Ein Jahr vor dem Mauerfall, also im Jahre 1988, fährt die damals noch unbekannte Schauspielerin Tilda Swinton auf dem Fahrrad entlang der Berliner Mauer. Daraus entsteht ein knapp halbstündiger Film mit dem Titel Cycling The Frame. Gut zwanzig Jahre später radelt Swinton erneut auf dem Mauerweg. Sie ist wieder unterwegs auf „einer Erkundungsfahrt, die den spirituellen Schaden aufdecken soll, den die Mauer angerichtet hat; die die Verbitterung und die Freude über die Wiedervereinigung einfangen soll; die dem Vergessen nachspüren wird, in das die Mauer und ihre Bedeutung schon wieder zu versinken drohen“ Der neue Film über Swintons Radfahrt entlang der Grenze zwischen Ost- und Westberlin heißt The Invisible Frame und hat am kommenden Sonntag Premiere. Beide Filme werden am Sonntag, den 8. November auf 3Sat gezeigt. Um 21.45 Uhr The Invisable Frame und gleich im Anschluß um 22.54 Cycling the Frame.
Die Filmpremiere in Berlin findet ebenfalls am 8. November um 18 und um 20 Uhr statt. Anwesend sind Cynthia Beatt, Frieder Schlaich, der Produzent der Dokumentationen, und Swinton selbst. Für Karten im Kino Arsenal ist eine Anmeldung unter der Telefonnummer 269 55 100 erforderlich.
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Max Gassmann und Mara Goldwyn aus den USA basteln aus ausrangierten Fahrradschläuchen, Fahrradmänteln und Fahrrad-Metallteilen Schmuck, Gürtel und Taschen.
In diesen Tagen ist das Thema Atomkraft nicht nur in Deutschland (z.B. auch Iran) wieder ganz oben auf der Agenda. Natürlich ist das Problem Atomkraft nicht national zu lösen, aber jedes abgeschaltete Kraftwerk ist ein Schritt in die richtige Richtung. Schließlich ist schon der Normalbetrieb eines Atomkraftwerkes die Katastrophe.
