Abwrackprämie für Fahrräder in Wien

„Was Mannheim vorgemacht hat, können wir Wiener auch.“  Das hat sich wahrscheinlich der Bürgermeister der Stadt Wien Rudolf Schicker gedacht und eine Abwrackprämie für Fahrräder eingeführt. Um die Prämie von 70 Euro zu bekommen, musste der Interessent ein Fahrrad im Wert von mindestens 140 Euro erstehen. Allerdings wurde die Initiative auf 500 Fahrräder begrenzt. Die Fahrradverschrottungsprämie war nach einem Tag aufgebraucht, keine 24 Stunden nach Bekanntwerden der Aktion waren die 500 Prämien am Dienstag Vormittag schon reserviert. Noch begehrter war lediglich eine Förderung der Photovoltaik, die bereits nach sieben Minuten ausgebucht war.
Standard: 70 Euro für den alten Drahtesel

5 Gedanken zu „Abwrackprämie für Fahrräder in Wien

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  1. […] Abwrackprämie für Fahrräder in Wien » Rad-Spannerei […]

  2. Alles wäre bei uns besser gewesen als große Summen für wenige „Privilegierte“ auszugeben. Ein Fahrradgutschein mag auch parteiergreifend sein, ich wäre deshalb für den Konsumgutschein für alle gewesen – egal was man davon gekauft hätte.

  3. gute presseaktion, mehr aber auch nicht, wer sich den radweg wahnsinn in wien mal anschaut, wird merken das die personen die sowas planen diese wege nur in den wenigesten fällen selbst benutzen, geschweige denn alttagsradlerInnen sind.

    paar links dazu:

    http://lobby.ig-fahrrad.org/74-zu-gast-beim-radwegekoordinator/
    http://lobby.ig-fahrrad.org/wiental-highway/
    http://lobby.ig-fahrrad.org/stadt-wien-beschliesst-ringrundfiasko/

  4. ps: schicker is eben nicht der bürgermeister, der heißt häupl, sondern Stadtrat für Stadtentwicklung und Verkehr

  5. Solch zynischer Marketingquatsch verdient keine Publicity. Höchstens Zynische bis Hasserefüllte.

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