Demo Suche sicheren Radweg

„Wir wollen keine teuren Imagekampagnen, wir brauchen sichere Radwege! Damit Vision Zero keine Vision bleibt! Komm zur Fahrraddemo! Nebenbei sammeln wir Kilometer für unser Protest-Team beim Stadtradeln.“ Changing Cities

Der Ausbau einer noch vor kurzem versprochenen Fahrradinfrastruktur, kam nie richtig voran, lag dann auf Eis und wurde nun frech weggekürzt – also gestoppt! Fahrradverkehr wird, wenn überhaupt, nach wie vor zweitrangig behandelt und systematisch diskriminiert. Unfälle sogar tödliche als Kollateralschaden konsequenzenlos und fast gelangweilt von der Politik hingenommen. Opfer dieser Diskriminierung werden nicht selten sogar durch Einschüchterung und Kriminalisierung verhöhnt.

Wir bleiben widerständig trotzdem oder gerade deshalb! Kommt Alle!

Wann: 27. Mai, 17:30 Uhr
Wo: Senatsverwaltung für Verkehr, Am Kölnischen Park 3 (Nähe U-Bhf Jannowitzbrücke)

2 thoughts on “Demo Suche sicheren Radweg

Comments-Feed
  1. Wer wirklich was produktives für eine ökologische Verkehrswende tun will, beteiligt sich nicht an der Methode den Radverkehr permanent durch ‚fehlende Sicherheit‘ gefährlich zu schreiben.
    Dass die vielbeworbenen ’sicheren‘ Niederländischen und Dänischen Verhältnisse 1. real nicht sicherer sind, und dass dort der Autoverkehr 2. stetig weiter ansteigt sollte doch langsam mal zu denken geben?
    Was gebraucht wird ist, neben sicheren Wegen, vor allem eine Reisezeitverschiebung, die die Erreichbarkeitsradien des Alltags-Radverkehrs auch im Stadt-Umland Verkehr in ein konkurrenzfähiges Verhältnis zum MIV bringt (push&pull), sowie die REduktion der Vorhaltenotwendigkeit von Autos.
    Und:
    klimarelevant sind NICHT die Kurzstrecken, sondern vor allem die mittleren und längeren Distanzen, die sich zwingend weg vom MIV und hin zum ineinander verschränkten Umweltverbundverkehr transformieren müssen.

    ‚Sicherheit‘ war übrigens in allen Befragungen noch nie Top1-3 bei den Radfahrverhinderungsgründen, sondern lag und liegt regelmäßig recht weit hinten, auch wenn das ADFC-Marketing und einige Radentscheid-Chefetagen da gern Anderes suggerieren. Kinder (gern ins Feld geführt) sterben übrigens im Schwerpunkt gerade nicht beim Radfahren, sondern stattdessen als Mitfahrer in den Blechkisten.
    DAVOR sollte gewarnt werden, da sollte das Sicherheitsdefizit festgemacht werden, statt ausgerechnet die unselige Kopplung von Radverkehr und angeblich dabei fehlender Sicherheit in die Köpfe zu hämmern.
    Die permanente sprachliche und propagandistische Kopplung von ‚Radverkehr‘ und ‚Sicherheit‘ ist schon im Springer-Medienimperium und etlichen autoaffinen Medien und Gruppierungen extrem schädlich, Gruppen und Personen, die sich als ‚Radlobby‘ begreifen, sollten endlich mal aus dieser Sackgasse aussteigen.
    Schwerpunkt (Jaaa: die Klimakrise ist zwar out, aber physikalisch keineswegs ad acta, sondern im Gegenteil brisanter als noch vor einigen Jahren) sollte endlich Reduktion der Autodichte und die Reduktion der MIV-Fahrleistung, sowie die Eindämmung und Verlagerung des überbordenden Straßengüterverkehrs sein.
    Radverkehr kann da einen Teil beitragen, aber nicht, wenn er a la NL mit Separationsdogma als autogerechte Stauvermeidung mit Schwerpunkt Kurzstrecken und der unsinnigen Zielsetzung ‚Radverkehrsanteil erhöhen‘ daher kommt. Das bekannte Phänomen von gleichzeitig steigendem ‚Radverkehrsanteil‘ und deutlich steigender Kfz-Dichte und Kfz-Fahrleistung sollte doch irgendwann mal reflektiert werden?
    Weg mit den Nebelkerzen!
    Auf zu einer ECHTEN sozial-ökologischen Verkehrswende mit WENIGER MIV, weniger Ressourdenverbrauch, weniger THG-Ausstoß und weniger strukturellem ‚Zwang zum Auto‘!

  2. Und, kleine Ergänzung:
    Wo bleibt eigentlich die Diskussion um die Sicherheitsdefizite und die schweren bei Dauerexposition oft tödlichen gesundeitlichen Beeinträchtigungen durch den Autoverkehr?
    Abgase und Autolärm sind unter medizinischen Gesichtspunkten längst als echte, als sehr reale Killer mit zig induzierten Krankheiten von Herz-Kreislauf und Immunsystem/Allergien bis Krebs und Depression/Demenz erkannt.
    Aber nein:
    Ausgerechnet der Radverkehr sei ein Sicherheitsproblem.
    Was für ein absurdes, destruktives und desorientierendes framing.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert