Aus der Einladung zum SRL-Stammtisch: „Der Radverkehr soll in Berlin einen hohen Stellenwert einnehmen. Bei der Verkehrsmittelwahl entscheiden sich gegenwärtig 13 % der Berlinerinnen und Berliner für das Fahrrad. Da bleibt allerdings noch Luft nach oben.
Um das Fahrradfahren voranzubringen verfolgt der Senat seit 2004 eine eigene Radverkehrsstrategie für Berlin. Unter anderem mit den Zielen „Mehr Radverkehr“, der „Senkung der Unfallzahlen“ und einer „zügigen Gestaltung des Radroutennetzes“ soll sie helfen, den nicht motorisierten Verkehr zu fördern. Viele der Ziele der Radverkehrsstrategie waren auf 2010 ausgelegt – Zeit für eine Bilanz.
Diese Bilanz wollen wir gemeinsam mit dem Fahrradbeauftragten bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Herrn Arvid Krenz, ziehen. Als ehrenamtlicher Fahrradbeauftragter ist er Berater und kritischer Begleiter für die Berliner Radverkehrspolitik. Zusammen wollen wir die Situation und Zukunft des Radverkehrs in Berlin beleuchten und aktuelle Ansätze und Projekte diskutieren.“
Der SRL-Stammtisch (Vereinigung für Stadt-, Regional- und Landesplanung eV.) lädt für heute zu einer Veranstaltung zum Thema „Radverkehr in Berlin“ ein.
Donnerstag, den 07. Oktober 2010 um 19.00 Uhr
Ort: Gaststätte Walhalla
Krefelder Str. 6, 10555 Berlin
U9 Turmstraße
GoogleMaps
Es gab schon interessantere Nummern der RadZeit. Die neue Ausgabe 5/2010 des Blattes des Berliner ADFC hat den Titel „Radverkehr in Berlin“ und macht neugierig auf die Inhalte. In der Zeitschrift ist dann aber nur ein recht magerer Artikel zur Berliner Radverkehrsstrategie zu finden. Resümee: Schuld an der mangelnden Umsetzung des Radverkehrsprogramms des Senats ist die dünne Personaldecke in den Tiefbauämtern der Bezirke. „Es verwundert also nicht, dass die durchgängige Befahrbarkeit des Innenstadtnetzes, die bis Ende 2006 realisiert werden sollte sowie des Gesamtnetzes bis Ende 2010 länger auf sich warten lassen wird. Auch der Radverkehrsanteil wird bis Ende 2010 nicht auf wie geplant 15 Prozent ansteigen.“ (aus dem Beitrag „Geld ist nicht alles“ auf den Seiten 6 und 7).
