
Gegen den Angriff des Autosenats der unsere Stadt zerstört! Für ein bezahlbares Berlin in dem sich alle sicher auf den Straßen bewegen können. Und letzte Chance für den Verkehrsentscheid zu unterschreiben. Die Radspannerei sammelt mit! Kommt Alle!

Gegen den Angriff des Autosenats der unsere Stadt zerstört! Für ein bezahlbares Berlin in dem sich alle sicher auf den Straßen bewegen können. Und letzte Chance für den Verkehrsentscheid zu unterschreiben. Die Radspannerei sammelt mit! Kommt Alle!
Am 11. und 12. April 2026 ist es wieder soweit: in den Hallen des Flughafens Tempelhof und auf dem Tempelhofer Feld findet die größte Fahrradmesse Berlins statt. In den Anfangsjahren war die Radspannerei mit der eigenen Fahrradmarke Paripa dabei und ich muss sagen, bei der Auswahl an Aussteller*innen dieses Jahr wäre es vielleicht gut gewesen wenn wir uns auch mal wieder auf der VELOBerlin präsent hätten.
Bei der Durchsicht der Aussteller*innen fällt mir ein Schwerpunkt Cargobike auf. Insgesamt scheinen relativ wenige klassische Fahrradmarken, darunter aber durchaus Urgesteine der deutschen Fahrradbranche wie Kettler oder Stevens dabei zu sein. Beim Zubehör habt ihr unter vielem Anderen die Gelegenheit die legendären Lichtanlagen der Firma Schmidts Maschinenbau zu bestaunen oder die neuen Farben bei Ortlieb Taschen zu bewundern. Auch dieses Mal gibt es die kleinen Tüftler und Startups die neue Produkte präsentieren, mir ist da spontan Hara Cargo als interessant aufgefallen.
Die VELOBerlin schimpft sich Fahrradfestival und in der Tat gibt’s nicht nur Produkte sondern auch ganz viel anderes wie Vorträge, Diskussionen und Workshops rund ums Fahrrad. Am Samstag um 14 Uhr wird beispielsweise vom Verkehrssenat der „Engagementspreis Fahrrad Berlin“ verliehen. Ich schätze die aktuelle Regierung ist nicht unter den Anwärter*innen zu finden.
Wirklich engagierte wie Respect Cyclists, die in Berlin unglaublich viel für die Protestkultur auf Fahrrädern leisten oder der ADFC als größter Lobbyverein fürs Fahrrad und natürlich Changing Cities sind mit Ständen vor Ort und warten auf das Gespräch mit euch.
Außerdem sehr wichtig und nicht zu vergessen, wird auch das Netzwerk Women in Cycling Germany sowie womeninmobility auf der VELOBerlin vertreten sein:
„Frauen gestalten Radkultur auf vielen Ebenen – im Laden, auf der Straße, in Netzwerken. Auf der VELOBerlin bringen wir diese Perspektiven zusammen und fragen: Wie gestaltet sich (lokale) Fahrradkultur und wie können wir gemeinsam noch mehr bewegen? Dazu lädt @womenincycling_germany am 11. April zusammen mit @womeninmobility alle Frauen* zum gemeinsamen Event ein! Mehr Infos auf veloberlin.com (Link in Bio).“ /Instagram

Die VELOBerlin läßt sich auch hervorragend mit einer ausgiebigen Fahrradtour verbinden. Das dachten sich jedenfalls einige Fahrrad begeisterte Velo Intitiativen denen ihr euch am Start oder unterwegs anschließen könnt. Weitere Infos dazu findet ihr hier: Instagram


Für einen Protest, der so vielfältig ist, wie unsere Erfahrungen, Herkünfte und Generationen. Als notwendige Antwort auf die weltweit zunehmende Bedrohung, Verarmung und Diskriminierung von Frauen* in ihrem ganzen Spektrum – GENUG! der nicht endenden Kriege, geführt von Autokraten gegen Andersdenkende, Menschenrechte, Völkerrecht, Meinungs- und Pressefreiheit . BASTA! an diejenigen, die Klimakatastrophe leugnen, Menschen und Natur ausbeuten und damit unfassbare Reichtümer und Macht anhäufen.Es ist Zeit für ein lautstarkes, gemeinsames ENOUGH! GENUG! Die Geschichte kennt unsere Macht. Hohe Zeit, sie wieder zu nutzen.„
Für den Montag nach dem 8. März sind in Berlin weitere Demonstrationen angemeldet, meist unter dem Motto „Frauenstreiktag“. Die voraussichtlich größte findet unter dem Titel „Globaler Frauen*streik“ zwischen 12 und 18 Uhr am Brandenburger Tor statt mit erwarteten 5.000 Teilnehmerinnen. Man wolle weltweite Bedrohung, Rechtsruck und Angriffe auf Gleichstellungspolitik und Frauenrechte nicht länger hinnehmen.
Am Montag ist auch in diesem Jahr wieder eine Blumenniederlegung am Clara-Zetkin-Denkmal geplant. Das Frauennetz Marzahn-Hellersdorf lädt dazu mit Redebeiträgen von Politiker:innen und Aktivist:innen ein. Aufgrund der aktuellen Umgestaltung des Parks können die Blumen diesmal jedoch nicht direkt am Denkmal niedergelegt werden, sondern nur vor dem Bauzaun.
Wie ein Sprecher der Berliner Polizei rbb|24 sagte, wurde zudem von der Initiative „Töchterkollektiv“ für Montag um 15 Uhr eine Kundgebung am Bebelplatz mit 5.000 erwarteten Teilnehmenden angemeldet.
Sendung: Radioeins vom rbb, 08.03.2026, 11:00 Uhr„
Erfolgreicher Frauenstreik in Island:
Fahrrad fahren, auch im Winter mit Schnee, Eis und knackigen minus Temperaturen könnte so schön sein! Wie in Oulu – europäische Kulturhauptstadt 2026! Oulu wird in Finland auch die Winterfahrradhauptstadt genannt. Ob zur Schule, zur Arbeit, zum Einkaufen oder einfach nur von A nach B: in Oulu ist Radfahren auch bei -20 Grad üblich!

Interessant und großartig ist, wie scheinbar selbstverständlich hier der Fokus auf den Ausbau und Erhalt der Fahrradinfrastruktur gelegt wird. Immer mit Einbeziehung der Bürger*innen.
Das ganze Jahr über und vor allem im Winter kann Oulu auf sichere, funktionierende Fahrradwege stolz sein. Der erste Strategieplan zur Umsetzung einer Fahrrad zentrierten Stadt kam 1969 auf den Tisch. Dieser sah vor, den Fuß- und Radverkehr in der Stadtplanung gleichwertig zu behandeln. Deshalb können sich dort auch Radfahrende und zu Fuß Gehende immer auf einen funktionierenden Winterdienst verlassen.
Heute ist das Radwegenetz über 950km lang und verläuft überwiegend getrennt vom Autoverkehr. Gefahr erkannt, Gefahr gebannt: Mauri Myllylä, Pionier des Radwegesystems in Oulu, hatte nach einem Aufenthalt in den USA und den dort gemachten Erfahrungen der massiven Bevorzugung des Autoverkehrs den Impuls es in Oulu anders zu machen.
Als Stadtplaner in Oulu den 1960er Jahren angestellt legte er den Grundstein für das heutige Radwegenetz in Oulu:
‚So entstand die Idee eines gut befahrbaren Radwegenetzes, abgetrennt vom motorisierten Verkehr. Mit Wegen, breit genug, um im Winter von Traktoren geräumt zu werden.‘ (Isabel Scherer: Bericht aus Drahtesel Magazin)
Und so wurde es!
‚Oulu hat es also geschafft aus der eher sportlichen und nischigen Winteraktivität etwas Alltägliches und Soziales zu machen, das für jeden geeignet ist – nicht nur für diejenigen, die „fit“ und „hart im Nehmen“ sind.‘ (Isabel Scherer)
‚Gute Infrastruktur und starke Winterwartung‚, geben die Verkehrsplaner in Oulu als Antwort auf die Frage des Erfolgs an. Isabel Scherer „Die Radkultur Ihrer Stadt gestalten“
Zuerst brauchte es allerdings bei den Verantwortlichen in der Verwaltung die Einsicht und den Willen. Diese Grundlage fehlt vielerorts schlichtweg.
Die Stadtplaner*innen von Oulu teilen bis heute ihre Expertisen in Form von Schulungen, internationalem Austausch und Konferenzen.
Die Teilnehmenden, z.B. Verwaltungsangestellte für Verkehr anderer Länder und Städte holen sich dort das nötige Knowhow und jede Menge Motivation ab.
Denn es ist durchaus möglich, mit Berücksichtigung der lokalen Begebenheiten überall eine erfolgreiche Fahrrad Infrastruktur aufzubauen.
‚Wenn Kommunen ihren Einfluss bei der Gestaltung der Mobilitätskultur erkennen und kooperative, zukunftsorientierte Anstrengungen priorisieren, legen sie den Grundstein für langfristigen Erfolg.‚
In einem erarbeiteten Funktionsdreieck, nennt die Autorin (Isabel Scherer) als Schlüsselkomponenten:
‚● Urbane Materialitäten – die physische Umgebung, einschließlich Infrastruktur und Winterpflege.
● Planungspraktiken – die Organisationsstruktur der Gemeinde, einschließlich Priorisierung, Finanzierung und politischer Unterstützung.
● Bedeutungen des Radfahrens – die Werte und die kulturelle Bedeutung des Radfahrens in der Stadt, einschließlich der Frage, ob Radfahren eine tief verwurzelte Geschichte in der Gemeinde hat.‘
Diese Merkmale beeinflussen und bedingen sich stark gegenseitig. Eine hohe Relevanz dabei haben die Macher*innen und Akteure.
Oulu – Winterfahrradhauptstadt (Video)
Seufz…
Die dringende Frage hierzulande bleibt zur Zeit warum denn eigentlich die Fahrradwege bei Eis und Schnee nicht oder kaum geräumt werden.
Nicht zuletzt geht damit auch ein erhebliches Unfallrisiko einher, das traurigerweise offenbar in Kauf genommen wird.
Denn eigentlich gibt es klare Verantwortlichkeiten, zudem versprochene längst ausgearbeitete Konzepte, auch die zum Straßennetz gehörenden Fahrradwege im Winter zuverlässig zu betreuen.
BSR – Winterdienstpflichten
Senatsverwaltung – Winterdienstkonzept

Auch der ADFC und Changing Cities fragen das:
‚Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) hat indes am Dienstag bemängelt, dass auch Berlins Radwege nicht ausreichend geräumt würden. Nach Angaben des Verbands werde der Radverkehr durch den Berliner Senat trotz eines neuen Winterdienstkonzepts behindert. Dieses Konzept sehe vor, dass Radwege mit derselben Priorität geräumt werden wie Straßen für den Autoverkehr. Die unzureichende Räumung der Radwege bezeichnet der Verband als unverantwortlich.‘ (rbb24.de Strenger Frost und Schneereste)
Was im Autoverkehr undenkbar wäre, müssen Radfahrende in Berlin seit Jahrzehnten und mindestens noch den kommenden Winter 2025/26 ertragen: Radwege werden nicht konsequent geräumt. Und dass, obwohl der Senat im Januar 2025 den Vorgaben des Mobilitätsgesetzes entsprechend ein neues Konzept für den Winterdienst vorgestellt hat.‘ (ADFC Winterdienst-Check)
Changing Cities mit einer Foto Dokumentation von betroffenen Fahrradwegen:
‚Bis Ende 2022 hätte ein Winterdienstkonzept durch die Senatsverwaltung erstellt werden müssen. Da dieses bis heute nicht existiert, gelten noch die 10-15 Jahre alten Pläne, die Fuß- und Radverkehr nicht als „richtigen” Verkehr einstufen. Das Räumen dieser Wege wird einfach nicht priorisiert. Dabei werden in Berlin 34 Prozent der Wege zu Fuß und 18 Prozent der Wege mit Rad zurückgelegt – und alle anderen, die ÖPNV und Kfz nutzen, nutzen ja auch die Fußwege.‚ (Changing Cities – kaum Winterdienst)
Aktion – Der ADFC ruft deshalb zum Winterdienst-Check auf:
‚Mit dem ADFC-Winterdienst-Check wollen wir Beispiele sammeln und zeigen, wie drängend die Räumung der Radwege ist‘.
‚Schneefall und Eis? Temperaturen unter Null? Mach mit!
Dokumentiere Stellen mit guter oder schlechter Räum-Situation mit Foto, Datum, Uhrzeit, genauer Verortung und Beschreibung der Situation.
Schicke uns Foto, Datum, Uhrzeit und Verortung (Pin/Screenshot/Straße mit Hausnr.) per Mail an winter [at] adfc-berlin.de.
Wir tragen die Punkte auf der untenstehenden Karte ein.
Nach Tagen immer noch nicht geräumt?
→ Schick uns gerne auch follow-up-Fotos bereits dokumentierte Stellen, sodass wir auch den Verlauf der Räumsituation dokumentieren.‘
ADFC – Senat verschleppt Winterdienstkonzept
Interessant dazu, wieder mit einem Blick ins Ausland: Eine Freundin in Schweden berichtete mir, in ihrer Stadt (Umeå) werden bestimmte Fahrradwege zuverlässig geräumt und bleiben befahrbar. Auf einer Onlinekarte kann sie sich die jeweils aktuell geräumten Strecken anzeigen lassen.
So, und wer jetzt noch Lust hat, auf ein gepflegtes und einschläferndes Bürokratiedeutsch: Hier ist die Antwort auf eine Schriftliche Anfrage des Abgeordneten Lars Düsterhöft (SPD ) zum Thema vom letzten Jahr :
https://pardok.parlament-berlin.de/starweb/adis/citat/VT/19/SchrAnfr/S19-21213.pdf
Grobes Fazit der offiziellen Statements zum fehlenden Winterdienst für Fahrradwege:
Nur offiziell ausgewiesene für die BSR Fahrzeuge befahrbaren Radwege werden geräumt, Enteisungsmittel wie sie auf PKW Straßen zum Einsatz kommen, werden auf Radwegen aus Gründen des Umweltschutzes, wegen angrenzenden Grünflächen nicht verwendet. Sowieso sind diese verboten und kommen nur in Extremfällen zum Einsatz.
Die gleichwertige Priorisierung des Winterdienstes für Radwege aufgrund von Unfällen und zur Unfallvermeidung, wird nicht anerkannt, da dazu keine oder unzureichenden Daten vorliegen.
Weitere Vermutungen wären, kein Bock und wie immer als wertvolles Mitglied der Gemeinheit: Auto hat Vorrang.
+++ Update 10. Januar + ++
‚Stadtreinigung: Räumung von Gehwegen wäre komplex und teuer‘
>> Komplex und teuer << ist zur Zeit vor allem die Lage in den Kliniken und in den Notaufnahmen. Zeitweise war sogar von einem ‚Massenanfall von Verletzten‘ die Rede, ‚wirklich am Anschlag‚ so das Unfallkrankenhaus in Berlin.
‚Wie eine Sprecherin der rbb24 Abendschau mitteilte, mussten vor allem Brüche behandelt werden, aber auch Platzwunden sowie Schädel-Hirn-Traumata. Unter den Betroffenen seien viele Radfahrer.‘ rbb24 28.12.25
Angesichts der hohen Zahl an Unfällen ist die Aussage, die Aufstockung von Ressourcen wäre unverhältnismäßig für nur „einige wenige Schneetage im Jahr“, kaum nachvollziehbar. Die vielen Verletzten, teils Schwerverletzen hätten also quasi keine Bedeutung und es gäbe kein Grund zum Handeln.
Ab jetzt gilt es die Nummer der Ordnungsämter in der Kurzwahltaste bereit zu halten: Denn zur Verantwortung gezogen und zum Handeln werden nun ausdrücklich die Bürger*innen aufgerufen 👉
Am besten bevor du ausrutscht und dir den Arm brichst oder Schlimmeres, die BSR rät 👉
‚Hinweise zu fehlendem oder unzureichendem Winterdienst sind unverzüglich nach Feststellung an das jeweilige Ordnungsamt zu richten.‘ (Die Zeit 10.01.26)
Na dann – wäre die Sache mit der zuständigen Verantwortlichkeit ja geklärt.
Liebe Leute,
wir haben in der ersten Augustwoche vom 4.8.2025 bis zum 9.8.2025 geschlossen.
Danach sind wir erfrischt wieder für euch da.

„Uns reicht’s! Gerade mal fünf Prozent des Berliner Radverkehrsnetzes sind seit Verabschiedung des Mobilitätsgesetzes vor acht Jahren fertiggestellt. Und die Berliner Senatsverwaltung? Veranstaltet ein „lustiges“ Stadtradeln und möchte damit ihr Image polieren. Mit jedem gefahrenen Kilometer zeigen wir dem Berliner Senat, dass „Stadtradeln” kein dreiwöchiger Spaß ist.
Es geht nicht darum, die meisten Kilometer zu fahren – wir sind nun mal Alltagsfahrende! Es geht darum, dass wir viele sind und sichtbar werden – viele Berliner*innen, die gegen die Senatspolitik protestieren.“ Changing Cities e.V.


🗓️ Datum: Samstag, 17. Mai 2025
🕑 Zeit: 14:00 – 22:00 Uhr
📍 Ort: Elsenstraße / Puschkinallee / Am Treptower Park, Berlin-Treptow
📋 Ablauf: Nachmittags familienfreundlicher Straßenprotest, abends Tanzdemo und Protest-Rave mit Techno-Musik.
Argumente weitere Informationen via a100stoppen.de
ND: ,Tausende bei Techno-Demo gegen Ausbau der Autobahn A100`– 18.05.2025
Am 8. Mai 2025 gibt es die Gelegenheit zwei gute Dinge miteinander zu kombinieren. Gibt es Besseres als auf dem Fahrrad dem Antifaschismus Geltung zu verleihen?
In Berlin wird eine Sternfahrt mit dem Fahrrad zur zentralen Gedenkfeier der Verfolgten es Naziregimes (VVN-BdA) am Bebelplatz in Mitte organisiert.
Los geht es hier:
Lichtenberg:
13.30 Uhr Museum Karlshorst, Abfahrt 14.00 Uhr
Zwischenkundgebung Arbeitserziehungslager Wuhlheide
Zwischenkundgebung an der „Bersarin-Birke“
Zwischenkundgebung Lichtenberger Brücke, Friedhof der Sozialisten
15.00 Uhr Zwischenkundgebung Kiezfest Friedrichshain Annemirl-Bauer-Platz
Mitte:
14 Uhr Urnenfriedhof Seestraße am Denkmal für die Opfer des Faschismus in aller Welt, Seestraße 92-93, 13347 Berlin Wedding
14.30 Uhr Zwischenkundgebung Leopoldplatz
Treptow:
Kundgebung am Sowjetischen Ehrenmal 12-14 Uhr des BdA Treptow,
14 Uhr Korsostart Eingang Puschkinallee
15 Uhr Zwischenkundgebung Skalitzer Straße 32 am ehemaligen Wohnhaus der Zeitzeugin Margot Friedländer
Tempelhof:
Hitler kaputt – Befreiung – was sonst!?
14:00 Uhr Kundgebung am Ort der Kapitulation der Stadt Berlin am 2. Mai 1945, Schulenburgring 2, 12101 Berlin
15:00 Uhr Zwischenkundgebung Gedenktafel Johann „Rukeli“ Trollmann, Bergmannstraße 28 – Nazis boxen!
15:30 Uhr Zwischenkundgebung Checkpoint Charlie
Grenzen auf! – Refugees welcome!
Steglitz:
Start um 14 Uhr am Hermann Ehlers Platz/Spiegelwand
Charlottenburg:
TU Berlin, Straße des 17. Juni 135
14 Uhr Kundgebung an der Gedenktafel für die polnischen Befreier*innen Charlottenburgs und des Campus
14.45 Korsostart
Pankow:
11-13 Uhr Kundgebung Sowjetisches Ehrenmal Buch
14 Uhr Kundgebung Garbatyplatz
15.15 Uhr Zwischenkundgebung: Denkmal für Antifaschistischen Widerstandskampf und Befreiung“ (S+U Schönhauser Allee)
15.30 Uhr Zwischenkundgebung: Jüdischer Friedhof (Schönhauser Allee 25)
Ziel: 16 Uhr Kundgebung mit buntem Rahmenprogramm auf dem Bebelplatz in Mitte.
„die Sparpläne des Berliner Senats legen die Axt an den sozialen Zusammenhalt der Stadt und verabschieden sich sehenden Auges von der Klimaneutralität 2045. Ein Wind der sozialen Kälte weht vom Roten Rathaus her:
Das gesamte Ausmaß der Kürzungen haben zivilgesellschaftliche Aktivist*innen auf dieser Website zusammengetragen. Insgesamt will der Senat drei Milliarden Euro aus dem Budget streichen. Gerade Menschen, die durch Armut, Diskriminierung oder gesundheitliche Einschränkungen ausgegrenzt werden, sind von den Kürzungen besonders schwer betroffen. Denn sie können den Wald nicht pflegen, den Wohnraum verdoppeln oder einfach das Taxi zur Arbeit nehmen.“ („Changing Cities ruft mit 100 Berliner Organisationen zum Protest auf“)
Großdemo gegen Kürzungen – nd-aktuell.de
Wann: 15.12. um 13 Uhr am Lustgarten auf der Museumsinsel
Rollender Zubringer: vom Neuköllner Eduard Müller-Platz, startet ebenfalls um 13 Uhr!
Update – Treffpunkt Rollender Zubringer: Kranoldplatz (Neukölln)
Er verstarb viel zu früh am 7. Februar 2024.
Vielen war er bekannt in seiner großen Leidenschaft als DJ. Weniger bekannt war Bruno jenen vielleicht in einer seiner frühen Stationen als Profi Rennradfahrer. Dieser Zeit verdankt er auch seinen Namen, wie er mal erzählte. Und wir seine Begeisterung für das Fahrrad, seine Arbeit bei uns und seinen Erfahrungsschatz in diesem Metier.
Bruno hat sein Leben bunt, intensiv und reichhaltig gelebt. Hat sich, das Leben und seine Mitmenschen immer wieder auf’s neue herausgefordert.
In jedem Fall ein Unikat. Auch bei uns in der Radspannerei. Er liebte seine Arbeit und das Team. Es sind so viele Fahrräder die er aufgebaut und geschraubt hat, die weiter auf den Straßen und sonstwo herumdüsen werden.
Er war ein prägender, zugewandter, sehr bereichernder und liebgewonnener Weggenosse, nicht nur der Radspannerei. Wir alle werden ihn nun vermissen. Es ist sehr schade und so traurig, dass er nicht mehr da ist.
Meine Kolleginnen und Kollegen haben ihn als kollegial, zuverlässig, loyal und auch kritisch erlebt. Freundlich und immer mit Stil. Ein Freund mit viel Empathie und auch ein Fighter. Der sich wünschte die Menschen könnten lieben und einander mehr Liebe zeigen. Sie mochten die Gespräche mit ihm und seine Ausstrahlung und wünschen ihm nun Rückenwind und Rock ’n’ Roll für die Party dort, bei der er schon mal ein paar Platten auflegen wird!
Wir behalten ihn in lieber Erinnerung und vermissen ihn sehr.
Neulich wurde in den Nachrichten verkündet, die Krise soll vor allem auf den starken Schultern der besser Situierten und Reichen verteilt werden. In der nächsten Runde der Nachrichten, galt als beschlossene Sache, das es Kürzungen bei den Grundsicherungen der Hartz 4 Sätze geben wird. Das ist doch mal eine interessante Interpretation und Umsetzung. Die „Besseren“ der Gesellschaft, werden zum Glück durch die Armen entlastet. Somit ist klar, wer sich die dickeren Pullover für die kommenden Krisen Winter, von der gekürzten Grundsicherung kaufen muss. Tipp für die Reichen: Pullover, Mützen, Handschuhe spenden!
Die Tour de France der Männer, tourt schnaufend tapfer weiter von Lausanne nach Aigle – Châtel les Portes du Soleil. Aktuell (9.7.) : „Tadej Pogacar hat einen weiteren Etappensieg bei der Tour de France 2022 nur knapp verpasst. Im Finale der 8. Etappe nach Lausanne wurde er Dritter. Schneller als der Slowene am Schlussanstieg der 3. Kategorie waren nur der Belgier Wout Van Aert und Michael Matthews aus Australien. Im Sprintduell am Olympiastadion war der Träger des Grünen Trikots nicht zu schlagen und feierte seinen zweiten Sieg.“
„Ich konnte nicht mehr bremsen und bin voll auf das Gesicht geflogen“. – Massenstürze, unbeabsichtigte Backpfeifen von Betreuern, Verletzungen durch Kettenblättern: „Muss ein 56-Kettenblatt gewesen sein..“, Hals- und Beckenbrüche sowie Rennmaschinen-Totalschäden und Corona. Hartes Pflaster so eine Tour!
Die erste Etappe der Tour de France der Frauen, (vom 24. bis 31. Juli, acht Etappen, von Paris zum Berg-Finale in La Planche des Belles Filles), wird übrigens am selben Tag der Schlussetappe der Männer stattfinden. Geht also spannend nahtlos weiter!
Auch die Lieferketten, bleiben spannend angespannt und sorgen weiter für Überraschungen. Immerhin – es gibt noch welche!
Zugfahren mit Fahrrädern bleibt weiterhin knirsch und es wird gebeten, lieber von dem Angebot der Deutschen Bahn, „Call a Bike“ Gebrauch zu machen. Das ist, neben den zusätzlichen Kosten eines Mietrades, eher mäßig interessant. Auch für Leute, die teils ausgewachsene Bike-Packing Touren unternehmen und auf ihre eigenen, dafür konfigurierten Räder angewiesen sind. Na gut, immerhin ein Angebot, das versucht Abhilfe zu schaffen.
Was anstehende Termine angeht, könnte für Interessierte, das Queer-Netzwerk des ADFC Berlin, eine interessante Vorbereitungs- und Anlaufadresse für den Christopher Street Day am 23. Juli sein. Treffen, nicht nur dazu, gibt’s immer monatlich an einem Dienstag, 19:00 Uhr im ADFC VELOKiez, Möckernstraße 47.
In und unter den Regalen, auf sämtlichen Ablagen und Arbeitsplätzen, stapeln sich Ortlieb- und andere Fahrradtaschen aller Art, die zur Reparatur eingeschickt werden sollen. Große, kleine, bunte, runde, quadratische und eckige – überrall Taschen! Die Leute wollen in den Urlaub und noch schnell ihre Beutel fit machen, die plötzlich irgendwo Löcher und sonstige Defekte haben. Fette Auftragslage. Die ungünstige Reihenfolge dabei – zuerst Urlaubsbuchung, dann Tasche und das im Chaos gebeulten Coronazeitalter, Lieferketten stehen Kopf, Aussagen gleichen einem Orakel und wir haben Null Einfluß darauf – treibt uns die Schweißperlen auf die Stirn.
Glück gehabt, war nur ein Traum. Jedenfalls was die Taschen betrifft. Es empfielt sich, für die Planung und Equipmentbeschaffung von Reisen und Touren, ausreichend viel Zeit einzurechnen. Je nach dem um was es geht. Bei Fahrrädern z.B., kann das zum Teil auch ein halbes Jahr, bis 2 Jahre (ohne Gewähr) sein. Rechtzeitig nachfragen, ob es sich beim Wunschrad eher um Tage, Wochen oder Monate bei der Lieferung handelt. Leider. Wir und andere Händler die das betrifft, finden das auch blöd. Nichts ist mehr wie vorher, Realitäten ändern sich.
Und ja, auch ich frage mich, wo die ganzen Profi- und Hobbyzauber*innen sind, wenn man sie braucht! Die könnten das doch alles wieder hindengeln. Aber vermutlich haben Zaubersprüche und ihr Zubehör, auch Corona bedingte Lieferkettenprobleme. Mist..
heute am 3. Juni ist Weltfahrradtag und Europäischer Fahrradtag zugleich
bzw „offizieller UN-Tag des Bewusstseins über die gesellschaftlichen Vorteile der Fahrradnutzung“

lasst uns das am 12. Juni in Berlin gemeinsam feiern und demonstrieren: