Wie kann eine Kommune den Radverkehr fördern? Für Hep Monatzeder, dritter Bürgermeister von München, ist die Antwort klar: man muss Geld in die Hand nehmen. Damit kann man Fahrradinfrastruktur bauen und Werbung für das Radfahren betreiben. Ein Beispiel für eine Kampagne zur Förderung des Radfahrens ist der Münchener Radlstar.
Monatzeder: „In München liegt das Verhältnis zwischen der „weichen“ Fahrradförderung und den Infrastrukturmaßnahmen bei eins zu vier. Besser wäre noch ein Verhältnis von eins zu drei, da sind wir nahe dran. Das bedeutet, dass wir 20 Prozent des verfügbaren Geldes für Propaganda verwenden und den Rest für bauliche Maßnahmen zur Förderung des Radfahrens.“
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In der Stadt Groningen in den Niederlanden werden Ampelanlagen mit Regensensoren getestet. Bei Regen, bei Temperaturen unter 10 Grad oder bei geringem Autoverkehr bekommen Radfahrer an aufgerüsteten Fahrradampeln häufiger Grün als normal.

Wenige Tage vor der landesweiten Volksabstimmung über den Stopp der Mitfinanzierung durch das Land am Projekt „Stuttgart 21“ hat sich der ADFC im südwestlichen Bundesland noch einmal zu Wort gemeldet und für Ja-Simmen zum Austieg aus dem Milliardenloch geworben:

