Critical Mass: Freitag, 30. Mai um 20:00 Uhr ab dem Heinrichplatz

Der kommende Freitag ist der letzte Freitag des Monats. Traditionell findet an diesem Tag eine nicht organisierte Massenausfahrt von Radfahrern statt, in Berlin und an mehr Orten denn je in Deutschland. Bei it started with a fight… werden alle Orte, alle Startzeiten und Startpunkte aufgelistet. Daniel von it started with a fight… hat auch einen Überblick über die Teilnehmerzahlen bei der vergangenen April-CM gemacht und kommt auf eine Gesamtteilnehmerzahl von mehr als 8000. Nicht ausgeschlossen, dass nach der Medienresonanz der letzten Wochen die Zahl der Critical-Mass-Fahrerinnen und -Fahrer noch einmal ansteigt. Auch in Berlin ist die CM nach den mehr als tausend Teilnehmern im April auf einem guten Weg.

Für Leute, die sich überlegen, einzusteigen, hier eine Liste der To Do`s & Not To Do`s in gezeichneter Form:

„Die Gruppe fährt auf der Fahrbahn auf einer Spur und hält sich an die Verkehrsregeln. Die Gruppe bleibt kompakt und beisammen um durch den motorisierten Verkehr nicht zerrissen zu werden.

Alles bleibt friedlich und lässt sich durch aggressive Autofahrer nicht provozieren. Der Verkehr wird nicht absichtlich gestört, es geht nicht um Verkehrsbehinderung anderer, sondern darum, sich als nicht motorisierter Verkehrsteilnehmer ein Stück öffentlichen Lebensraumes, die Straße, zumindest zeitweilig zurückzuerobern. Wir behindern nicht den Verkehr, sondern sind Verkehr!“

10 Gedanken zu „Critical Mass: Freitag, 30. Mai um 20:00 Uhr ab dem Heinrichplatz

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  1. Sieht gut aus, ich glaub‘, diesmal schaffe ichs 🙂

  2. Die Grafik zeigt aber 2 Fahrspuhren die von Fahrradfahrern genutzt werden und nicht nur eine spuhr wie weiter unten im Text. Jetzt weis ich ja gar nicht was ich machen soll, Hilfe! Wo fahr ich nur hin 😉

  3. Was mich mal wieder am meisten beeindruckte war der Rückweg. Nachdem man vorher einfach nur so vor sich hin radeln konnte, auf wunderbar glattem Asphalt in opulentester Breite ohne auf dem Weg verteilte Hindernisse (die Freihand-Blödmänner zähle ich mal nicht mit), ist man danach wieder in der harten Realität mit allen Schickanen angekommen. Gruselig.

  4. @ Michael S: Kann ich gut nachvollziehen.
    Bin nach der großen Radeltour nach Köpenick zurück und fuhr unerhörterweise auf der leeren zweispurigen Rummelsburger Landstraße nicht auf dem leicht rumpeligen Radweg, sondern rechts auf der rechten Spur auf glattem Asphalt unter meinen Rennreifen.
    Fährt ein Opi auf dieser rechten Spur langsam an mir vorbei und hupt.
    Es wird Zeit, daß sich was ändert!

  5. @figurenwerk-berlin: Bis zur Edisonstraße hätten wir auch gemeinsam fahren können 😉
    Ich kenne das Phänomen an dieser Straße, zumal der Radweg nicht benutzungspflichtig ist, die Kopfsteinpflasterauffahrten mit ihren mantelbreiten Lücken in sich schon eine Gefährdung darstellen und ich daher eh nur auf der Fahrbahn fahre. Um so erstaunlicher ist es, dass viele entgegenkommende Radfahrer diesen Weg nutzen. Vom Verkehrsaufkommen her sollte eine Spur für die Automobilisten reichen und der Hochbordradweg zurückgebaut werden.

  6. Moin,
    wie viele TeilnehmerInnen hattet ihr in Berlin?

    Gruß
    Daniel

  7. @Daniel: Hab in der Skalitzer ca. 1.210 Teilnehmende gezählt.

  8. @Bob: Danke!

  9. Die Rummelsburger Straße gehört zu den Straßen, wo ich eher den Radweg nutze. Es reicht ja ein solcher Typ wie von figurenwerk-berlin beschrieben aus, um einem den Tag zu verderben. Kann aber gut verstehen, gerade bei dem Teil an der Wuhlheide, dass man lieber auf der Fahrbahn fährt, weil die Flächenqualität dort unterirdisch ist.

    Die Straße ist für mich sowieso ein Mysterium. Ist das überhaupt ein sonstiger Radweg dort oder, wie ausgeschildert, ein Gehweg mit Fahrradfreigabe? Wozu dann die unterschiedliche Pflasterung, Trennlinien, Fahrradpiktogramme? M.E. ist die Ausschilderung dort vollkommen unverständlich, so etwas kenne ich sonst von keiner weiteren Straße.

    Wie dem auch sei, stets gute Fahrt! Muss mich auch mal wieder mehr einbringen 😉

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