Spektakulärer Fahrradunfall

Ohne ernsthafte Verletzungen hat dieser Radfahrer einen unglaublichen Unfall in China überstanden. Der Radfahrer wird von einem Bus getroffen und unter dem Fahrzeug begraben, während der Bus um 180 Grad schleudert und erst dann zum Stehen kommt. Anschließend krabbelt der Radler unter dem Bus hervor und stellt sich auf die Beine.
via: bike lane diary

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RadZeit wieder online

Lang hats gedauert aber nun ist endlich die aktuelle RadZeit wieder im Netz zu finden, die Doppelnummer 3 und 4 / 2007 ist als pdf-Dokument hier verfügbar. Die RadZeit ist die Berliner Mitgliederzeitschrift des ADFC und kann im ADFC Buch- und Infoladen (Brunnenstraße 28, 10119 Berlin-Mitte, Mo-Fr 12-20, Sa 10-16 Uhr) kostenlos abgeholt oder gegen 1,45 Euro Rückporto schriftlich angefordert werden. Der Onlineauftritt der RadZeit ist ebenfalls renoviert und wartet nun darauf, mit Inhalten gefüllt zu werden.
RadZeit

Grüne Welle für Radler

In mehreren Ländern wird damit experimentiert, den Radverkehr flüssiger und gleichmäßiger zu machen. In Oosterhout in den Niederlanden hängen die Grünphasen an manchen Fahrradampeln vom Wetter ab. Wenn es kälter ist als zehn Grad oder wenn es regnet oder wenn der Autoverkehr gering ist, stehen die Signale für Radfahrer in zwei Drittel der Zeit auf Grün. Das ist etwa doppelt so lang wie üblich. Das Hauptziel des Projekts liegt darin, die Zahl der Radfahrer zu  reduzieren, die bei Rot die Ampel überqueren.
Fietsberaad: Fietsers in de regen krijgen vaker groen (auf holländisch)

Ein anderer Ansatz wird in Odense in Dänemark verfolgt. Kleine Signallampen parallel zum Fahrradweg zeigen an, ob man sich im grünen Bereich bewegt. Hält man sich innerhalb des grünen Bandes auf, kommt man gerade dann zur nächsten Ampel, wenn diese auf Grün springt. Die grüne Welle in Odense bewegt sich mit einer Geschwindigkeit von etwa 15 Kilometern in der Stunde, ist also ideal für ältere Leute und Radfahrer, die gemütlich vorankommen wollen.

[youtube]mEOakvjuIEs[/youtube]

Kaisersteg offen für Radfahrer

Bei aller Kritik an der Berliner Fahrradpolitik muss man neidlos anerkennen, wenn mal etwas Schönes für die Radfahrer herauskommt. Ein solches Beispiel ist der Kaisersteg, der die Stadtteile Nieder- und Oberschöneweide seit September verbindet. Die Fahrradbrücke ersetzt den historischen Kaisersteg, der an dieser Stelle zwischen 1898 und 1945 stand. Die 140 Meter lange Schrägseilbrücke schwingt sich elegant über die Spree, ein einziger 32 Meter hoher Pylon trägt die 5 Meter breite kombinierte Radfahrer- und Fußgängerbrücke. Ursprünglich sollte der Pylon in H-Form gebaut werden, bis man merkte, dass das zu viel Windangriffsfläche geboten hätte. Also plante man die Brücke um, der ausgeführte Pylon erhielt nun eine A-Form. Diese Planungsänderung führte zu Mehrkosten von 770.000 Euro und damit zu totalen Baukosten von rund 4 Millionen Euro. Die Kosten teilen sich laut Wikipedia die Europäische Union (Fonds für regionale Entwicklung) zu 75 %, das Land Berlin zu 16,67 % und zu 8,22 % die Bundesrepublik Deutschland.

Kaisersteg

Wikipedia: Kaisersteg
Foto: Sebastian Panwitz

Kostenlos: „Fahr Rad! Wege zur Fahrradstadt“

Was kann ich tun, um das Radfahren zu fördern? Als Einzelperson oder im Verein, in der Politik oder Stadtverwaltung?

Antworten darauf finden sich in der deutschen Übersetzung des "Cycling – Inspiration book". Es enthält Inspirationen zur Radverkehrsförderung in zahlreichen Handlungsfeldern: Gesundheit, Transport, Klima, Schule, Arbeit, Freizeit, Routen, Parken, Öffentlicher Verkehr, Wegweisung, Information, Karten, Untersuchungen, Kooperationen, Exkursionen, Werbung, Politik. Das Motivationsbuch für Einsteiger und Fortgeschrittene kann jetzt kostenlos bestellt werden unter
www.inspirationsbuch.de.

Herausgeber: Hansestadt Rostock
Autor: Thomas Möller
Umfang: 84 Seiten

Radfahren mit Stil

In Copenhagen Cycle Chic geht es um Radfahren und schöne Frauen, der Untertitel des Fahrradblogs lautet: "Bike advocacy in high heels from the world´s cycling capital". 36 Prozent der Kopenhagener fahren mit dem Rad zur Schule, zur Uni oder zur Arbeit, Fahrräder sind hier ein integraler Bestandteil urbaner Mobilität. Copenhagen Cycle Chic zeigt die ästhetischen Aspekte dänischer Fahrradkultur und will gleichzeitig Werbung betreiben für eine nachhaltige Nutzung unserer Städte.

Copenhagen Cycle Chic

Copenhagen Cycle Chic
Foto: Zakkaliciousness

Steglitz: Unfall durch offene Autotür

Pressemeldung Nr. 3589 der Berliner Polizei vom 09.12.2007 14:00 Uhr: "Bei einem Verkehrsunfall in Zehlendorf ist gestern Abend ein Radfahrer schwer verletzt worden. Der 76-jährige Radler war gegen 18 Uhr in der Mörchinger Straße gegen die Fahrertür eines geparkten BMW gefahren, die der 67-jährige Autobesitzer offensichtlich unachtsam geöffnet hatte. Der Radfahrer stürzte und erlitt Kopfverletzungen. Er kam zur stationären Behandlung ins Krankenhaus."

Wie man sein Fahrrad wieder findet

In der ORF-Sendung "Willkommen Österreich" mit Stermann & Grissemann gibt das Supa Top Checker Bunny aktive Lebenshilfe aus Berlin. Gesine aus Linz möchte heute wissen, wo sie ihr Fahrrad abgestellt hat. Das Supa Top Checker Bunny hat für solche Probleme ein Drei-Schritte-Verfahren zum Wiederfinden von Fahrrädern entwickelt.

[youtube]yUTGu1Lplq0[/youtube] 

Weniger Fahrradmitnahme bei der Bahn

Seit Mitte der 90er Jahre schwindet die Fahrradmitnahme im DB-Fernverkehr deutlich, die Zahl der transportierten Räder sank von über 500.000 auf zuletzt rund 250.000 jährlich. Schuld daran ist ganz gewiss nicht das mangelnde Interesse der Bahnkunden, sondern das immer weiter eingeschränkte Angebot der Deutschen Bahn zur Fahrradmitnahme. So ist die Mitnahme von Fahrräder im InterCityExpress nicht gestattet, abgesehen von zusammengelegten Falträdern – und das, obwohl die Deutsche Bahn AG bereits mehr als zwei Drittel ihrer Fernverkehrsleistung mit dem ICE bestreitet. Zum Fahrplanwechsel am 9. Dezember verschlechtert sich einmal mehr das Angebot für Reisende, die ihr eigenes Fahrrad im Fernzug transportieren wollen. Details zu den Fahrplaneinschränkungen gibt es in einer Pressenotiz des ADFC: Neuer Fahrplan, weniger Fahrradmitnahme.

Das Ende der Fahrradcomputer….

Eigentlich ist es ja völlig naheliegend, da ja sowieso (fast) alle eins besitzen. Es fehlte bis jetzt einfach die Software dafür.
Endlich ist das Handy auch beim Radfahren zu gebrauchen und zwar als Tacho! Mittels Bluetoth werden die Daten vom Sensor an der Gabel übertragen, eine Halterung fürs Handy gibts auch dazu.
Ob das auch mit Nabendynamo funktioniert wird sich herausstellen. Wir haben bei kabellosen Fahrradcomputern häufig Probleme, vermutlich weil der Nabendynamo ein elektromagnetischen Feld erzeugt welches die Funkverbindung zwischen Tacho und Sensor stört.
Die Herstellerfirma SoundOfMotion, plant im nächsten Jahr den Verkauf auch nach Europa.

soundofmotion.com

 

Steglitz: Radfahrerin verletzt

Man sollte am Jahresende von der Berliner Polizei eine detaillierte Statistik einfordern, aus welchen Gründen Radfahrer in Berlin verunglücken und wie schwer durchschnittlich welche Radfahrerunfälle sind. Die drei häufigsten Ursachen sind nach meinem Eindruck:

  1. Rechtsabbieger
  2. Rechtsabbieger
  3. Rechtsabbieger

Gestern hat es eine 59-jährige Radfahrerin aus Steglitz erwischt, übergebrettert von einer 30-jährigen Opel-Fahrerin. Die Autofahrerin wurde nicht verletzt, wie der Polizeibericht ausdrücklich vermerkt. Die Polizeimeldung Nr. 3551: "Schwere Verletzungen erlitt gestern Abend eine 59-jährige Frau bei einem Unfall in Steglitz. Die Frau war gegen 17 Uhr 15 auf ihrem Fahrrad vom Breitenbachplatz kommend in Richtung Südwestkorso auf dem markierten Radweg unterwegs. Eine 30-jährige "Opel"-Fahrerin übersah beim Abbiegen nach rechts in die Schildhornstarße die Radlerin. Die 59-Jährige kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Die Autofahrerin blieb unverletzt. Die Schildhornstraße war zwischen Breitenbachplatz und Brentanostraße 30 Minuten gesperrt."

Pressemeldung der Polizei
Unfallstelle bei Google Maps

Fahrradlicht 24-7

Der fahrradpolitische Sprecher der dänischen Sozialdemokratischen Partei hat gefordert, dass alle neuen Fahrräder mit einem Dauerlicht ausgestattet werden. Dadurch sollen Unfälle von Radfahrern reduziert werden, die nachts vergessen, das Licht anzuschalten. Diese Initiative wird vom dänischen Radfahrerbund unterstützt, allerdings setzt der dänische ADFC mehr auf Freiwilligkeit als auf gesetzlichen Zwang.
via: Cycleliciousness
siehe dazu auch:
Rad-Spannerei Blog: Reelight vs. Freelight
Rad-Spannerei Blog: Reelight mit Induktionsstrom
Rad-Spannerei statische Seiten: Reelight Fahrradlicht

ADFC bietet kostenlosen Lichtcheck

Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) Berlin bietet in dieser Woche einen kostenlosen Fahrrad-Lichtcheck an. Lediglich der Materialwert für den Ersatz von defekten oder nicht vorhandenen Front- und Rückstrahlern, Dynamos, Kabeln, Reflektoren usw. ist kostenpflichtig.

  • Termine: Montag, 3. bis Freitag, 7. Dezember 2007
  • Zeit: jeweils zwischen 16 und 20 Uhr
  • Rabatt: Lichtcheck und Reparatur kostenlos
  • Ort: ADFC Geschäftsstelle, Selbsthilfewerkstatt, Brunnenstr. 28, 10119 Berlin-Mitte
  • Anmeldung: um längere Wartezeiten zu vermeiden empfohlen unter Tel. (030) 448 47 24 (Öffnungszeiten des Buch- und Infoladens Mo-Fr 12-20, Sa 10-16 Uhr)

ADFC: Kostenloser Lichtcheck in dieser Woche beim ADFC in Berlin

Dahon Tornado Faltrad

Der größte Hersteller von Falträdern beweist Geschmack bei der Herstellung eleganter Falträder aus Stahl. Neben den 16 und 20 Zoll gibt es schon länger ein Rennrad und ein Mountainbike zum Zerlegen.

Das schönste Fahrrad ist aber das neue Touren-Sportrad Tornado. Edles Tange Prestige Rohr und schönes Design, selbst der Preis kann mit knapp 2000 € angesichts der gehobenen Ausstattung durchaus mit normalen Tourenrädern ähnlicher Qualität konkurrieren.

Schlechten Geschmack beweisen die Importeure wie so oft: in Kontinental Europa ist auch dieses schöne Fahrrad nicht erhältlich.

Dahon Tornado Faltrad 

dahon.com