Auf zur Radparade 2024: „30 Stunden für Tempo 30“ !

Unter dem diesjährigen Motto „30 Stunden für Tempo 30“ findet die Radparade nun schon das zweite Mal statt.
Wir erinnern uns, letztes Jahr am 7. Mai „Tempo 30 für Berlin“.

„Tempo 30 bedeutet: weniger Abgase, weniger Lärm, weniger Unfälle, und einfach ein besseres Leben.“

Daran hat sich nichts geändert! Nein, um so mehr fordern wir es und brauchen euch! Denn kaum zu glauben aber wahr:

Die Senatsverwaltung plant an 34 Berliner Straßen Tempo 30 aufzuheben!

Quelle: radparade.berlin

Statt die gesetzlich vorgegebenen Klimaschutzziele einzuhalten und den Weg für notwendige verkehrspolitische Infrastrukturen zu ebnen, die nicht nur mehr Lebensqualität bedeuten, sondern ganz klar lebensnotwendig sind! – Pfeift unsere Regierung schlichtweg drauf und feiert sich weiter als rückständiges Fossil: „Autoland Deutschland“! Das ist ignorant, fahrlässig und beruht auf kurzsichtige Profitgier auf Kosten unseres Lebens und unserer Zukunft! Das kann nicht die Antwort und Lösung auf die gegenwärtigen Problemstellungen zum Klimawandel sein, deren Auswirkungen wir jetzt schon stark spüren.

Radelt mit, an diesem Wochenende für den Erhalt aller Tempo-30-Straßen sowie ein generelles Tempo 30 innerorts! (§ 3 StVO)

Starten oder euch anschließen könnt ihr jeweils auf der Nord- und Südrunde. Beide Runden starten vom Potsdamer Platz und dauern jeweils 2,5 h.
Ihr könnt jeder Zeit ein- und aussteigen!

Hier erfahrt ihr genaue Info’s über die zeitlichen Details und Streckenverläufe:

radparade.berlin

ADFC Berlin Radveranstaltung

Statement Radparade:

„An diesem Wochenende (15.-16. Juni 2024) findet die zweite Radparade statt. Wir fahren
„30 Stunden für Tempo 30“ durch Berlin und fordern den Erhalt aller Tempo-30-Straßen
sowie ein generelles Tempo 30 innerorts.

Der Berliner Senat will Tempo 30 auf 34 Hauptverkehrsstraßen aufheben. So sieht es der
Entwurf eines Luftreinhalteplans vor, der bereits Ende Juni umgesetzt werden soll.

„Wir appellieren an die neue CDU-Verkehrssenatorin Ute Bonde nicht die verfehlte
Autopolitik ihrer Vorgängerin fortzuführen,“ sagt Christian Storbeck, Mitorganisator der
Radparade. „Die Berliner Luft ist durch Tempo 30 besser geworden, warum sie wieder
schlechter machen? Bitte Frau Senatorin Bonde, ziehen Sie den Luftverschmutzungsplan
zurück und machen Sie sich auf Bundesebene für Tempo 30 stark.“

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) unterstützt die Radparade und hat eine Stellungnahme
zum Luftreinhalteplan abgegeben:

https://www.radparade.berlin/DUH-Stellungnahme-LRP-Berlin.pdf

DUH-Geschäftsführer Jürgen Resch: „Die geplante Aufhebung von Tempo 30 auf
zahlreichen Strecken ist ein Schlag ins Gesicht für alle Menschen, die an den betroffenen
Hauptstraßen leben. Es ist aber auch eine Katastrophe für alle Menschen, die in Berlin zu
Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs sind. Sie alle müssten unter schlechterer Luft, mehr
Verkehrslärm und weniger Verkehrssicherheit leiden. Aus dem Entwurf der CDU spricht in
erster Linie der ideologische Wunsch, Tempo 30 rückgängig zu machen.

Wir fordern Verkehrssenatorin Ute Bonde dazu auf, diese Pläne sofort zu begraben. Notfalls werden
wir diese Verkehrswende rückwärts vor Gericht stoppen!“

Katja Diehl, Autorin und Verkehrsexpertin, wird bei der Radparade mitfahren. Sie sagt:
„Mit der Wiedereinführung von Tempo 50 würde Berlin vom Status „menschliche
Metropole“ in den einer „autozentrierten Provinzhauptstadt“ abrutschen.“

Die Radparade wird unterstützt von ADFC Berlin, Berliner Radsport Verband, FUSS,
Radlogistikverband Deutschland, Changing Cities, Deutsche Umwelthilfe, Respect
Cyclists, BUNDjugend Berlin, Bündnis Verkehrsinitiativen, VCD Nordost und Greenpeace
Berlin.“

Wann: Samstag, den 15.06.2024 um 12 Uhr bis Sonntag, den 16.06.2024 um 18 Uhr

Wo: Start am Potsdamer Platz

„Verhaltensregeln:

Als bunter, freundlicher und diverser Zug radeln wir gemeinsam durch Berlin.
Kein Müll, kein Alkohol, keine Nazis. „

8. März! – Raus zum Purple Ride – Die queerfeministische Fahrraddemo!

Wir wollen nicht nur warme Worte und leere Versprechungen. Wir fordern mehr Sichtbarkeit und Rechte für FLINT*-Personen auf unseren Straßen. („Die Abkürzung FLINT* steht für Frauen, Lesben, Inter, nicht-binäre, und Transpersonen. Also alle Personen, die von patriarchalen Strukturen besonders diskriminiert werden“) Wir wollen nicht platt gemacht werden und (todes)mutig sein müssen, wenn wir auf den Straßen ob zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs sind!

„Deutlich erkennbar durch die Protestfarbe Lila, steigen sie auf’s Fahrrad und treten in die Pedale für die ökologische Verkehrswende und für eine Verkehrsplanung, die verschiedene Perspektiven und Mobilitätsbedürfnisse berücksichtigt.“

Quelle: respectcyclists.de

Denn nach wie vor beherrschen patriarchalisches Denken und Handeln auch die Verkehrs- und Stadtplanung. Wichtige Fahrradinfrastruktur kommt nicht vorran, im Gegenteil, sie wird willkürlich sogar einfach abgebaut. Nach wie vor hat die autogerechte Stadt Vorrang und wird geschützt.

Diese rückwärtsgewandte wie rücksichtslose und zerstörerische Sichtweise entspricht und hofiert männliche Bedürfnisse. Weder können wir uns das leisten, noch wollen wir das!

Es reicht nicht wenn Politik sich auf die Fahne schreibt, wir stünden für eine diskriminierungsfreie, pluralistische Gesellschaft. Es muss auch wirklich verstanden und gewollt sein, sichtbar und praktisch gelebt und umgesetzt werden. Doch leider fallen Entscheidungen oder auch keine Entscheidungen zugunsten von patriarchalischen Strukturen aus, also immer wieder zurück in alte Rollenbilder. Was leider hier immer noch Erfolg hat. Es fehlt an vorwärtsgewandten politischen Willen für eine fahrradgerechte Mobilitätswende ohne Diskriminierung, in der die Menschen im Mittelpunkt stehen.

„Das Motto des Purple Ride lautet: „Ab auf‘s Rad, gegen das Patriarchat!“. Aber was hat das Patriarchat eigentlich mit der Verkehrswende zu tun? Die vorhandenen Machtstrukturen wirken sich auf alle Lebensbereiche aus und prägen unsere Sichtweisen. So wird häufig die männliche Perspektive als die gesellschaftliche Norm angenommen. Feministische Wissenschaftler*innen sprechen dann von einer androzentrischen Sicht. Diese Sichtweise und ihre Auswirkungen wurden lange Zeit nicht hinterfragt. Deswegen entsprechen Verkehrs- und Stadtplanung noch immer hauptsächlich männlichen Bedürfnissen.“

Ein Beispiel wie es besser geht, bei dem vor allem auch die anderen 50% der Bevölkerung berücksichtigt werden. Die Superblocks in Barcelona:

Unsere Stadtplanung versteht sich als feministisch, sie bezieht alle mit ein. Keine bleibt zurück. Bisher haben die Stadtplaner einen wichtigen Teil der Bevölkerung vergessen. Wir wissen, dass Frauen öfter die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen und weniger das Auto. Gleichzeitig leiden wir am meisten unter der schlechten Luft. Das führt zu Asthma. Wenn wir Frauen schwanger sind, bringt die Belastung außerdem ein erhöhtes Risiko für die Kinder. Das ist eine Ungerechtigkeit die durch vernünftige Planung korrigiert werden muss. Nach dem Willen der Stadtregierung soll jede dritte Straße in Barcelona am Ende des Jahrzehnts für Autos gesperrt sein. 500 Superilles (Superblocks) soll es bis dahin geben. Das Stadtklima wird sich merklich verbessern und die Bürger*innen werden über deutlich mehr Bewegungsfreiheit verfügen.“ (Janet Sanz Vizebürgermeisterin BarcelonaWie gelingt die Verkehrswende Metropolen in Bewegung Arte)

„Das Konzept der „Superblocks“ wurde in Barcelona aufgrund der Vielzahl an Problemen als ein komplexes Instrument der Stadtgestaltung entwickelt. Es hat zum Ziel umweltfreundliche und für alle zugängliche Stadtteil-Zentren zu schaffen und dadurch die Aufenthaltsqualität für die Anwohner*innen zu verbessern. Das Konzept wurde in Barcelona bereits mehrfach umgesetzt.“

Wann: 8. MÄRZ, 12 Uhr

Wo: Mariannenplatz

Autofabrik wird Fahrradfabrik!

Ein Traum der Verkehrswende könnte Wirklichkeit werden: Seit über zwei Jahren halten ehemalige Beschäftigte von GKN in Campi Bisenzio in der Nähe von Florenz ihre Fabrik mittlerweile besetzt. Ursprünglich hatten sie dort Achswellen für Autos produziert. Nachdem alle entlassen worden waren entschlossen sie sich zu einer permanenten Betriebsversammlung (eine legale Form der Betriebsbesetzung) um für ihre Arbeitsplätze zu kämpfen.

Die permanente Betriebsversammlung des GKN Kollektivs positionierte sich zur Klimakrise. Ihnen war völlig klar das auch die Autoindustrie verantwortlich ist. So wurde aus dem Kampf um ihre Arbeitsplätze auch ein Kampf für eine ökologisch-soziale Transformation ihrer Fabrik. Sie beteiligten sich an Klimastreiks und Demos von Fridays for Future und erhielten begeisterten Support.

Zusammen mit der lokalen Klimabewegung und Wissenschaftler*innen haben sie jetzt einen Plan entwickelt und wollen zukünftig Cargobikes und Solarzellen produzieren. Und wie so oft bei solchen großartigen Initiativen mangelt es natürlich am nötigen Kleingeld um die Fabrik übernehmen zu können und die Produktion zu starten.

Aktuell gründen sie eine Genoss*innenschaft um die Fabrik übernehmen zu können. Du kannst dich daran als Genoss*in einzeln oder als Gruppe beteiligen. Bestellungen für eine erste Edition von Long John Lastenrädern mit oder ohne Elektromotor (siehe Foto) werden auch schon entgegen genommen.

Website des GKN Kollektivs mit konkreten Informationen zur materiellen Unterstützung: https://insorgiamo.org/100×10-000/

Artikel aus dem ND dazu: https://www.nd-aktuell.de/artikel/1174942.betriebsbesetzung-in-italien-malocher-for-future.html?sstr=gkn

Fahrraddemos rund ums Klima im September

Am 15.09.2023 Radzubringer zum Globalen Klimastreik Berlin

Quelle: berlin4future.de

Wir wollen schon auf dem Hinweg zur Hauptdemo Spaß haben und ein Zeichen für den Klimaschutz setzen – mit einer Radzubringer-Demo! Denn Klimaschutz braucht die Verkehrswende und die Verkehrswende braucht Fahrrad! Daher seid dabei und steigt mit uns aufs Rad auf dem Weg zum Brandenburger Tor, wir fahren mehrere wichtige Schlüsselorte der Berliner Verkehrspolitik ab und helfen außerdem dabei, den Klimastreik richtig groß zu machen! Für gute Stimmung und Musik während der Fahrraddemo wird natürlich gesorgt ;).

Ort und Start der Route: 15. September 9:30 Uhr – An der Wuhlheide (Spindlersfelder Straße)

So, dann braucht ihr quasi gar nicht erst abzusteigen denn weiter geht’s schon am:

20.09.2023 Fahrraddemo „Schon 1,5° sind zuviel!“

Start: 15 Uhr vor dem Sitz der Deutschen Autobahn GmbH, Heidestr. 15 in Berlin-Mitte (nähe Hbf)

Route: Bayer/Monsanto – Haus der Wirtschaft – Thales-Konzern

Abschluss: ca. 18 Uhr am Ministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, Invalidenpark

Wer sind die Verantwortlichen?

Verantwortlich für die Zerstörung der natürlichen Lebensgrundlagen und die Ausbeutung weltweit sind ganz überwiegend die großen multinationalen Konzerne des globalen Nordens. Ihr Interesse und ihre Existenzbedingung ist der maximale Profit.

Ausbeutung von Natur und Mensch sind integraler Bestandteil ihres ‚Geschäftsmodells‘.

Sie ignorieren die seit Jahrzehnten wahrzunehmenden Auswirkungen der Klima-Katastrophe: die erhebliche Zunahme von Dürreperioden und Wasserknappheit, Hitzewellen, schweren Stürmen, Überschwemmungen; vor allem in Afrika, Asien und Lateinamerika.

Was nutzen da Appelle an “Die Wirtschaft“?

Sie handelt in der Logik der kapitalistischen Produktionsweise, die technischen Fortschritt über unermessliche Zerstörungen finanziert. Die Vision einer kapitalistisch-technischen Bewältigung der fortschreitenden Klima-Katastrophe halten wir für eine Täuschung/Selbsttäuschung.

Letztlich soll diese Vision – angesichts der wirtschaftlichen Kräfteverhältnisse – die Privilegien des globalen Nordens erhalten; auf Kosten des globalen Südens; die Zerstörung und Unbewohnbarkeit von Teilen des Planeten in kauf nehmend. Auf unserer Demo wollen wir exemplarisch einige Verursacher der Klima-Katastrophe besuchen und ihre Rolle darin benennen.

Für radikale Umverteilung weltweit wie auch national

Von dieser Katastrophe sind gerade diejenigen Regionen des Planeten besonders betroffen, die am wenigsten zu der globalen Zerstörung des Klimas beigetragen haben. Es sind Regionen, die zudem über Jahrhunderte in kolonialer Weise durch die industrialisierten Nationen und deren Unternehmen ausgebeutet wurden.

Bis heute weigern sich letztere, für die verursachten Schäden aufzukommen. Das gleiche Verhalten angesichts der Klima-Katastrophe.

Daher steht für uns im Zentrum die Solidarität mit den Menschen des globalen Südens und eine radikale Umverteilung der Ressourcen weltweit.

Um die notwendigen Umstellungen der Produktion hier zu finanzieren, braucht es auch eine radikale Umverteilung in unserer Gesellschaft. Die wohlhabenden Schichten tragen deutlich mehr als alle anderen zur Klima-Katastrophe bei. Sie müssen zur Kasse gebeten werden. Wenn wir es ernst meinen mit der Solidarität, wird materieller Wohlstand zugunsten einer Lebensqualität sozialer Vielfalt und Lebendigkeit weichen müssen. Attraktiv wird das für die Menschen hier nur, wenn wir in einen gesellschaftlichen Prozess aufbrechen, in dem gemeinsam entwickelt wird, was für ein ‚gutes Leben‘ und Überleben wirklich wichtig ist.

AktivAbfahren

Wir hoffen auf zahlreiche Beteiligung an der Fahrrad-Demo!

Bringt Trillerpfeifen, Kochtöpfe… mit sowie Sandwich-Plakate!“

TourDeVerkehrswende 2023 & Verkehrswendecamp im Invalidenpark

Fahrgemeinschaft für die Zukunft!

Quelle: changing-cities.org

Changing Cities:

„Mit der diesjährigen Tour de Verkehswende radeln wir vom 18. August bis zum 1. September von Bremerhaven über Wolfsburg nach Berlin nach dem Motto: „Fahrgemeinschaft für die Zukunft“. Wieder steht der öffentliche Raum im Fokus: Wie begeistern wir Menschen für den Umweltverbund – für Fuß-, Rad-, und öffentlichen Verkehr? Dieses Jahr pausieren wir in Wolfsburg und werden hier aus VW eine echte VerkehrsWende machen.
Denn nicht nur unserer Verkehrsminister muss den Rahmen schaffen für eine 65-prozentige Reduktion der CO2-Emissionen; wir als Bürger*innen müssen auch unser Mobilitätsverhalten überdenken. Immerhin sind die Hälfte aller Wege mit dem Auto unter fünf km; Strecken, die in vielen, vielen Fällen weit effizienter zurückgelegt werden können. Darüber müssen wir reden.“

„Verkehrsminister Wissing wird mit seiner Ignoranz immer mehr zum de facto Klimaleugner. Er muss den Rahmen für die Reduktion der CO2-Emissionen schaffen, macht aber lieber Zukunftsmusik, indem er über Seilbahnen und Wasserstoffstrategie redet. Die Zukunft beginnt aber jetzt! Wir Bürger*innen haben viele Ideen für nachhaltige Mobilität.

Die #TourDeVerkehrswende fordert eine gerechte Förderung der Mobilitätsangebote.

Solange der Autoverkehr priorisiert wird, werden große Teile der Gesellschaft benachteiligt.

Die Förderung von Fuß-, Rad- und öffentlichem Verkehr bzw. eine echte Verkehrswende wäre in der Tat eine Win-Win-Situation für die gesamte Gesellschaft.“

Das ganze startet am Freitag den 18. August:

Auftakt: 17 Uhr, Critical Mass, Columbusstraße vor dem Auswandererhaus in Bremerhaven

Ende Freitag, 1. September – Abschlusskundgebung: 16:00 Uhr, Tour de Verkehrswende Camp am Invalidenpark
Abschlussparty mit Musik: ab 16:30 Uhr, Verkehrswende Camp

Für die Teilnahme war Anmeldeschluss am 3. August. Für alle die dieses Jahr also nicht dabei sein können, zählt in jedem Fall auf dem Laufenden bleiben! Unterstützen! Und fit machen für’s nächste Jahr!

Und:

das Verkehrswendecamp Berlin 23 nicht verpassen!

Dieses ist nämlich vom 19. August bis 2. September 2023 im Invalidenpark Berlin. Kommt gerne vorbei!

Quelle: verkehrswendecamp.de

Die Aktivisten des Verkehrswendecamps:

„Wir sind eine Gruppe engagierter Menschen, die ursprünglich aus unterschiedlichen umwelt-, sozial- und verkehrspolitisch aktiven Bewegungen stammen. Auf dem Camp im letzten Jahr haben wir, Aktive der Respect Cyclists Berlin, Sand im Getriebe, XR Berlin, Ende Gelände und Wald statt Asphalt, einander kennen und schätzen gelernt und im folgenden Winter beschlossen, das nächste Camp gemeinsam zu organisieren. In den ersten beiden Wochen findet das Verkehrswendecamp statt, in der dritten Woche folgt dann das Climate Justice Camp.“

„Wir möchten mit dem Verkehrswendecamp Berlin in diesem Jahr nicht nur protestieren, sondern einen Informations- und Vernetzungsraum für viele verschiedene Initiativen und aktive Menschen schaffen, die sich für das Thema sozial-ökologische Verkehrs- und Mobilitätswende interessieren oder aktiv einsetzen. Es soll ein buntes Rahmenprogramm und eine große Protest und Ausstellungsfläche für Inis, Künstler*innen, Verbände und Vereine entstehen.“

Das Camp wird unterstützt von mehreren unterschiedlichen Aktionsbündnissen.

Quelle: verkehrswendecamp.de

Nicht mit Uns ! – Fahrraddemo

Weil’s wichtig ist, noch kurzfristig ein Nachtrag und Demo Ankündigung zu der aktuellen heißen Debatte um den Stopp der Radverkehrsprojekte durch die Verkehrssenatorin Manja Schreiner (CDU).
Changing Cities, Respect Cyclists und ADFC Pankow ruft am Samstag den 24.6.’23 zur #Nichtmituns-Demonstration auf!

Einzelne Menschen, heißen sie Schreiner oder sonstwie in Seidenbluse und Krawatte, die entweder von nichts eine Ahnung haben oder gefährlich ignorant und Auto-Lobbytreu sind, fühlen sich durch ihre politische Machtbefugnis sicher, einfach über unsere Köpfe hinwegentscheiden und wichtige klimapolitische Strukturen kaputt machen zu können? Nix da!

Es darf und kann nicht angehen, dass hier die Mobilitätswende einfach so gestoppt wird und die Notwendigkeit und das Bedürfnis der Menschen nach nachhaltigen, lebenswerten und zukunftsfähigen Städten, auch und gerade im sich deutlich befindlichen Klimawandel, den wir alle merken, ignoriert wird!
Zudem die Projekte ja schon angestoßen und Finanzierungen zugesagt wurden. Also was soll dieser Blödsinn?
Einen rückwärtsgewandten egoistischen Alleingang weniger Schreibtischtäter*innen, die alles frech ignorieren was zur Zeit Klima- und Verkehrspolitisch statt findet und sich für die Auotlobby stark machen, ist unzumutbar, nicht hinnehmbar und muss aufgehalten werden! Die Folgen ihrer Unkenntnis und gewissenlosen Ignoranz tragen Millionen von Menschen und müssen von uns und von zukünftigen Generationen ausgebadet und auch mit den Verkehrstoten bezahlt werden!

Kommt zur Demo am Samstag, 24.6.!

Treffpunkt ist um 13 Uhr auf der Freifläche am Nordbahnhof/Invalidenstr. 1.
Von hier aus radeln wir auf Straßen, die nun dank der Verkehrssenatorin keine Radverkehrsinfrastruktur bekommen sollen. Zwischenkundgebungen gibt es an der Müllerstraße, der Ollenhauerstraße, Berliner Straße und Am Friedrichshain Ecke Greifswalder Straße/Otto-Braun-Straße. Die Abschlusskundgebung (ca. 16 Uhr) ist vor dem Roten Rathaus
.„

Update 25.6.:

Deutsche Umwelthilfe geht juristisch und mit Aktionen gegen Radwegestopp des neuen CDU-geführten Senats in Berlin vor“

Petition für Abwahl oder Beurlaubung der Senatorin

Arnd Hellinger aus Karlshorst (langjähriger Protagonist der Berliner Behindertenbewegung) hat eine Petition ans Abgeordnetenhaus gerichtet. Er fordert darin, die Senatorin „zeitnah wieder von ihrer Funktion zu entbinden oder wenigstens zu beurlauben, bis sie ihre Blockadehaltung hinsichtlich der für Berlin so dringend notwendigen Verkehrswende endlich aufgibt und die bereits lange geplanten Vorhaben des ÖPNV sowie des Radverkehrs – etwa den Umbau der Siegfriedstraße in Lichtenberg – endlich vorbehaltlos genehmigt“.

Petition: „Stoppt Frau Dr. Manja Schreiner! – Für eine Verkehrswende in Berlin“

Noch mal zur Vergegenwärtigung, es gibt ein Europäisches-Klimagesetz!

„Damit bis 2030 wirklich ausreichende Anstrengungen zur Verringerung und Vermeidung von Emissionen unternommen werden, wird im Rahmen des Klimagesetzes für den Beitrag, der durch den Abbau von Emissionen zu diesem Ziel geleistet wird, ein Grenzwert von 225 Mio. t CO2-Äquivalent eingeführt.“

Statt Emissionnen werden allerdings Fahrrad-Infrastrukturen und Radwege abgebaut. Und somit die Rechte von schutzbedürftigen Gruppen, zu denen fahrradfahrende Menschen auf den Straßen gehören, indem der Autoverkehr Vorrang hat und dadurch immer wieder Fahrradfahrer*innen und Fußgänger*innen zu Tode kommen.

Genau das wird gerade wieder vorrangetrieben. Damit verstößt die Senatorin und die Bundesregierung gegen das EU-Klimaschutzgesetz und auch gegen den Schutz von Lebensgrundlagen zukünftiger Generationen.

Demos gehen weiter:

#Nichtmituns! Fahrraddemo am 2. Juli 2023

Razzien bei Mitgliedern der Regierung und Behörden wegen des Verstoßes gegen die Einhaltung der Klimaschutzziele

„Wegen Verdacht auf Bildung und Unterstützung einer kriminellen Vereinigung und des Verstoßes gegen die Einhaltung der Klimaschutzziele, was die Gefährdung von Menschenleben und des gesamten Lebens auf dem Planeten mit sich zieht, haben in 7 Bundesländern Razzien stattgefunden bei denen 15 Objekte, unter anderem auch Regierungssitze durchsucht wurden. Auch in Berlin gab es Durchsuchungen im Innensenat und bei der Senatsverwaltung im Roten Rathaus. Die Durchsuchungen bezogen sich zudem auch auf Ermittlungen zum Cum-Ex Skandal, bei dem auch Beteiligte in den höchsten Regierungskreisen vermutet werden.

Konten wurden beschlagnahmt und Vermögensarreste vollstreckt. „Denn so werden ihre kriminellen Machenschaften finanziert.“ So die Bundesanwaltschaft heute in einer Pressemitteilung. Weiter heißt es:

„Legitimes Wirtschaften ende immer da, wo Straftaten begangen und andere Menschen in ihren Rechten verletzt würden. Wenn diese rote Linie überschritten ist, dann muss die Polizei handeln“.

Endlich tut sich was! Endlich werden die Verantwortlichen zur Verantwortung gezogen! Endlich sind die vielen Verkehrstoten nicht mehr egal und hinnehmbar! Endlich ein Aufschwung für lebenswerte Städte für Mensch und Tier mit einer gut ausgebauten Fahrrad- und Schieneninfrastruktur in der wir nicht mehr von Blechlawinen zugemüllt und erstickt werden! Endlich eine Chance den Klimawandel zu bremsen und Schluss mit klimaschädigendem Fracking und LNG-Terminals, Atomkraft, Kohle- und Sozialabbau! Die Erderwärmung wird gestoppt und das 1,5-Grad-Ziel eingehalten! Eine lebenswerte Zukunft – ja überhaupt eine Zukunft ist doch noch möglich!

Endlich wird gegen die Zerstörung unserer Lebensgrundlage vorgegangen! JA!

Denn Deutschland verstößt nach wie vor konsequent laut Rechtsgutachten gegen das Klimaschutzgesetz!

Einen Moment.. mir klopft gerade ein Kollege auf die Schulter…

Schade. Leider waren das, in Teilen jedenfalls, gerade doch nur Fake-News. Hab was durcheinander gebracht, sorry.. Die richtige Nachricht lautet so:

Bundesweite Razzia bei Klimaaktivisten der Letzten Generation

„Es wird unterstellt, das mit Gewalt agiert wird und verfassungsfeindliche Ziele verfolgt werden. Das kann man bei der Letzten Generation aber überhaupt nicht annehmen – weil sie ja auf einen verfassungswidrigen Zustand in der Politik hinweist, die ihre Klimaziele nicht einhält, obwohl sie dazu von Verfassung wegen verpflichtet ist.“

„Kriminell soll sein, die Einhaltung der Klimaschutzziele zu fordern.“

Taz.de

Letzte Generation – Protest Demo gegen Razzia

Polizei zum Frühstück

Die Razzien gegen die letzte Generation sind eine Farce und ein politisch eingeübtes Instrument.

Die Aktion soll abschrecken und die Organisation mit ihren Mitgliedern durch geschickte Rhetorik und praktischen Mitteln der staatsausübenden Gewalt kriminalisieren und diffamieren. Schämt euch! Wir finden das natürlich auch doof. Das ist falsch und wir erklären uns solidarisch!

In Berlin und anderen Städten sind Protestmärsche geplant und es werden Spenden gesammelt. Haltet euch auf dem Laufenden!

Denn:

„Der Widerstand ist notwendig, wir setzen uns für das Leben aller ein, das ist nicht kriminell“.

Respect Cyclists – Fahrraddemo für sichere Radwege in ganz Berlin!

Und weiter geht’s! Respect Cyclists läd wieder zur nächsten Runde ein. Am Sonntag den 14. Mai startet die 1. „Weekend Edition“ Fahrraddemo. Hier noch mal mit Mobi Video.

„Nach über einem Jahr mit Demos an jedem ersten Mittwoch im Monat wollen wir unser Hauptmotto „Sichere Fahrradwege für ganz Berlin“ an einem Familien- und Arbeitnehmerfreundlicheren Termin rüberbringen. „

Quelle: Respect Cyclists Berlin

Die Hütte brennt, wir brauchen ein Umdenken und konstruktives Durchstarten für die Verkehrswende. Mit motivierten und fähigen Leuten! Die sind auch da – Allerdings nicht in den entscheidungstragenden politischen Positionen – Es ist eine Schande! Es schien Anfangs, wenn auch zäh und nur in Teilen, sich in die richtige Richtung zu bewegen. Nun aber erleben wir einen krassen Rückschritt. Deutschland outet sich mittlerweile ganz offen als Auto-Wirtschaftsland mit seinen Lobbyist*innen die sich gegenseitig die Klinke in die Hände drücken. Als gäbe es kein Morgen – Als gäbe es nicht schon länger den Aufschrei in der ganzen Welt zum Thema Klimawandel.

„In Zukunft solle das Auto wieder priorisiert werden,..“ ; „»Kai Wegner hat gesagt, dass er eine der Standardbreiten von 2,30 Meter für Radwege für sinnlos und übertrieben erachtet. Konkret heißt das, dass die Koalition nicht vorhat, die Standards aus dem Radverkehrsplan, dem die SPD zugestimmt hat, einzuhalten«, ..“

Na dufte! Wieder einmal hängt unser Leben und unsere Zukunft von einigen wenigen Reichen mit ihren Wirtschaftseliten und ihren gewählten Leuten in der Politik ab. Danke für Nichts!

Umso mehr Gegenwind kriegen sie! Wir schaffen das!

Wann: Sonntag 14.05., 14:00 Uhr, Pariser Platz

„Wir fahren eine Runde durch Mitte, Friedrichshain, Kreuzberg, Tiergarten und Charlottenburg, mit Auftakt- und Abschlußkundgebung. „

Hier eine Info für die vorraussichtliche Route.

Danke! An Respect Cyclists Berlin und allen Personen die diese Demo organisiert haben, und für die Unterstützung des ADFC!

So, und hier noch ein kleiner Nachtrag zur VW Vollversammlung am 10.5. Der Tortenwurf!

Fahrraddemo gegen die A100 So. 23. April !

Mit Konzert von Lebenslaute! 10 Uhr, Protestkonzert auf der A100 „Musizieren statt Betonieren!“ von Lebenslaute und Widerklang, östlich der Abfahrt Tempelhofer Damm, nördliche Fahrbahn

Achtung! Neue Route, neue Zeiten! Schluss mit Autobahnbau! – Fahrraddemo auf der A100

Quelle: Lebenslaute

Ein breites Bündnis setzt sich an diesem Wochenende mit Aktionen für eine fahrradfreundliche Politik und gegen den Ausbau und Neubau von Autobahnen ein.

Mobilitätswende sozial- und klimagerecht Jetzt!

„Auch die Stadtautobahn A100 – eine Schneise der Verwüstung aus Beton mitten durch Berlin – raubt Wohnraum, Kulturraum und Grün. Ein Meter der A100 kostet soviel wie ein Kilometer sicherer Radweg in Berlin. Der Weiterbau verschlingt Ressourcen, blockiert die notwendige Verkehrswende und verhindert den Weg zur Klimaneutraltiät.
Das können wir nicht zulassen! „

Quelle: bi-a100.de

„Da durch eine Eilklage das Proteskonzert von lebenslaute bereits um 10 Uhr auf der A100 beginnt, müssen wir kurzfristig unsere Route der Fahrraddemo anpassen. Wir werden erst nach Konzertende losfahren. 
Treffpunkt ist 9:30 Uhr S-Bahnhof Tempelhof, um gemeinsam auf die A100 zum Konzert zu gehen/fahren.

Neue Route und Zeiten für Fahrraddemo am 23.4. gegen Weiterbau der #A100.
➡️Start ab 10.45 Uhr nach Konzertende auf der A100 
➡️11:30 Uhr Hatan Sürücü Brücke
➡️12 Uhr Elsenbrücke
➡️12:40 Frankfurter Allee: Kundgebung mit Chor
weiter zum Brandenburger Tor“

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Am Montag den 24.4. startet unter dem Motto: „UNSER ALLER STADT“ die minimal Critical Mass No. 1

Start: 8 Uhr am Neptunbrunnen (Alexanderplatz)

„Seit der letzten Woche protestiert die Letzte Generation in Berlin, denn wir stecken mitten in der Klimakrise, aber die Regierung tut viel zu wenig für den Klimaschutz, geschweige denn für globale Klimagerechtigkeit. In der Klimabewegung gibt es viele verschiedene Flügel, die auf unterschiedliche Arten protestieren und Widerstand leisten. Wir sind solidarisch miteinander. Die Klimabewegung „klebt“ zusammen, wenn auch nicht immer im physischen Sinn, dafür im gemeinsamen Einsatz für Klimagerechtigkeit.

Um das zum Ausdruck zu bringen, machen wir am Montag 24. April um 8 Uhr eine CRITICAL MASS. Damit nehmen wir uns den öffentlichen Raum für klimafreundlichen Verkehr, der uns zusteht. Und wenn ihr wollt, wiederholt das ganze an den folgenden Tagen selbstorganisiert.

Erneuerbare Energie durch Solarstraßen

Im großen Stil technisch und finanziell umgesetzte Projekte sind zum Beispiel die noch im Test befindlichen Solar Radwege.

Die Idee ist, einen Teil der schon vorhandenen bisher nur für den Verkehr genutzten Flächen dieser Straßen gleichzeitig für erneuerbare Energie zu nutzen. Während des normalen Verkehrs, wird das auf der Oberfläche reflektierende Sonnenlicht in erneuerbare Energie umgewandelt. Anwendbar entweder als Tunnel oder Überdachung oder als Fahrunterlage auf oder unter dem Straßenbelag montiert. Großflächig aufgestellte Solarzellen in der Natur sollen so u.a. vermieden werden.

Quelle: Freepik.com

Im Niederländischen Maartensdijk in der Provinz Utrecht wurde 2021 mit 330 m der längste Solar Radweg eröffnet.

Der Abschnitt wurde aufgrund einer anstehenden Straßeninstandsetzung ausgewählt und ist ein auf mindestens drei Jahre angelegtes Pilotprojekt. Die Sonnenkollektoren befinden sich unter einer Lichtdurchlässigen Kunstoffoberfläche. Die einzelnen Betonmodule messen 2,8 mal 3,5 Meter sind rutschfest und schmutzabweisend.

Die erzeugte Energie soll den Strom für 40 Haushalte sowie die Beleuchtung und Beheizung des Radweges sicher stellen. Die Straße ist so ausgelegt, dass Beeinträchtigungen durch den darunter liegenden Boden wie Ausdehnung und Stauchung aufgrund von Temperaturänderungen vermieden werden.
Errechnet wurde ein Jahresertrag von 50 bis 70 Kilowattstunden pro Quadratmeter. Mit 73 Kilowattstunden mehr, übertrifft das damit sogar die Erwartungen. Die Kosten des Solar-Radwegs in Maartensdijk beliefen sich auf 1,3 Millionen Euro.

Die erste 70 m lange Testrecke die „SolaRoad“ im nordholländischen Krommenie mit 17000 Einwohner*innen an der Autobahn N203, wurde bereits Ende Oktober 2014 eröffnet und bewährt sich gut. Bis zum Jahr 2016 wurde sie auf rund 100 Meter erweitert. Weltweit gilt sie als erste Straße zum sammeln von Solarstrom.

Sie lieferte schon in den ersten sechs Monaten über 3.000 Kilowattstunden Strom. Die Solarzellen wurden in Betonplatten eingelassen unter einer dicken Glasplatte und decken den Bedarf von drei Haushalten, Verkehrssystemen und Elektrofahrzeugen ab. Auf der Teststrecke fällt viel Sonnenlicht und sie bietet genug Platz für Überwachung und Messungen.

Die Provinz Nordholland unterstützte das Projekt mit 1,5 Millionen Euro. Das war die Hälfte der kompletten Baukosten. Innerhalb von 20 Jahren soll sich der Radweg selbst finanzieren. Lehren zog man beispielsweise aus der Widerstandsfähigkeit der Oberfläche des Straßenbelages bei dem es während der Testphase zu Schäden kam. Das soll bei zukünftigen Solar-Straßen optimiert werden.

Es handelt sich bei den Straßen vorwiegend noch um Testprojekte. Bei positiver Bilanz sollen die Fahrrad-Solarstraßen aber weiter ausgebaut werden.

Bei den vielen bereits vorhanden Fahrradstraßen in den Niederlanden, die dort 90 % des gesamten Straßennetzes ausmachen, gäbe das eine ziemlich beachtliche Energieausbeute. Und je mehr Module usw. dafür produziert werden die bisher noch teuer sind, desto kostengünstiger wird es auf längere Sicht.

Quelle: Freepik.com

In Südkorea gibt es seit 2014 einen 32 km langen mit Solarpaneelen überdachten Fahrradweg mitten auf einer Autobahn. Somit ist genau genommen dieser der längste. Ein bisschen oll ist, dass diese Fahrradschnellstraße ausgerechnet Strom liefert für die Beleuchtung der Autobahn und die Steckdosen der KFZ Ladestationen. Besonders angenehm ist das Radeln zwischen Feinstaub und Lärm vermutlich auch nicht.

Ähnliches Projekt in Freiburg. Dort wurde am 14. November 2022 mit dem Bau eines überdachten Fahrradweges an der Freiburger Messe begonnen. Über einer Länge von 300 m soll so Strom produziert werden, den das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE (Pächter und Betreiber) nutzt und das Projekt unterstützt.

„Insgesamt 912 PV-Module werden auf 38 Dachsegmenten montiert, die von einer verzinkten Stahlkonstruktion gehalten werden“. Die Solaranlage besitzt 282,7 Kilowattpeak (kWp) Leistung und wird pro Jahr etwa 280.000 kWh Ökostrom erzeugen, was dem Jahres-Strombedarf von mehr als 180 Personen entspricht.“ Hier auch ein Beitrag von Deutschlandfunk Kultur.

Schweiz: Vor Wind und Regen soll in einem Kanton ein Solartunnel Fahrradfahrer*innen schützen und dabei Strom für die Beleuchtung des Fahrradweges und 750 Haushalte liefern. Durch die schuppenartig angebrachten Solarpaneelen, sollen pro Kilometer Solar-Radweg jährlich bis zu 2.000 Megawattstunden erzeugt werden. Sollte die 300 m lange Pilotstrecke zwischen Bahnhof und Industriegebiet erfolgreich sein und Anklang finden, wäre eine Verlängerung auf 2,5 Kilometer möglich. Noch ist es Architekten-Theorie aber der Bau soll demnächst starten.

Top und Flop

Der erste 2014 von einem potsdamer Start Up entwickelte Solar Radweg in Deutschland wurde mit großer Begeisterung 2018 in Erfstadt bei Köln eröffnet.

Die 90 m lange Teststrecke war (verspätet da Anfangs noch der Zähler des Netzbetreibers fehlte) an das öffentliche Netz angeschlossen und sollte neben der Beleuchtung des Fahrradweges und das Betreiben der Monitoring-Station, 4 Einfamilienhäuser mit Strom versorgen. Auch im Winter sollte sie rutsch- und eisfrei bleiben und Nässe widerstehen können.
„Die rund 90 Meter lange und 2,5 Meter breite Solarwegteststrecke besteht aus einzelnen Platten, die mit einem speziellen Klicksystem ineinander gesteckt und geklebt wurden. Die Oberfläche aus bruchsicherem Glas ist zudem rutschfest und absorbiert Geräusche.“

Der Radweg sollte eine Lebensdauer von 25 Jahren haben und die Kommune sollte nach 14 Jahren mit der Stromerzeugung Geld verdienen können.

Leider war es technisch dann doch noch nicht so ausgereift.

Es kam zu Kurzschlüssen und Schwelbränden, vermutlich verursacht durch tagelangen Dauerregen und unter Wasser stehenden Anschlussdosen. Was laut dem Solmove-Geschäftsführer daran lag, dass das von der Stadt versprochene Kiesbett welches das Wasser ableiten sollte, fehlte. Die Anlage wurde daraufhin abgeschaltet und das Projekt lag seit dem mehr oder weniger auf Eis mit einer Reihe juristischer Hürden. Die Stadt pochte auf den Abbau der Solar-Fahrradstraße. Es kam zu Rechtsstreitigkeiten.

Solmove-Geschäftsführer Donald Müller-Judex, der für die Entwicklung dieser Technologie mit zwei Fraunhofer-Instituten, der RWTH Aachen, der Universität Bayreuth und dem Forschungszentrum Jülich zusammen arbeitete, gab jedoch nicht auf und meinte das Problem lösen zu können: „Wir haben bei diesem Projekt ganz viel gelernt.“ Alle Erkenntnisse würden in die künftige Produktentwicklung einfließen. Und mittlerweile hat das Berliner Unternehmen auch schon ein weiteres Testfeld gefunden: Die ersten Module sind unlängst auf dem Parkplatz einer stillgelegten Zeche im Ruhrgebiet installiert worden.“

Was den Solar-Radweg in Erfstadt betrifft, kam es 2020 zu einer gerichtlichen Einigung, bei der dem Hersteller die Möglichkeit zur Nachbesserung gegeben wurde. Um das finanzieren zu können, startete das Solmove Unternehmen eine Crowdinvesting-Kampagne und sammelte damit Geld im Internet. Denn Investoren fehlen, Förderanträge wurden abgelehnt.

Quelle: pixabay.com

Auch eine 2016 eröffnete Solar-Autostraße in Frankreich, die vor allem aus der Erhöhung der Benzinsteuer finanziert werden sollte, brachte nicht den erwarteten Erfolg. Die 600 m lange Teststrecke verlief auf der Nationalstraße D5 in der Normandie zwischen Tourouvre und Gué-à-Pont entlang der kleinen Gemeinde Tourouvre-au-Perche im Départment Orne.
Nach dem anfänglichen euphorischen medialen Applaus, stellte sich in relativ kurzer Zeit heraus – die Kosten-Nutzen Analyse ist eher schlecht.

Der Bau der Straße mit dem benötigten Material, die Wartung- und Instandhaltung waren unerwartet und die Kosten zu hoch, die Energieausbeute zu gering:
„Im ersten Jahr produzierte die Straße mit 150.000 Kilowattstunden knapp die Hälfte der erwarteten Zielmarke. Die Produktion fiel 2018 auf 78.000 kWh und 2019 auf 38.000 kWh zurück.“

Zudem ließ auch die Haltbarkeit der Straße nach. Die Straße bröckelte, bekam Risse. Schuld waren vor allem extreme Witterungseinflüsse wie Gewitter und Starkregen und die Auswirkungen auf den Belag durch schwere Fahrzeuge wie LKW und Traktoren. Module mussten oft ausgetauscht und repariert werden. Obendrein reduzierten auf der Straße liegende Blätter von Bäumen die Sonneneinstrahlung der damit ohnehin eher wenig ausgestatteten Normandie.

Außerdem musste das Tempolimit auf 70 km/h gesenkt werden, da der Autoverkehr auf den Solarmodulplatten zu laut war.
Die Idee, 1000 km Solar-Straße versorgt Straßenbeleuchtung für 5 Millionen Französ*innen platzte also.
Schade, da es doch im Testlabor und in den theoretischen Rechentabellen so gut ausgeknobelt wurde.

Schon 20 Quadratmeter mit dem neuen „Wattway“-Panels-Straßenbelag sollten theoretisch jedenfalls, den Stromverbrauch eines Single-Haushalts oder von Elektroauto-Ladesäulen decken können. Die 15×15 cm Solarpaneelen-Platten, 7 Millimeter dick und aus polykristallinem Silizium, sollten durch die Einbettung in verschiedenen Schichten extrem stabil und langlebig sein.
Der Praxistest war jedenfalls ernüchternd und korrigierte sämtliche Theorie-Ergebnisse.

Fest steht wohl, Erfindungen brauchen Zeit und müssen Fehlschläge einstecken.
Interessant ist es trotzdem und zukunftsweisend sicher auch.

Die Solar Fahrradstraßen in den Niederlanden scheinen sich jedenfalls ganz gut zu bewähren. Stellt sich die Frage ob da nicht besser zusammen gearbeitet werden könnte. Und auch, ob Investitionen von insg. großflächig installierten Solaranlagen auf den reichlich vorhandenen Dächern Vorrang haben sollten. Sie sind offenbar weniger anfällig, es fahren keine Straßenbelag-randallierenden Traktoren drauf, Blätter rutschen wieder runter und statt unten sind sie oben und somit perfekt dem Sonnenlicht ausgerichtet. Es gibt bereits mehr Erfahrung damit und es scheint technisch ganz gut zu funktionieren.

Auch wenn beispielsweise der Solar-Radweg im niederländischen Krommenie gut funktioniert und mehr Energie als erwartet liefert, produziert er allerdings rund 30 Prozent weniger Strom als eine durchschnittliche Solaranlage auf dem Dach.

Das ist natürlich auch immer im Kontext der regionalen Beschaffenheiten zu sehen. Etwa 140.000 km Straßen in den Niederlanden entsprechen 400 km² bis 500 km². Das ist deutlich größer als die für Solaranlagen geeignete Dachfläche im Land. Kein Wunder also das in der Energiewende und bei dem wachsenden Strombedarf in den Niederlanden soviel daran geforscht und umgesetzt wird.

Allerdings ist die groß dimensionierte reine direkte Stromnutzung mit Anschluss ins Netz noch nicht realisierbar. Dafür sind intelligente Systeme der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) erforderlich. Denn der Solarstrom der in Zeiten mit viel Sonnenlicht und in den Zeiten mit wenig Licht wie z.B. in den Nächten erzeugt wird, muss entsprechend effektiv verteilt werden.

#letztegeneration

Der Alltag ist der Skandal. 2021 sind in Deutschland 2569 Menschen im Straßenverkehr ums Leben gekommen. 321.000 sind verletzt worden. Hauptursache ist immer noch zu hohe Geschwindigkeit. Fahrzeugbestand 2021: 67,7 Millionen.

Tempo 100 auf Autobahnen und ein 9 Euro Ticket für alle wären ein kleiner Schritt um diesen Zustand zu verändern.

Take action!

just stop oil via youtube

Update:

Mahnwache für die von einem LKW getötete Radfahrerin

Ort: Bundesallee zwischen Nachodstraße und Spichernstraße in 10779 Berlin-Wilmersdorf

Zeit: Sonntag, 6. November, 16 Uhr

Hindernisse auf dem Weg zur Arbeit

Die Schicht steht an, los gehts. Den letzten Schluck Kaffee, Fahrrad geschnappt runter die Treppen, rauf auf die Straße. Erfreulicherweise gibt’s seit geraumer Zeit einen Fahrradweg ab meiner Tür.

Trotzdem! Ich kenne die Stellen und Tücken die auf mich warten.

Kurz vor der harten Kante, von einem zum anderen Bauabschnitt mit plötzlicher Verengung der Fahrbahn, gehe ich in den Wiegetritt um den Schlag in Hintern, Wirbelsäule und Fahrrad abzumildern.

Vor mir eine Fahrradfahrrerin, die plötzlich anhält und sich nicht traut weiter zu fahren, erst die Autos vorbei lassen will. Damit wird der Verkehr aufgehalten, doch ich verstehe sie. Ich passe mich langsam radelnd dem Geschehen an und warte ab.

Und ausgerechnet an dieser engen Stelle, bei der ich nicht ausweichen kann, liegen zudem wie immer haufenweise Scherben vom Wochenende. Ich flehe die diensthabenden Schutzheiligen an und rede meinen Reifen gut zu, das sie diese Attacke bitte überstehen mögen. Ich verrate nicht, das noch weitere folgen werden..

Geschickte Slaloms um die parkenden, bzw. haltenden Autos die sich über den Platz des Fahrradweges freuen, erfordern als nächstes meine Konzentration. Und natürlich haben es die Autos hinter mir sehr eilig.

An der nächsten Einfahrt auf die ebenso fette Straße, stieren Fußgänger gebannt auf die Ampel, die Sekunden bis zum grün, scheinen ihnen zu lang, nichts und niemanden nehmen sie in ihrer Paralyse wahr und stehen schon zwei Fuß breit auf der Fahrbahn, mit drohenden dritten, der Kinderwagen komplett.

Ich schleiche mich vorsichtig vorbei, Menschen in ihrem Wachschlaf zu erschrecken ist gefährlich.

Weiter radelnd, wird der Fahrradweg von Polizeiwagen haltenden und herumalbernden Einsatzkräften, von Corona Test Bussen, schwankenden Junkies, auf Handy und zum Boden, sowie rückwärts guckenden Fußgängern und herum hüpfenden Kindern bevölkert.

Herausfordernd auch, die sich in- und aus PKW schälenden Leute, die weder auf Verkehr noch sonst irgendjemanden achten und sich beim Klang einer Fahrradklingel zu Tode erschrecken, was wiederum mich erschreckt.

Die höhere Gewalt eines Vogelschisses, bestimmt eines Seeadlers, den ich wie in Zeitlupe aus dem Augenwinkel auf mich zukommen sehe, mich zum Glück aber doch knapp verfehlt, runden das Erlebnis ab.

Alles das, versuche ich bis zur rettenden Ankunft ins Gleichgewicht zu bringen, ohne mich und anderen zu schaden. Locker und stressfrei ist das nicht gerade.

Quelle: Pixabay.com

Immerhin, trotz Widrigkeiten ist es einigermaßen übersichtlich und ich muss keine großen Kreuzungen und Straßen befahren bei denen der Fahrradverker zum Teil offenbar nicht vorgesehen ist, so wie bei anderen Kollegen.

Rückeroberung der Straße – Wir entscheiden und gestalten!

Was wäre wenn…

statt der stinkenden Blechlawinen vor unseren Haustüren, in unseren Straßen plötzlich Blumen- und Tomatenkübel, Bäume, Stühle und Tische mit Kaffee und Tee zum verweilen, Fahrradständer, Hängematten und Schaukeln stehen? Platz da ist, für Bastel- und Schraubprojekte, ohne von rumrangierenden Karren und stressigen Motorenlärm bedrängt und eingedieselt zu werden? Bei frischer Luft gemütlich ein Buch lesen, sich mit anderen Leuten austauschen, sich unterstützen, unterhalten? Und was uns sonst noch einfällt. Einfach eine freie Fläche ohne alles ist auch schön.

Es gibt so viel was möglich ist, wenn wir genug Platz haben ohne von Autos platt gemacht und zugeparkt zu werden.

Wunschdenken in der Stadt? Denkste! Öffentlicher Raum ist für Menschen, Tier und Pflanzen da! Begegnungsmöglichkeiten die auf gemeinschaftlich organisierter Infrastruktur, vielfältigen sozialen Miteinander und kurzen Orga Wegen aufbaut sind möglich. Auch das bedeutet Verkehrswende und Klimawandel.

Wir verlieren nicht, wir können sehr viel dadurch gewinnen! Nutzen wir die Möglichkeiten und gestalten den öffentlichen Raum lebens- und menschengerecht.

Am 16. September 2022 startet wieder das globale Experiment „Parking Day“ (hier für Berlin). Z.B. Park Tickets kaufen (aber ohne Autos) und den frei gewordenen Raum für sich gestalten!

So machen wir auf die Verschwendung von öffentlichen Flächen für Autoparkplätze aufmerksam. Zeigen wieviel schöner und lebensgerechter diese Plätze genutzt werden können und um wieviel mehr Lebensqualität wir dadurch gewinnen.

Die Aktion findet jährlich seit 2005 weltweit statt an jedem 3. Freitag im September und ist in Deutschland Teil der europäischen Mobilitätswoche vom 16. – 22. September 2022.

Hier gibts den Leitfaden des VCD zum Parking Day. #parkingday

Quelle: VCD

Kollektive Ticketversicherung – Das 9-Euro-Ticket wieder einführen!

Do it yourself für das 9 Euro Ticket! Trotz Mega Erfolg für Klima, Mensch und Portemonnaie wurde es wieder eingestampft. Doch gerade jetzt und auch zukünftig ist es wichtig das der ÖPNV sozialverträglich und klimafreundlich gestaltet und die Infrastruktur entsprechend angepasst und umgestaltet wird. Von der jetzigen Politik profitieren vor allem die Reichen und die Autolobby! Deshalb – Wir können uns auch selbst organisieren und das 9-Euro Ticket, als Lückenfüller, bis auf weiteres fort führen!

Quelle: 9Eurofond.de

Die Initiative schlägt also vor einfach weiter 9 Euro pro Monat, aber diesmal in den „9-Euro-Fonds“ einzuzahlen, das deckt die Fahrten mit Bus, U/ S-Bahn und Tram ab. Ein erhöhtes Beförderungsentgelt, sollte es dazu kommen, übernimmt der Fonds, auch mehrmals: „… Zahlungsaufforderung an strafe@9eurofonds.de und wir begleichen diese für dich.“

(bitte Infos dazu genau durchlesen).

Außerdem meinen wir dazu:

Das „Erschleichen von Leistungen nach § 265a StGB“ ist unserer Meinung nach hier nicht gegeben, da es sich um eine politische Protest-Aktion handelt. Die Teilnehmenden erschleichen sich also keine Leistung, da sie ganz direkt und offiziell mit dem Button der hier im Bild zu sehen ist, deutlich an Kleidung oder als Schild o.ä. auf diese politische Aktion aufmerksam machen. Außerdem, wird ganz deutlich darauf hingewiesen, daß das erhöhte Beförderungsentgeld gezahlt wird und somit dem Verkehrsunternehmen auch kein wirtschaftlicher Schaden entsteht – ganz offiziell und ohne Erschleichen also!

Demgegenüber stecken wir in einer Klima- und Sozialkrise und es ist höchste Zeit zu handeln! Trotz Verfassungswidrigkeit mit Verstoß gegen die Pariser Klimaziele tut der Staat nichts oder nur schleppend oder aufschiebend. Und das ganz unverhohlen und ohne mit strafrechtlichen Bedrohungsszenarien konfrontiert zu werden. Selbst wenn, fallen diese nur so aus, das sie mit schiefen spöttischen Grinsen immer gezahlt werden können, ohne das der zerstörerische Prozess dabei ins Stocken gerät.

BMX und E-Rakete

Einfach mal rum BMX’n! Hier mit Lara Lessmann, die für die Qualifikation bei der European Championships 2022 in München den 3. Platz belegte. Faszinierend an solchen und ähnlichen sportlichen Radfahr-Stilen ist auch, wie schnell Strecken von A nach B zurückgelegt werden. Tolles für den Alltag ausbaufähiges Potential. Wie schnell wäre ich zu Hause, auf Arbeit, zum Teekränzchen..

Quelle: pixabay.com

Zu spät los – kein Problem! Auch die schon mal erwähnten Baustellenhindernisse und sonstigen Straßenärgernisse die uns dauernd aufhalten und nerven wären dann Geschwindigkeits-Booster. Siehe BMX Rider Corey Walsh!

Elegante Hüpfer, Sprünge, Flieger, hier mit Gaststars zu Besuch in Columbien – drumrum, obendrüber, unten durch – Zack und schon am Ziel!

In der Schule am besten frühzeitig damit anfangen zu trainieren als eigenes und satt gefördertes Unterrichtsfach z.B. mit der BMX School Berlin! Später im Alltag und Berufsleben sind wir dann gerüstet für den anspruchsvollen Straßenverkehr, der nur schleppend bis gar nicht besser zu werden scheint. Wir noch abwarten müssen, bis die Wirtschaftsriesen und ihre Politikfreunde der Automobilindustrie damit fertig sind, sich gegenseitig die Kohle in die Taschen zu stopfen. Was auch ganz offen in den Nachrichten kommuniziert wird. Ein Statement nach dem Verkehrsgerichtstag 2022 in Goslar war, es wird in Deutschland noch Jahrzehnte dauern, bis eine fahrradfreundliche Infrastruktur flächendeckend umgesetzt wird.

Yo! na dann.. Eher wird also jede/r von uns eine eigene Rakte besitzen, um auf den Mond zu fliegen.

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Erste Mietstation „schieß dich auf den Mond“, mit Abschussrampe für E-Raketen, für einfache Fahrt oder mit Rückfahrschein, könnte oben auf dem Berg in der Hasenheide sein. Musikalische Unterhaltung während der Fahrt inklusive.

Kohle – und Atomkraftwerke werden wieder attraktiv, für volle Ladestationen ist also gesorgt.

Aber vorerst zurück zum BMX, dank jahrelangem Unterricht gibt es durch die Fall – und Abrollübungen bei auffliegenden Autotüren oder durch Autos und E-Roller die auf Fahrradwegen parken bzw. rumliegen auch kaum noch Krankschreibungen oder gar Schlimmeres. Abbiegende LKW – Einfach oben rüber! Juhu! Gute Idee finde ich.

Schnell noch wissenschaftlich korrekt aufschlüsseln, erschlüsseln, entschlüsseln mit viel Zahlen und Excel-Tabellen und ab geht der Antrag an die zuständige Behörde. Dann kann’s losgehen! Nach den E-Raketen natürlich..

Quelle: pixabay.com