Vision 2026: Ein fahrradfreundliches Berlin

Das Bild zeigt die zugeparkte Ladezone vor unserem Geschäft und zusätzlich den nicht geräumten und völlig vereisten Radweg. Auf dem Weg zur Arbeit heute morgen war kein einziger der von der Straße separierten Radwege geräumt.

Wenn wir daran etwas ändern wollen müssen wir wohl selber aktiv werden.

Wir werden daher ab 9. Januar Unterschriften für den Verkehrsentscheid sammeln.

Wenn du Interesse hast dich an dem Volksentscheid für eine lebenswerte Stadt zu beteiligen, es gibt hier bei uns um die Ecke schon diese Woche Gelegenheit dazu:

Onboarding und Plenum, 08. Januar: Aquarium (Admiralsstraße 1-2, 10999 Berlin). Onboarding für alle Neuen und die, die aktiv werden wollen ab 18 Uhr, offenes Plenum für alle ab 19 Uhr.

Bis gleich in 2026!

Liebe Leute, wir sagen wieder Tschüß!

Wir hoffen ihr habt auch im kommenden Jahr viel Spaß an Fahrrädern und natürlich am Fahrräder fahren! Wir sind jedenfalls gespannt auf euch und alles was kommt!

Für alle die gleich mit Fahrrad ins neue Jahr düsen wollen, gibt’s hier die passende Gelegenheit:

via: critical mass Potsdam

Buchvorstellung : Verkehrswende

Ja, sie steckt ganz offenbar fest zur Zeit, die Verkehrswende.

Aber was wäre nötig um sie in Deutschland konsequent umzusetzen? Welche Interessen stehen gegeneinander und wo verstecken sich Fallstricke?

Aber vor allem – Was ist zu tun!

Die Politikwissenschaftlerin und Journalistin Kerstin Finkelstein trägt in diesem 100 Seiten Büchlein kompakt und anschaulich konkrete Maßnahmen für eine Verkehrswende in Deutschland zusammen.

Frau Finkelstein beschreibt den Ist-Zustand als Alltagsradlerin in Deutschland prägnant, sie geht in verschiedenen Kapiteln sowohl auf die immensen Kosten die der motorisierte Individualverkehr gesellschaftlich erzeugt wie auch auf die Straßenverkehrsordnung ein. Beim Lesen waren da für mich einige Aha-Momente dabei. Weißt du beispielsweise auf welche Arten du mit einem Fahrrad gesetzeskonform einen Zebrastreifen überqueren kannst?

Den Zustand auf dem Land beschreibt sie ebenso wie den in der Stadt, wo es normal ist die eigenen 70 bis 80 Kilo mit einem tonnenschweren Fahrzeug jeden Morgen fünf Kilometer hin und jeden Abend fünf Kilometer zurück zu bewegen. Platzverbrauch, Kosten, der rechtliche Rahmen und gesundheitliche Konsequenzen werden gut aufbereitet dargestellt und auch ein Blick in Länder die als Vorbilder dienen können fehlt nicht. Ich fand die Gliederung in kurze Kapitel hilfreich beim Nachblättern und auch die vorgestellten Ergebnisse aus den Studien zu Verkehrspolitik hatten für mich so manches neue Detail parat.

Im hinteren Teil werden noch verschiedene Initiativen vorgestellt die sich z.B. mit Volksentscheiden für eine Verkehrswende einsetzen. Eine Leerstelle hat das Buch hier wie mir scheint, denn Waldbesetzungen gegen Straßenbau oder die Mobilisierungen gegen die Internationale Automobilausstellung werden nicht erwähnt obwohl sie meiner Einschätzung nach ein wichtiger Anknüpfungspunkt für Menschen sind für eine Wende in der Verkehrspolitik zu kämpfen.

Insgesamt bietet das Buch Verkehrswende einen guten Überblick über Autoland Deutschland. Frau Finkelstein stellt konkrete Forderungen für eine klimafreundliche Verkehrspolitik und kann diese auch argumentativ unterfüttern.

Fazit: lesenswert!

Kerstin Finkelstein hat mehrere Jahre als Chefredakteurin des ADFC Magazins Radzeit gearbeitet und ist Autorin diverser Bücher zu Verkehrspolitik.

Das Buch ist 2025 bei Reclam erschienen, hat 100 Seiten und kostet 12,00 €

StauPause! Demo – Wir holen uns die Straße zurück !

A100-Öffnung gefährdet Umweltverbund! Fuß+Rad+Öffinutzer holen sich die Straße zurück!

,,StauPause! Wir holen uns ein Stück Straße zurück

A100-Öffnung gefährdet Umweltverbund! Fuß+Rad+Öffinutzer holen sich die Straße zurück!

Seit Öffnung des neuen Abschnitts der Berliner Stadtautobahn A100 versinkt der Stadtteil Nord-Treptow im Chaos. Busspuren, Radwege und Fußgänger-Ampelwege sind versperrt und zugestaut.

Dagegen protestieren wir auf einfache Art: Wir gehen bei Ampelgrün über die am stärksten verstopfte Kreuzung hin und her oder fahren per Rad ringsum. Von der Polizei erwarten wir nur, was selbstverständlich sein sollte: bei Grün autofreie Fuß-Überwege, Radwege und Busspuren.

Selbst bei Grün läuft man durch den träge rollenden Stau. Zwischen LKWs und SUVs ist das vor allem für Kinder lebensgefährlich.

Das funktioniert nur, wenn weit weniger Autos in den Kiez kommen als jetzt. Vor allem können viel weniger von der Autobahn kommen – am besten keine. Wenn die Mobilitätsrechte der Menschen zu Fuß und zu Rad und in den fünf Buslinien im Kiez nur so zu sichern sind, dann muss die A 100 geschlossen werden.

Kommt zur Demo!

Zum Mitmachen ruft ein breites Bündnis auf “ fuss-ev.de, a100stoppen.de, changing-cities.org

Ort: Kreuzung Elsenstraße / Am Treptower Park
Zeit: Freitag, 5. September um 17.30 Uhr

Elsenstraße, Kungerkiez, Alt-Treptow, Treptow-Köpenick, Berlin, 12059, Deutschland

Auch ich quere regelmäßig einen der betroffenen Ampel Übergänge – Es ist der pure Wahnsinn!

Was auch vorher schon eine Zumutung an Autoverkehr mit oft regelwidrig gefährlichen Fahrverhalten war, ist nun vollends zum irren Standart geworden und die grünen Ampelphasen für Fuss- und Fahrradfahrende ad absurdum!
Es ist hochgradig gefährlich, als betroffene/r * dieser Personengruppen diese Bereiche zu passieren.
Der munter fließende Autoverkehr stoppt auch bei dem für Fuss- und Radfahrende Ampelgrün nicht und fließt wie selbstverständlich und völlig unkontrolliert und straffrei vor sich hin.
Es ist wohl eine Frage der Zeit, bis sich daraufhin ernsthafte Unfälle ereignen werden. Die Legitimation dafür – Das politische durchgedrückte Projekt A100 – hier darfst du alles!

A100-Eröffnung am 27.8.2025

Am Mittwoch, den 27. August, wird der neue 16. Bauabschnitt der Berliner Stadtautobahn A100 zwischen Neukölln und Treptower Park offiziell eröffnet, ein Projekt, das für verfehlte Verkehrspolitik und verschleierte Demokratie steht. Ein schwarzer Tag für Berlin. Während Politiker hinter verschlossenen Türen feiern, fordern Anwohner und Initiativen ein Ende der Betonpolitik und eine echte Verkehrswende.

Quelle: a100stoppen.de

Das Bündnis A100 wegbassen ruft zu folgenden Protestaktionen auf:

🕚 11 Uhr: Symbolische Aktion mit riesigem rotem Schriftzug an der A100-Ausfahrt Am Treptower Park.
Fahrrad-Tour zur Demo nach Treptow ab 10:15 Uhr Ecke Dänenstr./ Schönhauser Allee, (gegenüber den Schönhauser Allee Arcaden), 10:40 Uhr Frankfurter Tor (süd-westlicher Platz)
🕚 13 Uhr: Kundgebung vor dem Hotel Estrel (Ziegrastraße 41, 12057 Berlin-Neukölln).

Die offizielle Eröffnung der A100 findet um 14 Uhr im Hotel Estrel statt, jedoch ohne öffentliche Feier aufgrund angeblich befürchteter gewaltsamer Proteste, obwohl die Protestaktionen gegen den Ausbau der A100 stets friedlich und gewaltfrei waren. Die Verkehrsfreigabe ist für den späten Nachmittag geplant.“

(a100stoppen.de)

Vorfahrt für die menschenfeindliche Stadt (taz 25.08.25)

Autobahnbau in der Großstadt – Abschnitteröffnung A100 (DLF 27.08.25) :

,,Wie alt sind eigentlich diese Pläne die da jetzt umgesetzt worden sind? – Ja das sind ganz alte Pläne, der Baubeginn war 1956 tatsächlich damals in Westberlin.“

16. Bauabschnitt 3,2 Km = 721.000.000 Euro. Der 17. Bauabschnitt wird sogar noch teurer.

Es wird also ein altes Urvieh-Relikt aus einer vorgestrigen Zeit auf Biegen und Brechen weiter durch’s Dorf getrieben. Das Gestammel an Rechtfertigungs-Erklärungen könnte nicht fadenscheinig- und realitätsvergessener sein. Ziele und Ideen aus den Auto zentrierten 50er Jahren, wie Mega-Autobahnen mitten durch die Großstädte zu ballern, kann wohl kaum jetzt noch eine zeitgemäße Anwendung finden. Und das auch noch in Zeiten von Klimawandel und der damit nötigen Umstrukturierung von Städten, was ohnehin schon herausfordernd genug ist – eben weg von Autoverkehr und Versiegelungen von Flächen und hin zu zukunftsfähigen Alternativen, die nicht weiter Lebensräume und Lebensqualität zerstören.

Radzubringer zur Demo im Viktoriakiez – Die Fahrradstraße kommt!

SucheSicherenRadweg zur Demo in der Monumentenstr. im Viktoriakiez

Quelle: Changing Cities

Demonstration für sichere Fahrradinfrastruktur – auch nach Beendigung der Aktion Stadtradeln. Wir fordern eine gerechte Verteilung der Stadt und der Ressourcen und die Einhaltung des Mobilitätsgesetzes. Fahrradinfrastruktur für ein zukunftsfähiges Berlin bauen!

Wann: 13. Juni, um 16 Uhr
Start: Treffpunkt ist Warschauer Straße/ Frankfurter Tor 
Ziel: Kreuzung Monumentenstr./Katzbachstr. wo die Kundgebung stattfindet.“ changing-cities.org

Rad-Xhain organisiert Demo am 13.06 im Viktoriakiez‘ :

Quelle: Changing Cities

„🚲Die Fahrradstraße kommt – Chaos im Viktoriakiez verhindern! 🚧
📅 Freitag, 13. Juni 2025


🕔 17 Uhr
📍 Kundgebung an der Kreuzung Monumentenstraße/Katzbachstraße
➡️ Mit Kiezspaziergang / Lauf-Demo inkl. Fahrradzubringer
🚴‍♀️ feierliche Installation eines Xhainer Ermahnrades!

Die Monumentenstraße in Schöneberg wird endlich zur Fahrradstraße – ein großer Schritt für sichere und nachhaltige Mobilität! Aber: Sichere Radwege dürfen nicht an Bezirksgrenzen enden!

Damit die neue Fahrradstraße nicht an fehlenden Maßnahmen in Kreuzberg scheitert, fordern wir:

✅ Die schnelle Umsetzung der Einbahnstraße in der Kreuzberger Monumentenstraße
✅ Die Einrichtung einer Fahrradstraße auf der Kreuzbergstraße

🙌 Kommt vorbei und setzt mit uns ein Zeichen für:

🌱 ein lebenswertes, verkehrsberuhigtes Quartier
🛡️ eine sichere Fahrradstraße
🌍 nachhaltige Mobilität und Kiezgerechtigkeit

Veranstalter: RadXhain 🚴‍♂️
Mit Unterstützung von: Kiezblockinitiativen Viktoriakiez & Monumentenzug“ und dem ADFC!

Respect Cyclists Fahrraddemo 04. Juni 2025

Quelle: respect-cyclists.de

The Good, the Bad & the Ugly

Fahrradfahren in Kreuzberg und Neukölln ist all in one: good, bad and ugly.
Entspannt in den Fahrradstraßen, lebensgefährlich durch zweite Reihe Parker und fließenden Verkehr und durchschüttelnd auf den aufgerissenen schmalen Hochbordradwegen.

Es hat sich in den Bezirken etwas getan und dennoch ist noch so viel mehr zu tun. Die Fahrradstraßen und sicheren abgetrennten Radwege, die bereits entstanden sind, stehen noch alleine wie kleine Inseln in einem Meer aus buckligen Hochbordradwegen und gar keiner Fahrradinfrastruktur. Das Gute muss jetzt weiter gebaut und vor allem auch sinnvoll miteinander vernetzt werden, damit wir Radfahrenden nicht mehr wie bisher ständig in engen Straßen zwischen parkenden und dicht überholenden Autos hängen.

Wir wollen mit unserer Juni Demo den Druck aufrecht erhalten, damit endlich die Fahrradinfrastruktur aus dem letzten Jahrhundert erneuert oder überhaupt welche gebaut wird und halbfertige Projekte auch wirklich bis zum erfreulichen Ende gebracht und nicht abgebrochen werden.

Fahrt mit!

jeden 1. Mittwoch im Monat demonstrieren wir gemeinsam
           für eine sichere und moderne Fahrrad­infrastruktur in Berlin.

Mit Soundbike, guter Laune und lautstarken Kommentaren zur Rad­infrastruktur, fahren wir auf verschiedenen Routen Problempunkte in Berlin an. Wir wollen  eine sichere Fahrradinfrastruktur für alle. Kinder, Erwachsene und auch für die besonders auf Schutz Angewiesenen.

Wir treffen uns ab 17:30 am Falkplatz, (Max-Schmeling-Halle), Berlin Prenzlauer Berg. Es bleibt noch Zeit zum Klönen und um das Fahrrad demogerecht auszustatten. Start der Fahrraddemo ist dann pünktlich um 18:15 Uhr.

Straßenliste

Abfahrt: 18:15 Uhr, Falkplatz (Max-Schmeling-Halle) – Am Falkplatz – Gleimstr. – Stargarder Str. – Prenzlauer Allee – Karl-Liebknecht-Str. – Alexanderstr. – Jannowitzbrücke – Brückenstr. – Heinrich-Heine-Str. – Prinzenstr. – Moritzplatz (Demo umrundet 1x komplett den Kreisverkehr) – Oranienstr. – Skalitzer Str. – Kottbusser Tor (Demo umrundet Platz) –

1. Zwischenkundgebung: „The Bad“

– ZK1: Kottbusser Tor (auf der Fahrbahn Ecke Adalbertstraße) – Kottbusser Tor – Skalitzer Str. – Wiener Str. – Glogauer Str. – Thielenbrücke – Pannierstr. – Weserstr. (Demo verlangsamt Tempo Höhe Weserstr./Weichselstr. aufgr. Pollersperre)- Fuldastr. – Sonnenallee – Wildenbruchstr. – Wildenbruchbrücke – Wildenbruchstr. – Karl-Kunger-Str. – Elsenstr. – Kiefholzstr. – Treptower Str. – Treptower Brücke – Treptower Str. – Sonnenallee – Erkstr. – Karl-Marx-Str. – Buschkrugallee – Jahnstr. – Britzer Damm – Hermannstr. – Hertastr. – Silbersteinstr. – Hermannstr. – Hermannbrücke – Hermannstr. –

2. Zwischenkundgebung: „The Ugly“

– ZK2: Hermannstr./Werbellinstr. – Hermannstr. – Hermannplatz (Demo umrundet Platz) – Urbanstr. – Körtestr. –

3. Zwischenkundgebung: „The Good“

– ZK3: Körtestr./Freiligrathstr. – Körtestr. – Südstern – Gneisenaustr. – Baerwaldstr. – Blücherstr. – Mehringdamm – Gneisenaustr. – Zossener Str. – Bergmannstr. – Kreuzbergstr. – Katzbachstr. – Einfahrt in Viktoriapark Eingang Monumentenstr. – EK: Viktoriapark (Eingang auf Parkseite Höhe Kreuzberg-/Katzbachstr.)

Ende: Viktoriapark“ respect-cyclists.de

Morgen früh – Protestaktion! Suche Sicheren Radweg 30-Minuten-Demo

Uns reicht’s! Gerade mal fünf Prozent des Berliner Radverkehrsnetzes sind seit Verabschiedung des Mobilitätsgesetzes vor acht Jahren fertiggestellt. Und die Berliner Senatsverwaltung? Veranstaltet ein „lustiges“ Stadtradeln und möchte damit ihr Image polieren. Mit jedem gefahrenen Kilometer zeigen wir dem Berliner Senat, dass „Stadtradeln” kein dreiwöchiger Spaß ist.

Es geht nicht darum, die meisten Kilometer zu fahren – wir sind nun mal Alltagsfahrende! Es geht darum, dass wir viele sind und sichtbar werden – viele Berliner*innen, die gegen die Senatspolitik protestieren.“ Changing Cities e.V.

Protest gegen den Ausbau der Stadtautobahn A100 am 17.5.2025

📍⏰ Ort, Zeit und Programm

🗓️ Datum: Samstag, 17. Mai 2025
🕑 Zeit: 14:00 – 22:00 Uhr
📍 Ort: Elsenstraße / Puschkinallee / Am Treptower Park, Berlin-Treptow
📋 Ablauf: Nachmittags familienfreundlicher Straßenprotest, abends Tanzdemo und Protest-Rave mit Techno-Musik.

📢 Unsere Forderungen

  • Sofortiger Stopp des Autobahnprojekts A100
  • Ausstieg aus dem Bundesverkehrswegeplan und seinen fossilen Straßenbauprojekten
  • Abschied von autogerechter Stadtplanung zugunsten einer solidarischen Mobilitätswende
  • Eine Stadt für alle: mit bezahlbarem Wohnraum, Freiräumen und echter Teilhabe für queere, migrantische, behinderte und wirtschaftlich benachteiligte Menschen
  • Schutz der Berliner Vielfalt: mehr Platz für Kultur, Natur und Gemeinschaft statt Beton und Autos

🕒 So läuft „A100 wegbassen“

  • Nachmittag ab 14:00 Uhr: Der Protest startet mit einem ausgelassenen, familienfreundlichen Straßenprotest. Ohne Autos wird der Asphalt zum Spielplatz – mit Kleinkunst, Picknick, Kreide, Dreiradparcours und mehr. Bringt Frisbees und Freunde mit und feiert eine Stadt, die lebt! Der Asphalt wird zum Spielplatz gemacht. 
  • Kinderprogramm: Der grüne Georg – Kinderklamauk und Zauberei rund um den Umweltschutz – ein Show für Kinder, ein Potpourri aus Liedern, Jonglage, Zauberei, Pantomime und Clownerie. Das Programm geht circa 45 Minuten und ist für 4 bis 7 Jährige Kinder gedacht, die auf unterhaltsame Weise an das Thema Umwelt herangeführt werden. 
  • Kidical Mass Fahrraddemos für Kinder und Eltern, die von zahlreichen Startpunkten in Richtung Treptower Park zu A100wegbassen führen
  • Am Abend wird die Musik aufgedreht. Die Stimmung wechselt – es wird laut! Eine Tanzdemo und ein Protest-Rave mit Techno-Musik übernehmen die Straßen. Clubs, Kollektive und Kiezinitiativen legen auf, um gegen Beton und für Gemeinschaft zu kämpfen. Unter anderem das DJ-Duo Kalte Liebe und Maurice Mino. Dazu gibt es:
  • 🎤 Bühnen & Reden: Politische Statements und eine Podiumsdiskussion zur Mobilitätswende.
  • 📚 Infostände: Vernetzung und Infos rund um Klimagerechtigkeit und Stadtpolitik.
  • 🌈 FLINTAQ Openair:* Ein Safer Space für FLINTAQ*-Personen mit eigenem Programm.

Argumente weitere Informationen via a100stoppen.de

ND: ,Tausende bei Techno-Demo gegen Ausbau der Autobahn A100`– 18.05.2025

80 Jahre Befreiung, auch auf dem Fahrrad!

Am 8. Mai 2025 gibt es die Gelegenheit zwei gute Dinge miteinander zu kombinieren. Gibt es Besseres als auf dem Fahrrad dem Antifaschismus Geltung zu verleihen?

In Berlin wird eine Sternfahrt mit dem Fahrrad zur zentralen Gedenkfeier der Verfolgten es Naziregimes (VVN-BdA) am Bebelplatz in Mitte organisiert.

Los geht es hier:

Lichtenberg:

13.30 Uhr Museum Karlshorst, Abfahrt 14.00 Uhr
Zwischenkundgebung Arbeitserziehungslager Wuhlheide
Zwischenkundgebung an der „Bersarin-Birke“
Zwischenkundgebung Lichtenberger Brücke, Friedhof der Sozialisten

15.00 Uhr Zwischenkundgebung Kiezfest Friedrichshain Annemirl-Bauer-Platz

Mitte:

14 Uhr Urnenfriedhof Seestraße am Denkmal für die Opfer des Faschismus in aller Welt, Seestraße 92-93, 13347 Berlin Wedding

14.30 Uhr Zwischenkundgebung Leopoldplatz

Treptow:

Kundgebung am Sowjetischen Ehrenmal 12-14 Uhr des BdA Treptow,

14 Uhr Korsostart Eingang Puschkinallee

15 Uhr Zwischenkundgebung Skalitzer Straße 32 am ehemaligen Wohnhaus der Zeitzeugin Margot Friedländer

Tempelhof:
Hitler kaputt – Befreiung – was sonst!?
14:00 Uhr Kundgebung am Ort der Kapitulation der Stadt Berlin am 2. Mai 1945, Schulenburgring 2, 12101 Berlin
15:00 Uhr Zwischenkundgebung Gedenktafel Johann „Rukeli“ Trollmann, Bergmannstraße 28 – Nazis boxen!
15:30 Uhr Zwischenkundgebung Checkpoint Charlie
Grenzen auf! – Refugees welcome!

Steglitz:

Start um 14 Uhr am Hermann Ehlers Platz/Spiegelwand

Charlottenburg:
TU Berlin, Straße des 17. Juni 135
14 Uhr Kundgebung an der Gedenktafel für die polnischen Befreier*innen Charlottenburgs und des Campus
14.45 Korsostart

Pankow:

11-13 Uhr Kundgebung Sowjetisches Ehrenmal Buch

14 Uhr Kundgebung Garbatyplatz

15.15 Uhr Zwischenkundgebung: Denkmal für Antifaschistischen Widerstandskampf und Befreiung“ (S+U Schönhauser Allee)

15.30 Uhr Zwischenkundgebung: Jüdischer Friedhof (Schönhauser Allee 25)

Ziel: 16 Uhr Kundgebung mit buntem Rahmenprogramm auf dem Bebelplatz in Mitte.

Aufruf zum 8. Mai von VVN-BdA

2. Mai Plattenfrei..?

Zeitenwende! Es ist geschafft, die Weltzerstörer sind nach der gestrigen myGruni Aktion auf dem Mars und planen nun dort ihre imperalistsichen Feldzüge. (Armer Mars..)

In unseren Reihen jedenfalls entläd sich ein erleichtertes Aufatmen…

Zum 1. Mai wird seit einiger Zeit ja auch in basslastig ausgelassener Feierstimmung sehr, sehr viel getrunken…

2. Mai Scherbenhaufen

Kommt gut – hoffentlich plattenfrei – durch den Scherbenparcours! Oder montiert euch einen Staubpuster an das Fahrrad um die gigantischen Scherbenhaufen wegzupusten. Achtet dabei aber auf engegenkommende Personen! Wir haben jedenfalls Wetten abgeschlossen, wer am Ende der Schicht noch Luft im Reifen hat..

Kleiner Tipp heute für kurz entschlossene, startet wie jedes Jahr unter dem Motto: „Wir haben Zeit“ das mindestens ebenso große Event wie am 1. Mai, die 2. Mai Demo.

Der internationaler Kampf- und Feiertag der Arbeitslosen!

Start und Treffpunkt ist bitte pünktlich, vorm BAIZ Wörther Straße, Ecke Schönhauser Allee 15 Uhr!

Ihr könnt gerne unbedingt mit dem Fahrrad anreisen und dieses, wenn’s los geht, gemütlich neben euch herschieben.

Genießt die Sonne und gönnt euch eine ordentliche Portion an der nächsten Eisdiele!

Fahrrad Zubringer-Demo am 1.Mai in den Grunewald!

Auch dieses Jahr veranstaltet die Initiative myGruni spannende wie spektakuläre dezentrale Events in Berlins Problembezirk Grunewald und leistet damit eine wertvolle Arbeit, um auf gesellschaftliche Missstände aufmerksam zu machen und auch gleich unverzügliche und praktische Umverteilungs-Maßnahmen einzuleiten!

Mit der Gemeinwohlorientierten Raumfahrtbehörde Grunewald Space Agency (GSA), werden Träume wahr:

,Mit neuester Technologie ausgestattet, befördert die myASS (Antinationale Space Shuttle) visionäre Milliardäre zu ihrem Sehnsuchtsort: dem Mars!

Denn der MilliardeXit schafft nicht nur neue Lebensräume auf dem Mars, sondern vor allem ein solidarisches Leben auf dem Planeten Erde.‘ mygruni.de/

Im Grunewald erwartet euch:

,,Große Eröffnung der myASS Bodenstation mit Reden, intergalaktischer Musik, Botschaften und Raketenstart!

Launch der myASS: 1. Mai 2025 13:00
Cape Gruneval (ehemals Johannaplatz)

Fahrraddemo:

An alle ❤️ Mitstreiter*innen der Umverteilungs- und Verschickungs Maßnahmen, die sich der Reisgruppe zum Cape Gruneval anschließen wollen… ❤️ – 🚴🧟🧑‍🔧🚴‍♀️🧕👽💃🏽⛄🦝🚲🧑🏽‍🦳🦄🤖👷🏾‍♀️🛼 – ölt eure Rollen und Ketten, es geht los:

,,✨Wir zeigen Musk, Milei und Merz den Weg zum Mars!

🛼Am 1. Mai öffnet sich das kosmische Startfenster. Wir laden Euch und Eure pedalbetriebenen Spaceshuttles zu einer gemeinsamen Anreise zum Cape Gruneval ein. Astronaut:innen auf Inlineskates sind herzlich willkommen! 🚴🏽‍♀️

🚴🏽‍♀️ Schwerelos und sicher mit den #RespectCyclists mit Fahrrad und Inliner ins Raumfahrtzentrum #Grunewald:

Zubringer zur #MyASS!

✨ Bringt Snacks, Getränke, Musik und Raumanzüge mit!
🖖🏽 Live long, prosper together and eat the rich! 🖖🏽“ Respect Cyclists

,,Rückflug: Die Weltraumagentur #A100wegbassen lässt die Weltraumlandebahn A100 für Euch räumen. Basslastige Triebwerke werden Euch den Wiedereintritt in die Kreuzberger Sphäre versüßen.“

,,🚀 Reise- und Flugplan:

👉 Anreise:

10 Uhr – Falkplatz
10:15 Uhr – Bhf Gesundbrunnen
10:30 Uhr – Hermannplatz
10:30 Uhr – S-Bhf Prenzlauer Allee
11 Uhr – Brandenburger Tor
11:30 Uhr – Wittenbergplatz
12:30 Uhr – Cape Gruneval, ehem. Johannaplatz“

Quelle: mygruni_

👉 Abreise:

,, 16 Uhr – Sammeln Radrückflug
16:30 Uhr – Start der Landephase
17 Uhr – Ausstiegsoption Innsbrucker Platz
18:00 Südstern
18:30 Uhr – Apres Space am Oranienplatz

🚨 Die Nutzung der Weltraumlandebahn A100 ist nur für pedalbetriebene Raumfahrzeuge möglich.

🖖 Ride safe and eat the rich!“

Quelle: mygruni_

ALIENS WELCOME!“ myGruni

Fahrradtour gegen Rassismus

In Zeiten wo Rechtsruck und Rechtsradikalismus normalisiert werden und in der Politik bis in den Bundestag ungeniert Einzug gehalten haben, wo mit Hitlergruß zeigenden und an Größenwahn leidenden Despoten an Verhandlungstischen Schulterschluss geübt wird, sich unsere Politiker*innen deren unreife Umgangsformen kopieren, die darauf abzielen Andere und andere Positionen abzuwerten und zu diffamieren, wo versucht wird progressive Kräfte zu schwächen in dem man sie in Frage stellt, versucht einzuschüchtern und sie wegkürzt – heißt es Zivilcourage und Aktivismus zeigen!

Anlässlich zu den internationalen Wochen gegen Rassismus, (17. – 31. März) veranstaltet das „Netzwerk Hohenschönhausen gegen Rassismus“ die „Radtour gegen Rassismus„:

„Zum Start der Internationalen Wochen gegen Rassismus starten wir 13.00 Uhr mit einer Fahrradtour an der Dolgenseepromenade beim Springbrunnen (Friedrichsfelde). Ziel ist das Lindencenter. Dort beginnt um 16:00 Uhr die Auftaktveranstaltung der IWgR im Bezirk, mit einer Kundgebung.

Wir werden verschiedene Orte in Lichtenberg und Hohenschönhausen anfahren. Ihr könnt die ganze Fahrradtour oder auch nur einen Teil mitfahren (13.20 Uhr – Familienzentrum Aufatmen/ 14:00 Uhr RoBertO-Begegnungsstätte/14:40 Uhr Kiezspinne FAS/15.30 Uhr Familienzentrum Matenzeile in Hohenschönhausen). Die Fahrradtour ist eine Kooperation von LBD gGmbH, RBOInmitten gGmbH, Kiezspinne FAS e.V., pad gGmbH, FAN FamilienANlauf e.V. und Garage 10 e.V.“

Wir sind ein Netzwerk von engagierten Leuten in Hohenschönhausen und Lichtenberg, die sich für ein vielfältiges und weltoffenes Miteinander einsetzen und gegen Rassismus eintreten. Seit 2021 organisieren wir in Lichtenberg die Internationalen Wochen gegen Rassismus mit vielfältigen Veranstaltungen und Aktionen. Du hast Ideen und Lust dabei zu sein? Wir freuen uns, dich kennenzulernen!“ (wochengegenrassismus.online)

Wann: 17. März

Start: 13 Uhr, Springbrunnen Dolgenseepromenade, Dolgenseestr. 9a, 10319 Berlin