SpiegelOnline berichtet, dass die Stadt Mannheim Radfahrern, die ein altes Fahrrad abgeben und sich dafür ein neues Rad im Fachhandel kaufen, eine Abwrackprämie in Höhe von 50,- Euro zahlt. Dafür gab es bundesweite Aufmerksamkeit in den Medien, dafür wurde der Mannheimer Oberbürgermeister Peter Kurtz bei SpiegelOnline interviewt, kein schlechter Deal also für die Mannheimer. Allerdings ist diese Prämie auf die ersten hundert Antragsteller beschränkt. Im schlechtesten Fall zahlt die Stadt also 5000,- Euro, das entspricht gerade mal der Prämie für zwei abgewrackte Autos. Wie hieß es noch vor drei Tagen in der Presse? „Das Bundeskabinett hat die neuen Regeln für die Abwrackprämie beschlossen. Das Gesamtvolumen wird auf fünf Milliarden Euro aufgestockt. Die Summe soll für insgesamt zwei Millionen Prämien reichen.“
SpiegelOnline: Abwrackprämie: Jetzt auch für Fahrräder
siehe auch Johannes Hampel und ADFC Dresden
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Kommentare
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- Alex: Die Diskussion über Treppen, Oberfläche und Kreuzungen zeigt, warum eine grüne Linie allein noch wenig über die Alltagstauglichkeit aussagt. Wer…
- berlinradler: Hab übrigens jetzt auch mal ein wenig an einer Fahrradkarte gelötet. Sicher nicht perfekt, aber welche Karte ist das schon…
- Peter-Alexander: Hab das schon vor über einem halben Jahr gesehen auf connect.garmin.com. Jetzt ist es endlich online. In Wien erstaunlich gute…
- class:bicycle: @Ulrike das kommt vor Allem darauf an, was du mit der Karte vorhast. Meine Standardkarte ist die http://garmin.openstreetmap.nl/ Bisher recht…
- Ulrike: @class:bicycle "ich habe ebenfalls ein Garmin (Oregon 450). Ja, ist teuer gewesen, hat sich allerdings inzwischen auf zahlreichen Reisen und…
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- Alfons Krückmann: Und, kleine Ergänzung: Wo bleibt eigentlich die Diskussion um die Sicherheitsdefizite und die schweren bei Dauerexposition oft tödlichen gesundeitlichen Beeinträchtigungen…
- Alfons Krückmann: Wer wirklich was produktives für eine ökologische Verkehrswende tun will, beteiligt sich nicht an der Methode den Radverkehr permanent durch…

Schön auch das die liebe Regierung zugibt sich nen scheiss um die Zukunft zu kümmern, auf die kritik der grünen das es ne kurzfristie Steuerausgabe sei um die Lagerhallen und Parkplätze leerzuräumen und im nächsten Jahr das selbe Dilemma wieder da wäre, hiess es laut Ard 1 extra: „Die Krise ist jetzt und man muss jetzt etwas tun.“
Na klar, die Angie wuppt das alles alleine, weil der Mensch ja nichts ausser Autos braucht zum leben.Dass das Geld in allen Haushalten feht um irgendwas anderes zu kaufen ist anscheinend egal, und das alles mit unser allen Steuergeldern…grrrr.
Naja ich hoffe immernoch auf die Zeit das Benzin endlich ausreichend teuer ist, dann sind wir endlich alle auf dem Rad unterwegs 😉
Eine Überteuerung der Rohstoffe täte uns allen nicht gut, auch den Nichtautofahrern nicht. Man hat es diesen Winter gemerkt: Rohstoffverschwendung führte zu der teuersten Heizperiode aller Zeiten. Wichtig wäre vielmehr, dass das Tabuthema Verbrauchssenkung beim Pkw mal angepackt wird und das Thema „Klimaschutz“ nicht nur eine Floskel bleibt.
Verbrauchssenkung? Damit noch mehr von den kinder- und bewegungsfreiheitsfressenden Benzinfurzern unterwegs sein können, weil es sich dann noch mehr Fettwampen leisten können, für ihre drei Kilometer zur Arbeit dreissig Minuten im Stau zu stehen? Och nö, danke.
Lieber Nützlichkeitssenkung durch Parkverbote, verkehrsberuhigte Bereiche, Fußgängerzonen, Tempo-30-Zonen, Spurenwegnahme…
@Berlinradler:
Ich rede bewusst nur vom Benzin, das allgemein hohe Ölpreise doof für alles sind ( Plastik z.B. auch) ist mir bis zu einem gewissen grad einleuchtend.
Klar mit Tempo 30 in der Innenstadt und dedizierter Fahrradspur auf jeder Hauptstraße wäre ich auch erstmal zufrieden zu stellen. 😉