70.000 km…

mini-70000km.JPG

Obwohl erst nach einem Verlust eines Drittels der Zähne die Kette durchrutsche, wollte der Besitzer (ein Fahrradkurier) dieses Kettenblatt ‚vorzeitig‘ tauschen lassen.

14 Gedanken zu „70.000 km…

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  1. Na, die anderen Zähne sehen doch auch noch gut aus. Immerhin keine Haifischflossen.

    Tobi

  2. 70.000 sind fürn Gebhardt-Blatt doch ganz ordentlich. Und er hätte noch mehr rausholen können, wenn er das Blatt immer mal um einen Sternarm weitergedreht hätte… 😉 hihi

  3. mensch sascha, so ne kettenblatt kostet doch nur 39 euro, wat issn los?

  4. Was heißt denn hier „nur“? Ich finde, dass gerade einzelne Kettenblätter absurd teuer sind. Ich gebe zu: Wenn es dann für 70.000 Kilometer gut ist, fallen 39 Euro nicht so ins Gewicht 🙂

  5. Kettenblätter muss man kaputt fahren. Erst wenn die Kette nur noch durchrutscht, müssen sie gewechselt werden. 😉

  6. ich wünschte mir vor allem Kettenblätter aus Stahl.. die Radspanner können mir immer nur solche aus Alu verkaufen, egal ob Gebhart oder TA..

  7. @Matthias: Bei Stahl oder Alu kommt es jeweils auf die Legierung an. Stahl ist nicht immer härter als Alu. War auch gerade Thema in der Fahrradzukunft: http://fahrradzukunft.de/10/alu-versus-stahl-2/

    Der Autor vertritt da die Ansicht, dass im realen Leben vorkommende Kettenblätter fast immer in besserer Qualität in Aluminium zu kriegen sind. Er sucht übrigens noch alte Kettenblätter für eine Härteprüfung. Ihr könnt also alle mal ein paar alte Kettenblätter einschicken. Näheres unter raimai@gmx.de.

  8. wenn sie vernünftigen stahl verwenden würden, dann wäre der in jedem fall besser als aluminium. auf die paar extragramm is doch echt geschi****
    keine ahnung, warum man an dieser stelle spart und entsprechende blätter nich anbietet.

  9. @Tobi:

    So’n 1/8″-Gebhardt-Blatt sieht im Neu- bzw. wenig gefahrenen Zustand ungefähr so aus: mtb-news

    Irgendwann bilden sich dann am Fixie leichte Haifischflossen. Die sind aber nicht so stark ausgeprägt wie am Schaltungsrad, da die Kette ja auf Spannung gehalten wird und sich nicht wie am Schaltungsrad den bereits vorhandenen Blattschäden anpaßt.

    Wenn man dann noch weiter fährt ist irgendwann so viel Material abgetragen, dass die Zähne dünner und dünner werden.

    Und wenn sie dann nur noch ’nen guten Millimeter Restbreite haben, dann brechen sie beim Antreten oder Konterbremsen gelegentlich mit einem dezenten PLINK einfach weg.

    Dann kommt da so ein Zustand raus wie auf dem Bild zu sehen.

    Das endgültige Wegbrechen der Zähne ist dann übrigens eine Sache, die innerhalb weniger Tage passiert.

  10. vernüftigen Stahl bekommt ja heute kaum noch jemand in die Finger. Seit alle Hochöfen nachfragebedingt hauptsächlich Masse produzieren sind selbst Chrom-Nickel-Stähle für bestimmte Hochtemperaturanwendungen nur zu bekommen, wenn Thyssen von allen Seiten dazu bebettelt wird. Ne Tonne solchen Spezialstahls ist mittlerweile schwieriger zu bekommen als ne Tonne Gold. Und das für solche Nischen wie Radtechnik da kaum noch was hochwertiges zu bezahlbaren Preisen abfällt ist fast selbsterklärend. Rohloff hat sich ja auch schon über die heutzutage erhältliche Miese Qualität der Ausgangsmaterialien für seine SLT 99 beschwert. Wenn es irgendwo n gutes Stahlblatt geben sollte wirds teuer werden. Aber sagt mir trotzdem Bescheid. Bis dahin – Specialites T.A..

  11. So ein Kettenblatt kann übrigens richtig gefährlich werden. Mir ist mal beim etwas heftigeren Anfahren ein Zahn rausgebrochen, dadurch ist die Kette runter und ich hab mir dann schön das Schienbein aufgeschlitzt. Davon hab ich bis heute eine Narbe als Erinnerung. War nicht so lustig…

  12. @jim: mir sind mal beim einem heftigeren Auffahrunfall (bergauf!) zwei Zähne rausgebrochen (die oberen Schneidezähne). Ohne Schei! jetzt.

    @radspannerei: das Bild des Kettenblatts ist ja wohl eindeutig Fixie-Porno.

  13. das blatt ist doch noch gut….

  14. Einige Kuriere schwören auf Surly Stahl Kettenblätter. hab da aber nichts genaues über den Stahl finden können.

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