Der Europa-Abgeordnete der Grünen Michael Cramer lädt zum zwölften Mal zu den Mauerstreifzügen ein. Natürlich mit dem Fahrrad – schnell genug, um viel zu sehen und langsam genug, um um sich das alles anzuschauen – kann man in acht Etappen den ehemaligen Mauerverlauf um Westberlin erfahren. Die Mauer ist nur an wenigen stellen noch sichtbar, viele authentische Zeugnisse des Grenzverlaufs sind in der Zeit nach der Wende beseitigt worden.
In acht Etappen kann man über den Sommer hinweg Cramer begleiten. Die Touren beginnen immer um 14:00 Uhr und finden bei jedem Wetter statt. Jede einzelne Tour ist zwischen 20 und 30 Kilometer lang und wird nach Möglichkeit durch eine Rast in einem Biergarten unterbrochen. Wie in den letzte Jahren wird Reiseführer Cramer von Prominenten aus Politik und Kultur unterstützt.
- Sonnabend, 26. Mai 2012: Potsdamer Platz – S-Bahnhof Adlershof
- Sonnabend, 09. Juni 2012: S-Bahnhof Adlershof – S-Bahnhof Lichterfelde Süd
- Sonnabend, 23. Juni 2012: S-Bahnhof Lichterfelde Süd – Volkspark Potsdam (TRAM-Halt „Buga-Park“)
- Sonnabend, 07. Juli 2012: Volkspark Potsdam (TRAM-Halt „Buga-Park“) – Bahnhof Staaken
- Sonnabend, 21. Juli 2012: Bahnhof Staaken – Bahnhof Hennigsdorf
- Sonnabend, 04. August 2012: Bahnhof Hennigsdorf – S- Bahnhof Hermsdorf
- Sonnabend, 18. August 2012: S- Bahnhof Hermsdorf – S- Bahnhof Wollankstraße
- Sonnabend, 01. September 2012: S- Bahnhof Wollankstraße – Potsdamer Platz
Eine Firma in Minneapolis in den USA hat einen Fahrradmontageständer entworfen, der dazu gedacht ist, an öffentlichen Orten aufgestellt zu werden. Der Fixit Bike Repair Stand hält alle Werkzeuge vorrätig, um einfache Reparaturen am Fahrrad durchzuführen. Man hängt das Rad auf einen gummiüberzogenen Arm und kann Pedalen und Laufräder frei bewegen. Der Austausch eines Fahrradschlauchs sowie das Einstellen von Bremsen und Gangschaltung sind kein Problem, da alle Werkzeuge einschließlich Fahrradpumpe für unterschiedliche Ventil-Formate vorhanden sind. Alle Tools werden durch Stahlseile gegen Diebstahl gesichert. Unerfahrene Fahrradreparierer können ihr Smartphone auf einen QR-Code richten und werden so auf eine Seite mit Tipps zur Fahrradreparatur geführt. Der Fixit Fahrradmontageständer bietet außerdem Platz, um Werbung oder einen Hinweis auf den Sponsor anzubringen. Die Firma wartet auf ein Patent und wird den Ständer danach auf den Markt bringen. Feine Idee für Städte und Gemeinden, die ihren Radfahrern einen besonderen Service bieten möchten.
Positiv an der Sache ist, dass man sich ja immerhin die Mühe gemacht hat, diesen Weg auszuschildern. Negativ ist, dass der Weg natürlich viel zu schmal ist, um jetzt mit dem Fußverkehr gemeinsam dort geführt zu werden. Die Auffahrt auf diesen Weg, wenn man denn die Kynaststraße weiter gefahren ist, ist in keiner Form angepasst worden. Weder hat man eine Asphaltkante od.ä. gegossen, um die Kante zu überfahren, noch hat man 2 Parkplätze gesperrt, um den Weg überhaupt sichtbar und übersichtlich zu machen. Alles wieder nur halbgar und als solches typisch. Ebenso typisch dann die ergänzende fantasievolle „Beschilderung“ seit einigen Tagen…
Die Organisation EPOMM hat eine Datenbank mit den Modal-Split-Daten von mehr als 300 Städten in Europa veröffentlicht. Mit diesem Tool kann man wunderbar spielen. Wenn man zum Beispiel alle deutschen Großstädte mit einem Radverkehrsanteil von zehn Prozent oder mehr sucht, bietet die Datenbank 44 Ergebnisse, von Münster mit 38 Prozent bis Osnabrück mit elf Prozent anteiligem Radverkehr.
Vor einem halben Jahr haben wir eine gewitzte Transporthilfe als
