Man denkt immer, Radfahren sei ein Synonym für umweltverträgliches und nachhaltiges Handeln. Dass es auch anders geht, beweist dies Projekt: Im Emirat Qatar ist ein überdachter Radweg im Bau, bei dem mit Hilfe von Solarenergie Wasserdampf erzeugt wird, der dann die Radfahrer kühlen soll. Dadurch können die hohen Tagestemperaturen von 50 Grad um ca. 20 Grad gesenkt werden.
Der 35 Kilometer lange und sieben Meter breite Radweg wird pro Kilometer etwa ein Drittel einer in Europa gebauten Autobahn kosten. Überhaupt noch nicht geklärt sind die laufenden Kosten für die aufwendige Kühlung des Radwegs. Ich denke, dass bei einer solch gigantischen Energieverschwendung der ökologische Gedanke des Radfahrens sich ins Gegenteil verkehrt.

Velomondial über den Fahrradweg mit weiteren Photos und Schemazeichnungen der Kühlung
Cycling Podcast mit Slideshow und längerem Interview (15 Min.) mit dem Projektleiter des Fahrradwegs
Ein bolivianischer Reiseveranstalter bietet Touren an, für die man im Deutschen erst einmal ein Wort suchen muss. Auf englisch heißen sie „Gravity Assisted Mountain Biking“, also vielleicht schwerkraftunterstütztes Mountain Biking. Bei diesen Touren geht es um vorwiegend nach unten führende Touren über Straßen und Schotterpisten durch die bolivianischen Anden. Auf dem Programnm steht unter anderem auch die gefährlichste Straße der Welt, das „All-Inclusive-Package“ dieser atemberaubenden 11-Stunden-Tour kostet 75 Dollar.
Wer ein Fahrrad bei Schnee und Eis fahren will und keine Spikes besitzt, ist häufig aufgeschmissen. BikePortland.org hat nun eine superbillige Do-It-Yourself-Lösung für drei Euro vorgestellt, die schnell und effektiv ist. Allerdings funktioniert diese Lösung nicht bei Fahrrädern mit Felgenbremse hinten!