Wer immer schon davon geträumt hat, eine der Ikonen der Fahrradgeschichte zu besitzen, dessen Traum kann jetzt vielleicht wahr werden. Im Mai werden in Wien alle Fahrräder der berühmten Embacher Kollektion versteigert.
Die Embacher Kollektion ist eine Sammlung der Wiener Architekten Michael Embacher, der im Laufe der Zeit 203 Fahrräder von den dreißiger Jahren bis heute zusammengetragen hat. Die Sammlung wurde in vielen Museen rund um die Welt gezeigt, zuletzt im Design-Museum in Holon in Israel und im Portland Art Museum in Oregon/USA. In der Sammlung finden sich recht ungewöhnliche Stücke wie ein Renntandem mit kurzem Radstand, aber auch Rennräder, Fixies, Falt-, Lasten- und Kinderräder. Alle Velos haben eine Gemeinsamkeit: sie sind komplett fahrbereit. Mit dabei auch das Rad des italienischen Rahmenbauers Umberto Dei, der 1986 aus Anlass des hundertjährigen Firmenjubiläums das Rad Giubileo auf den Markt brachte, handgefertigt, mit Dreigangnabe und edlen Applikationen. Viele der Fahrräder werden zu einem recht günstigen Mindestgebot aufgerufen, das Giubileo kann für mindestens 500,- Euro ersteigert werden.

Die Räder der Embacher Kollektion können ab dem 9. Mai 2015 im Aktionshaus Palais Dorotheum in Wien besichtigt werden, am 19. Mai kommen sie dann alle unter den Hammer. #
Embacher Collection
Digitaler Versteigerungskatalog: Bicycles from the embacher-collection

Der Onlinefahrradhändler fahrrad.de hat eine „Studie zur allgemeinen Fahrradnutzung in Deutschland“ in Auftrag gegeben. An der Internet-Umfrage beteiligten sich etwa eintausend vermutlich fahrradaffine Menschen und gaben Auskunft über ihre Verkehrsmittelnutzung und das Verhalten der Radfahrer im Verkehr. Eine Frage bezog sich darauf, wie häufig Radfahrer rote Ampeln missachten. 39,4% der Befragten gaben an, grundsätzlich nie rote Ampeln zu überfahren. 40,4% sagten, dass sie selten das Rotlicht missachten und 16% tun das gelegentlich. 4,3% der Interviewten hatten die Selbsteinschätzung, dass sie häufig die Ampelzeichen missachten.

