Die Kreuzung Blücherstraße Ecke Zossener Straße in Kreuzberg wird sehr stark von Radfahrern frequentiert. Mehrere hundert Radler werden hier pro Stunde gezählt. Am Montagabend kam es an diesem Knotenpunkt zu einem folgenschweren Unfall zwischen einem Autofahrer und einer Radfahrerin. Wie es zu dem Zusammenstoß kam, ist noch ungeklärt. Die Meldung der Polizei im Wortlaut:
„Eine Radfahrerin erlitt gestern Abend bei einem Verkehrsunfall in Kreuzberg schwere Verletzungen. Ein 37-jähriger „VW“-Fahrer befuhr die Blücher- in Richtung Urbanstraße. An der Kreuzung Blücher- Ecke Zossener Straße erfasste er die 29-jährige Radlerin, die den Kreuzungsbereich passierte. Durch die Wucht des Aufpralls wurde die Frau mehrere Meter durch die Luft geschleudert. Sie kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Der genaue Unfallhergang ist Gegenstand der Ermittlungen, die der Verkehrsdienst der Polizeidirektion 6 übernommen hat.“
Pressemeldung der Berliner Polizei Nummer 0557 vom 02.03.2010 – 09:20 Uhr
Berliner Zeitung: Radfahrerin angefahren und verletzt
B.Z.: Radfahrerin angefahren und verletzt
Ein Radtourenführer speziell für den Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf wurde vom Bezirksamt herausgegeben. In ihm werden drei Fahrradtouren durch den Bezirk vorgestellt. Jede Tour ist als praktische Rundtour gestaltet und hat eine Länge von 12 bis 15 Kilometern. Neben einer Karte zur jeweiligen Route findet man eine reich bebilderte, ausführliche Beschreibung interessanter Orte, die auch zum Besichtigen oder Verweilen einladen. Durch das handliche Format passt der Radführer bequem in Rucksack, Handtasche oder Fahrradkorb.
Nach der Prognose wird sich die Verkehrsmittelwahl der Berliner bis zum Jahr 2025 verändern. Die Grafik zeigt die erwarteten Veränderungen des Modal Split innerhalb des S-Bahn-Rings. Dunkelgrün abgebildet ist der Fußgängerverkehr, der leicht zurückgehen soll von 26,2% auf 24,6%. Der hellgrüne Bereich sind die Radfahrer, deren Anteil von 12,1% auf 15,7% steigen soll. Ebenfalls ansteigen wird der öffentliche Nahverkehr (gelb) von 33,0% auf 33,6%. Nach Ansicht der Forscher wird sich der Autoverkehr (rot) von 28,7% auf 26,1% vermindern.
