In Pennsylvania in den USA wurde am 2. April gesetzlich vorgeschrieben, dass Kraftfahrzeuge Radfahrer mit einem Mindestabstand von vier Fuß (gut 1,2 Meter) überholen müssen. Pennsylvania ist der 19. Bundesstaat, der eine solche Regelung eingeführte.
Nur einige Stunden später ereignete sich der im Video gezeigte Verkehrsunfall in der Stadt Bethlehem in Pennsylvania. Ein 17 Jahre alter Autofahrer rammt am 2. April einen Radfahrer auf der Fahy-Brücke. Nach dem Aufffahrunfall versucht der Autofahrer zu fliehen. Da ein vor ihm fahrender städtischer Busfahrer die Szene im Rückspiegel beobachtet, blockiert er mit seinem Bus die Straße und verhindert die Flucht des Autofahrers. Ein weiterer Autofahrer setzt seinen Wagen hinter den Unfallfahrer und blockt ihn ebenfalls. Passenderweise erscheint wenige Sekunden später die Polizei.
Das Video wurde hochgeladen von BethlehemPoliceDept, also von der Polizei in Bethlehem. Auf der Webseite der Polizei wird berichtet, dass die beiden Bürger wegen ihrer Tat geehrt wurde. Interessant ist auch, dass das Polizeivideo zum Abschluss auf das Schild „May Use Full Lane“ schwenkt. Das Verkehrsschild, das darauf hinweist, dass Radfahrer ganze Autospuren benutzen dürfen, setzt sich in den USA langsam durch.
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Eine Firma in Minneapolis in den USA hat einen Fahrradmontageständer entworfen, der dazu gedacht ist, an öffentlichen Orten aufgestellt zu werden. Der Fixit Bike Repair Stand hält alle Werkzeuge vorrätig, um einfache Reparaturen am Fahrrad durchzuführen. Man hängt das Rad auf einen gummiüberzogenen Arm und kann Pedalen und Laufräder frei bewegen. Der Austausch eines Fahrradschlauchs sowie das Einstellen von Bremsen und Gangschaltung sind kein Problem, da alle Werkzeuge einschließlich Fahrradpumpe für unterschiedliche Ventil-Formate vorhanden sind. Alle Tools werden durch Stahlseile gegen Diebstahl gesichert. Unerfahrene Fahrradreparierer können ihr Smartphone auf einen QR-Code richten und werden so auf eine Seite mit Tipps zur Fahrradreparatur geführt. Der Fixit Fahrradmontageständer bietet außerdem Platz, um Werbung oder einen Hinweis auf den Sponsor anzubringen. Die Firma wartet auf ein Patent und wird den Ständer danach auf den Markt bringen. Feine Idee für Städte und Gemeinden, die ihren Radfahrern einen besonderen Service bieten möchten.
Positiv an der Sache ist, dass man sich ja immerhin die Mühe gemacht hat, diesen Weg auszuschildern. Negativ ist, dass der Weg natürlich viel zu schmal ist, um jetzt mit dem Fußverkehr gemeinsam dort geführt zu werden. Die Auffahrt auf diesen Weg, wenn man denn die Kynaststraße weiter gefahren ist, ist in keiner Form angepasst worden. Weder hat man eine Asphaltkante od.ä. gegossen, um die Kante zu überfahren, noch hat man 2 Parkplätze gesperrt, um den Weg überhaupt sichtbar und übersichtlich zu machen. Alles wieder nur halbgar und als solches typisch. Ebenso typisch dann die ergänzende fantasievolle „Beschilderung“ seit einigen Tagen…
Die Organisation EPOMM hat eine Datenbank mit den Modal-Split-Daten von mehr als 300 Städten in Europa veröffentlicht. Mit diesem Tool kann man wunderbar spielen. Wenn man zum Beispiel alle deutschen Großstädte mit einem Radverkehrsanteil von zehn Prozent oder mehr sucht, bietet die Datenbank 44 Ergebnisse, von Münster mit 38 Prozent bis Osnabrück mit elf Prozent anteiligem Radverkehr.
Vor einem halben Jahr haben wir eine gewitzte Transporthilfe als 