Kaisersteg offen für Radfahrer

Bei aller Kritik an der Berliner Fahrradpolitik muss man neidlos anerkennen, wenn mal etwas Schönes für die Radfahrer herauskommt. Ein solches Beispiel ist der Kaisersteg, der die Stadtteile Nieder- und Oberschöneweide seit September verbindet. Die Fahrradbrücke ersetzt den historischen Kaisersteg, der an dieser Stelle zwischen 1898 und 1945 stand. Die 140 Meter lange Schrägseilbrücke schwingt sich elegant über die Spree, ein einziger 32 Meter hoher Pylon trägt die 5 Meter breite kombinierte Radfahrer- und Fußgängerbrücke. Ursprünglich sollte der Pylon in H-Form gebaut werden, bis man merkte, dass das zu viel Windangriffsfläche geboten hätte. Also plante man die Brücke um, der ausgeführte Pylon erhielt nun eine A-Form. Diese Planungsänderung führte zu Mehrkosten von 770.000 Euro und damit zu totalen Baukosten von rund 4 Millionen Euro. Die Kosten teilen sich laut Wikipedia die Europäische Union (Fonds für regionale Entwicklung) zu 75 %, das Land Berlin zu 16,67 % und zu 8,22 % die Bundesrepublik Deutschland.

Kaisersteg

Wikipedia: Kaisersteg
Foto: Sebastian Panwitz

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