Boda Boda wird in Ostafrika ein Fahrradtaxi genannt, manchmal nennt man auch den Taxifahrer so. Der Begriff leitet sich vom englischen Wort border wie Grenze her. Diebe und Schmuggler waren die ersten, die in den 70er Jahren das Transportfahrrad als ideales Fahrzeug entdeckten, um Waren und Personen über die kenianisch-ugandische Grenze zu bringen. Eine legale Einsatzmöglichkeit fanden sie später an den zwei offiziellen Grenzübergängen in Busia und Malaba. Reisende und ihr Gepäck werden durchs Niemandsland und eineinhalb Kilometer von der Zollstation hin zur Taxi- und Bushaltestelle gebordert. Ausgehend von hier haben sich seit Mitte der 80er Jahre bis heute die Radtaxis in vielen ostafrikanischen Städten und grösseren Ortschaften ausgebreitet.
Das folgende Musikvideo aus Kenia heißt schlicht „Boda Boda“.
[youtube]t2xUtNUrk78[/youtube]
Mit dem Rad in Afrika…: boda boda is a dangerous man
Wikipendia englisch über Boda Boda
Ganz frisch ist beim ADFC in der Brunnenstraße das Rad-Touren-Programm 2008 erhältlich. Jahr für Jahr wird das Tourenpaket der Berliner Radfahrerlobby umfangreicher und vollständiger. Diesmal sind auf 128 Seiten 550 Radtouren zwischen 20 und 240 km Länge aufgeführt. Mehr als fünfzig Tourenleiter freuen sich auf die neue Saison und bieten bewährte/beliebte alte Touren und neue Entdeckungen an. Bei den rund 40 Entdeckertouren geht es nicht nur ums Radeln sondern auch darum, Wissen abzugreifen. Oder man lässt sich mal auf eine der fünf Nachtradtouren ein. Das randvolle kostenlose Heft bietet viele weitere Infos (Netzspinnen S & U-Bahn sowie Regionalverkehr, Tarife, Kontakt zu den Tourenleitern etc.) und ist im ADFC, in Fahrradläden, Bibliotheken, Unis, Kinos undsoweiter zu erhalten oder im Netz.
Zu allen Zeiten und in fast allen Musikgenres hat das Zweirad die Fantasie von Liedermachern und Songwritern angeregt. Jens Holzäpfel hat in dem Fahrradsongbuch Radlieder – Bicycle Songs 24 Lieder zusammengetragen, die dem Rad in Tönen und Versen ihre Reverenz erweisen – jedes auf seine Art: Eine Reise von den Bicycle-Clubs des 19. Jahrhunderts, zu Folkpoeten und Verseschmieden zwischen Kalifornien, Tennessee und New York, zwischen Schwaben, Bayern und Wien, über die grünen Hügel Irlands hinein in den Pop der Prinzen, den Rap von Fishmob und den Rock von Queen, flankiert von humorvoll-historischen Illustrationen. Das im Eigenverlag gerade herausgekommene Radliederbuch hat 62 Seiten, eine schöne Spiralbindung und kostet 9.80 Euro. Zu beziehen über den Autor, den Buchhandel und in ausgewählten Fahrradläden.