Ein Drittel aller Haushalte in großen Städten setzen aufs Rad

80,2 Prozent aller Haushalte in Deutschland besaßén Anfang des letzten Jahres ein Fahrrad. Am 1. Januar 1969 ermittelte das Statistische Bundesmat zum ersten mal die Zahl der Fahrräder im bundesdeutschen Durchschnittshaushalt. Damals hatten 53,2 Prozent aller Haushalte ein Rad. Diese Zahl stieg in den Siebzigern, Achtzigern und Neunzigern an und stagniert etwa seit der Jahrtausendwende, bis am 1. 1.2013 ein neuer Höchststand erreicht wurde.

Auch die Zahl der Haushalte, die ausschließlich auf das Fahrrad als Verkehrsmittel setzen, steigt. 30 % der Haushalte in großen Städten (ab 500 000 Einwohnern), aber nur 4 % der Haushalte in kleinen Gemeinden (bis 5 000 Einwohner) besaßen am Jahresanfang 2013 ausschließlich Fahrräder, also keine Autos oder Motorräder. Damit setzten die Haushalte in den großen Städten doppelt so häufig aufs Rad wie der bundesweite Durchschnitt (15 %).

Ein Zehnjahresvergleich zeigt, dass der Anteil der Haushalte, die nur über Räder verfügen, in den deutschen Städten ab 500 000 Einwohnern steigt: Im Jahr 2003 hatte deren Anteil noch bei 22 % gelegen – 8 Prozentpunkte unter dem heutigen Anteil. In den kleinen Gemeinden (bis 5 000 Einwohner) lag er damals bei 5 % und im bundesweiten Durchschnitt bei 13 %.

Statistisches Bundesamt: 30 % der Haushalte in großen Städten setzen allein aufs Rad

4 Gedanken zu „Ein Drittel aller Haushalte in großen Städten setzen aufs Rad

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  1. Hm, wenn ich das so für meinen Haushalt betrachte: Die einzigen Fahrzeuge, die ich besitze, sind zwar Fahrräder. Aber ich setze auf die Kombination aus ÖPNV und Rad. Ich denke, das werden die meisten autofreien Haushalte so machen.

    Dennoch, immer nur positive Trends … mal sehen wie das so weitergeht.

  2. Beim Tagesspiegel hatten sie das Thema auch.

    Täusche ich mich, oder werden die Onlinediskussionen wieder härter? Die bloße Feststellung, dass es viele Haushalte ohne Auto gibt, hat ja einen hohen Schaum-vorm-Mund-Faktor.

  3. Vielleicht sollte ich jetzt erst recht mein Rad rausholen *lach*
    Immerhin lebe ich in einer Großstadt, da wird es langsam zu teuer mit dem Auto zu fahren und parken ist eine Qual 🙁
    Wobei ich mir jetzt hier ein E-Bike holen wollte. Die sind ja auch recht praktisch. Vor allem wenn man morgens zur Arbeit will, aber zu müde zum abstrampeln ist 😉

  4. Wie subtil 🙂

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