Microshift. Es handelt sich um einen Daumenschalter für 8, 9 und 10-fach Schaltungen. Er ist zwar schon vor zwei Jahren von der us-amerikanischen Firma IRD entwickelt worden, und dort auch seitdem käuflich zu erwerben, allerdings zum stolzen Preis von 160 Dollar. Ohne den Umweg über IRD dürfte das Teil ein ganzes Stück günstiger werden.
Daumenschalter erlauben schnelle Gangwechsel über mehrere Ritzel hinweg in beide Richtungen und sind von ihrer Bauweise deutlich stabiler und langlebiger als die heute gebräuchlichen Trigger-Schalter von Shimano und SRAM. Wir sind gespannt, ab wann der Schalter in Deutschland erhältlich ist.

microshift-a10

Microshift SL-A10