paripa

Schnelle, schlichte und verschleißminimierte Fahrräder sind seit langem eine Spezialität der Rad-Spannerei. Unsere Vorlieben und Erfahrungen haben wir jetzt in die Entwicklung eines eigenen Fahrrads gesteckt.

Die paripa k-Serie ist ein speziell auf die Bedingungen in einer Großstadt wie Berlin zugeschnittenes Fahrrad. Es basiert auf einem 28 Zoll Sportrahmen, den wir in verschiedenen Ausstattungen individuell konfigurierbar anbieten. Die Geometrie des Rahmens ist mit einem Rennrad verwandt, um ein Höchstmaß an Wendigkeit und Geschwindigkeit zu ermöglichen.

Unser Rahmenmaterial ist Stahl. Stahl ist das ideale Material für den Bau von Fahrradrahmen, denn elastisch und stabil wie kein zweiter Werkstoff garantiert es hohen Komfort und hohe Dauerhaftigkeit bei ansprechendem Äußeren.

Das paripa ist für den Alltagsgebrauch entwickelt. Es sollte leicht und wendig sein, deshalb haben wir schlanke Rohre verbaut, die Reifenbreite auf maximal 32 Millimeter eingeschränkt und den Radstand kurz gehalten. Das Rad wird in verschiedenen Ausstattungsvarianten angeboten. Ob als Singlespeed, mit Sturmey Archer Zweigang-Kickshift oder mit klassischer Dreigangnabe von Sram, mit Shimano-Nabe (siehe Foto: 8 oder 11 Gänge) oder mit Kettenschaltung, das paripa macht immer einen guten Eindruck.

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Verfügbar ab Mai in der Rad-Spannerei
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21 Gedanken zu „paripa

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  1. > „Das paripa ist für den Alltagsgebrauch entwickelt. […] die Reifenbreite auf maximal 32 Millimeter eingeschränkt“

    Sehr schönes Rad. Wohl oder Übel gibt’s in meinem Alltag auch mal
    Schnee und die guten Spikereifen fangen ja bei 40 mm an …

  2. Schade, NuVinci wäre auch interessant gewesen und bei der maximalen Reifenbreite seid ihr euch wirklich sicher? Egal, ich gratuliere zu dem vorderen Schutzblech, endlich mal jemand mit einer brauchbaren Länge, k.A. warum das andere nicht hin bekommen.

  3. > “Das paripa ist für den Alltagsgebrauch entwickelt. […] die Reifenbreite auf maximal 32 Millimeter eingeschränkt”
    Ist ja schön, dass Stahl wieder „in“ ist, fahre selbst eines von der fast seligen Fahrradmanufaktur (Schubert &) Schefzyk, aber muss 32mm echt sein?? Da spürt man fast jedes Sandkorn. Und Kopfsteinpflaster macht damit überhaupt kein Spaß. Da sind doch 54mm echt viel angenehmer zu fahren ..

  4. @ssx: Auch mit dem Vorderblech landet die Sosse (siehe Dreckstangente) auf dem vorderem Ritzel – mangels Kettenschutz mag ich die Wartungsarmut teilweise in Frage stellen ;-). Reifengroesse: fahre selber 35-er, ab und an mal auch mal schlechtere Wege, und es geht so, alles Geschmackssache.

  5. vorgestern mein neues patria roadster abgeholt. sieht dem hier sehr ähnlich, also sehr schön!
    da in österreich sogar offiziell batterielampen erlaubt sind, brauch ich keinen nabendynamo. tubus fly hab ich schon rumliegen und muß noch ran, und die alfine ist auch dabei. juhu! mein neues zur arbeitfahrradl!

  6. @ tn_o,

    Chainglider ist obligatorisch, will nicht mehr ohne, zum Schutzblech, jetzt wo Du es sagst, ich hatte echt gedacht das reicht, muss also doch noch ein Schmutzlappen ran (was dann aber reicht, ich hatte schon normale Schutzbleche gesehen, die haben nicht mal mit Brooks Lappen den Bereich abgedeckt), hach ja, frag mich ja wo die Globebikes ihre Schutzbleche her haben – muss ja echt schwer sein, gibt es da keine Meterware für Radlbauer?

  7. P.S. 32iger sind mir einfach zu wenig, 42 oder 47iger sollten es schon sein für ein Stadtrad – ist mir egal ob der Rahmen Renngeometrie hat, zu viele Straßen mit Holperpflaster, warum sollte ich mir das an einem Rad auf dem ich ohne Wurstpelle sitze, bitte antun…

  8. 32 ist wirklich etwas knapp. aber mal abwarten was die praxis bringt, denn mein winterrenner sollte iegentlich auch nur bis 32mm gehen, die 35er crosser haben dann aber doch an Bremsen und Stegen vorbeigepasst.

  9. Ich kann mir (m)ein Alltagsrad ohne geschlossenen Kettenkasten nicht mehr vorstellen, auch Chainglider sind da nur bedingt vergleichbar.
    In den Fahrradläden findet man erstaunlicher weise auch immer weniger Räder mit einem geschlossenen Kettenkasten. Die gibt es eigentlich nur noch bei den klassischen Hollandräder. Komisch das?

  10. Nochmal zur Erklärung:
    die K-Serie ist ein Stadtrad, dass VOR ALLEM auf Geschwindigkeit gepolt ist, daher die relativ schmalen Reifen! Es fährt sich trotzdem ziemlich komfortabel, vor allem wenn Reifen mit dünner Flanke eingebaut werden.
    Die eierlegende Wollmilchsau können wir natürlich nicht bieten. Eine individuelle Konfiguration ist aber selbstverständlich möglich. Einfach mal probefahren.

  11. Sehr schick, freue mich auf den Anblick in freier Wildbahn. In welcher Presiliga spielt ihr denn? Und: Verkauft ihr die Rahmen auch separat?

  12. Gibts den Rahmen auch mit Anlötteilen, daß man da ein richtiges Fahrrad draus machen kann?

  13. Der Rahmen kostet 400 €, das abgebildete Rad liegt bei 1650 €. Wir können aber auch ein Rad für 900 € bauen. Anlötteile in Form von Gewindeösen sind in Massen vorhanden: sowohl Kettenschaltung als auch Nabenschaltung lässt sich problemlos verbauen, Lichtkabel liegt im Rahmen, Gepäckträger und Schutzbleche lassen sich problemlos montieren.

  14. Das klingt ja schon mal vorzüglich. In welchen Größen gibt es den Rahmen?

  15. sehen wirklich schön aus.
    wenn ich nicht erst vor 2 jahren ein neues rad gekauft hätte, wäre ein paripa in der engeren auswahl

  16. Breitere Reifen sind NICHT langsam(er) . Nur schön leicht müssen sie sein. Auf Kopfsteinpflaster und schlechtem Belag sind sie definitiv SCHNELLER. Ich versäg meine auf der Straße schnellere Freundin mit ihrem Alu Renner immer mit meinen 45er Marathon sobald es hoppelig wird. Und wo is es in der Stadt glatt? Gemäßigter Luftdruck bringt den Wegschluck Effekt, dazu brauchts aber zwecks Durchschlagsicherheit Volumen. Steht alles bei Jan Heine und Recht hat er. Kettenschutz ist ein Muss und an das Schutzblech gehört noch ein Lederläppchen von Gilles Berthoud dran 🙂 Also 45 er müssen es sein und dann is das ne prima Sache. Zu überlegen wären natürlich generell andere Lenkerwinkel und Gabelvorbiegungen. Für ein schnelles Stadtrad mit guter Kopfsteingängigkeit könnten Rennräder aus den 20ern gute Vorbilder sein.

  17. @Alexander: Schwalbe Marathon und Rennrad mit bocksteifem Alurahmen und ebensolcher Gabel ist wie Pest und Cholera. Der Marathon ist so in etwa der am wenigsten komfortable Reifen, den es gibt.

    Probier mal einen guten 28mm Rennradreifen in einem Stahrahmen alter Bauart, z.B. Conti 4Seasons oder was von Vittoria. Damit bist du dann nochmal locker schneller UND komfortabler unterwegs. Ich kenne das Paripa nicht, aber ich denke, so ist das gedacht. Mein altes Stahlrennrad ist sogar mit 23ern komfortabler als mein Stahltourenrad mit Oversized Rohren und 32ern.

  18. Eigentlich ein sehr nettes Konzept. Schnelles Alltagsrad … und dann das hier „Der Rahmen kostet 400 €, das abgebildete Rad…“. Wenn der Rahmenpreis schon deutlich in Richtung Boutique-Zeug geht, dann ist für Alltag nicht mehr viel Platz. Nagut, hängt auch ein bisschen von der eigenen Alltagswirklichkeit ab…

    Wer ein sehr ähnliches Konzept (schnell, stadttauglich, CroMo-Stahl, 32mm Reifen+Bleche) haben will und nicht ganz so reich ist, um sich das Paripa zu leisten, kann sich mal den Kaffenback Rahmen von Planet-X anschauen. Inkl. Versand aus GB kostet jener nur um 200€…

  19. […] sein. Freut mich aber noch ein neues Rad mit "meinen" Spezifikationen gefunden zu haben: https://rad-spannerei.de/blog/2011/04/04/paripa/ Leider wieder Preisklasse, die mich 2 bis 3x

  20. Also ich halte das Konzept für perfekt. 32er Reifen sind schnell und leise auf Asphalt und für kurze Kopfsteinpflastestrecke und für Schotter sicher brauchbarer als 28er. Mit Archey Duomatic für nicht gebirgige Gegenden ideal. Bellaciao Ingegnere Duo ist fast gleich vom Konzept her, toll, dass es schon Konkurrenz gibt.
    Mit Continental TopContact 32-622 mein Traumrad.

    Nur Schade, dass der Preis nicht wirklich passt. So ein Rad hängt man sich ja nicht an die Wand um es am Wochenende rauszuholen, sondern man möchte ja den ganzen Tag drauf sein…

  21. @ Kai: Da hast du völlig Recht. Ich fahr ein Nöll mit Conti 28ern und ein Mercian mit 28er Vittoria und ein Surly Crosscheck mit 30er Grand Bois. Funktioniert alles Tadellos und ich roll gleichschweren 23er Fahrern runterzu locker weg. Mein Argument war weniger „32 is schlecht“, sondern es sollte mehr reinpassen, d.h. wenn man in ner Kopfsteinpflaster Gegend wohnt oder aufm Land wos auch mal der Feldweg sein darf is mehr Reserve besser. Da is Surly Crosscheck mit seinem §Fattis fit fine“ vornedran. Und den Raum den der Rahmen hat sollte man nich mit zu engen Blechen oder Bremsen zubauen. Das Schwalbe Marathon nich so toll is versteht sich…

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