Pop-up store von MissionWorkshop in der Torstraße

Ein pop-up store oder pop-up shop ist ein temporäres Ladengeschäft. Diese Läden poppen auf und sind häufig nach wenigen Wochen schon wieder verschwunden.

In der Torstraße 66 hat der Taschenproduzent MissionWorkshop aus San Francisco so einen befristeten Laden vor zwei Wochen geöffnet. Bis zum 7. April wird im Geschäft nahe dem Rosa-Luxemburg-Platz die gesamte Produktpalette von MissionWorkshop angeboten: Rucksäcke, Umhängetaschen und Funktionsjacken. Zudem werden in einer putzig umgesetzten Diashow die Geschichte der Marke und die Entwicklung der Produkte gezeigt.

Im Vorraum bietet ein weiteres Unternehmen aus San Francisco seine Produkte an. Bicycle Coffee Co. brüht biologischen Kaffee aus fair gehandelten und in Kleinmengen gerösteten Bohnen auf. Diese Zusammenarbeit soll Fahrräder, Kunst, Kaffee und Design zusammenbringen und in der Mitte Berlins das Flair von San Francisco verbreiten.

MissionWorkshop
Torstrasse 66
10119 Berlin

5 Gedanken zu „Pop-up store von MissionWorkshop in der Torstraße

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  1. hehe, ich war 10 Minuten zu der Eröffnung da, habe eine Brause geschlürft, und die Preise betrachtet, Jacke 650€, ja genau, 650. Ich bin noch mit der Idee dorthin gefahren nach dem günstigsten Artikel Ausschau zu halten. Nach dem Jacken Preis, hab ichs aufgegeben. Die Taschen sehen übrigens voll doof aus. Aber die Brause war gratis, yihaaaar.

  2. Öhm ja, die Taschen fand ich auch daneben. Und außerdem wollt ich ja nicht Kurier werden.
    Coole Preise… ;-), da ist dann dein Gratisgetränk schon eingerechnet.

  3. Das ist keine Kurierware mehr, das ist eine Lifestyle-Produktpalette. Bei den Klamottenpreisen hat ihnen vermutlich Rapha in UK vorgemacht, dass man auch hochpreisigen Radfummel verkaufen kann, wenn nur genügend wohlhabende Banker in einer Stadt wohnen, die nach Feierabend mal ’ne Viertelstunde auf dem Rad die Sau rauslassen wollen.

  4. Ja, in Szene gesetzter Lifestyle, da hast du wohl recht. Braucht kein Mensch…
    Keine Ahnung, was ne 650 Euronen-Jacke so kann… Ich hab nur die Billigausführung in Paclite für schlappe 250…
    Aber jeder wie er mag.

  5. Bei „braucht kein Mensch“ bin ich mir manchmal nicht so ganz sicher. Ok, ich weiß gerade nicht, was Mission Workshop derzeit alles im Programm hat, denke aber gerade in Sachen „Hochpreis-Radklamotten“ ein wenig an Rapha, die ja gewisse Parallelitäten haben.

    Die größte Parallele ist da wohl das Marktsegment. Leute, die sich hip fühlen wollen, aber eigentlich in einem totlangweiligen Bürojob gefangen sind. Der aber wird hinreichend fürstlich entlohnt, dass man sich damit eben z. B. auch ein Radtrikot im Anzug-Look kaufen kann (ja, sowas gibt es). Und sowas kostet dann etliche hundert Euro.

    Wenn man nach London schaut dann sieht man, dass der Markt tatsächlich für sowas da ist. Ob man sowas wirklich „braucht“, steht mal in den Sternen. Zumindest eine gewisse Nachfrage ist aber tatsächlich da. Und für den Gesamtmarkt in Sachen Radkrempel sind solche Firmen eigentlich sehr förderlich. Denn die probieren halt mal neue Dinge aus, was gerade in den Bereichen „Bekleidung“ und auch „Taschen“ über die Jahre eine Menge nützlicher Innovation gebracht hat.

    So gesehen sollten wir uns alle also eigentlich freuen, dass es solche Buden gibt und sie irgendwie überleben können. (Wobei MW ja wohl mit Geld in der Hinterhand gestartet sind, das ist ja die 2. Firma der damaligen Gründer von Chrome, die irgendwann raus sind und ausbezahlt wurden).

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