Östlich der Göttinger Innenstadt befinden sich die Zietenterrassen, ein ehemaliges Kasernengelände, das nach dem Auszug der Bundeswehr zu einem neuen Stadtteil umgebaut wird. Das Problem: das neue Viertel liegt etwa 150 Meter über der Innenstadt, die Straße zum Zietengelände hat eine Steigerung von etwa 20 Prozent. Nun wird geprüft, ob ein Fahrradlift nach Trondheimer Vorbild das Stadtviertel erschließen kann. Dazu hat die Bundesregierung eine Pilotstudie in Auftrag gegeben. Die 70.000 Euro teure Studie soll offene Fragen zu Technik, zum Verkehrsrecht, zum Betreibermodell und zu möglichen Trassenverläufen klären. Nach groben Schätzungen könnte der Fahrradlift in Göttingen bis zu einer halben Million Euro kosten und bis zum Jahr 2010 gebaut werden. Göttingen gilt mit einem Radfahreranteil von 25 % als radfahrerfreundliche Stadt.
Quelle: Göttinger Tageblatt vom 19. Juni 2007
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Kommentare
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- Alex: Die Diskussion über Treppen, Oberfläche und Kreuzungen zeigt, warum eine grüne Linie allein noch wenig über die Alltagstauglichkeit aussagt. Wer…
- berlinradler: Hab übrigens jetzt auch mal ein wenig an einer Fahrradkarte gelötet. Sicher nicht perfekt, aber welche Karte ist das schon…
- Peter-Alexander: Hab das schon vor über einem halben Jahr gesehen auf connect.garmin.com. Jetzt ist es endlich online. In Wien erstaunlich gute…
- class:bicycle: @Ulrike das kommt vor Allem darauf an, was du mit der Karte vorhast. Meine Standardkarte ist die http://garmin.openstreetmap.nl/ Bisher recht…
- Ulrike: @class:bicycle "ich habe ebenfalls ein Garmin (Oregon 450). Ja, ist teuer gewesen, hat sich allerdings inzwischen auf zahlreichen Reisen und…
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- Alfons Krückmann: Und, kleine Ergänzung: Wo bleibt eigentlich die Diskussion um die Sicherheitsdefizite und die schweren bei Dauerexposition oft tödlichen gesundeitlichen Beeinträchtigungen…
- Alfons Krückmann: Wer wirklich was produktives für eine ökologische Verkehrswende tun will, beteiligt sich nicht an der Methode den Radverkehr permanent durch…

Das sieht nicht gerade einfach aus in Trondheim, scheint mir geradezu anstrengend zu sein und in GÖ ist die Steigung gefühlt größer und die Strecke dreimal so lang, aber schön wärs ja.
In Wuppertal wird derzeit eine ehemalige Bahntrasse als Fahrrad- und Freizeittrasse ausgebaut. Sie ist aufgrund der Wuppertaler Topographie nicht barrierefrei erreichbar. Frage:
Wer plante und baute den Trondheimer Fahrradlift bzw. den Fahrradlift in Göttingen?
Gibt es für RollstuhlfahrerInnen ähnliche Schleppliftkonzepte, wie das von dem Fahrradlift in Trondheim?
Wer kann weiter helfen?
Informationen bitte an: info@behindertnaund.de
Unten an der Steigung steht ein Verkehrsschild auf dem was von 10% steht, gefühlt ist es auch so 🙂