Berlin: Stadtweite Radverkehrskontrollen angekündigt

In einer Schwerpunktaktion will die Berliner Polizei von heute bis zum Sonnabend, dem 11. April 2010 intensive Verkehrskontrollen „zum Schutz, aber auch zur Überwachung des Radfahrverkehrs“ durchführen. Ausdrücklich genannt wird in der Ankündigung die gezielte Sanktion von Bürgersteigradlern sowie von Radfahrern, die Radwege entgegen der Fahrtrichtung befahren. Bei Autofahrern will die Polizei verstärkt überprüfen, ob sie beim Rechtsabbiegen parallel fahrende Radfahrer behindern/gefährden. Nicht genannt wird in der Pressemeldung das ebenfalls sehr unfallträchtige zu enge Überholen von Radlern.

Nicht bekanntgegeben wurden die Orte, an denen in den kommenden zwei Wochen intensiv kontrolliert wird: „Kontrolliert wird überwiegend an den Orten, an denen in der Vergangenheit vermehrt Verkehrsunfälle mit Radfahrerbeteiligung zu verzeichnen waren bzw. durch die Polizei auffällig viele Verstöße festgestellt wurden.“

Pressemeldung der Berliner Polizei Nummer 0853 vom 26.03.2010 – 10:35 Uhr

41 Gedanken zu „Berlin: Stadtweite Radverkehrskontrollen angekündigt

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  1. Ich hatte kürzlich das „Glück“, auf einer relativ gut befahrenen Landstraße unterwegs zu sein. Wenn man da eine Strichliste geführt hätte, wie viele Fahrzeuge nah überholen … sowas könnte man durchaus auch überwachen. Im Stadtbereich führt ja gerade dieses Rowdyverhalten zum Ausweichen der Radfahrer auf den Bürgersteig.

    Dennoch, das habe ich in meinem Blog ja auch schon geschrieben, liest sich die Pressemitteilung fast so, als würde die Polizei bei uns mitlesen. Tatsächlich will man diesmal Hauptunfallpunkte und echte Hauptunfallursachen angehen. Das ist neu!

  2. Dann empfehle ich mal die Karl-Liebknecht-Straße als Kontrollschwerpunkt aus eigener Erfahrung. Allein die Falschparker auf der Busspur machen das Ordnungsamt reicht, wenn mal abgeschleppt wird. 😉

    Und an der Baustelle Alexanderstraße kommt es regelmäßig zu Konflikten mit rechtsabbiegenden Fahrzeugen. In die andere Richtung sieht es mit Abbiegern in die Memhardstraße nicht besser aus.

  3. für neukölln sind ab dem 30. märz auch die sog. schwerpunktkontrollen angekündigt, bei denen es nur um radfahrer gehen soll. wie man hier hört, sollen die räder auf verkehrssicherheit (bremsen und beleuchtung) und regelgerechtes verkehrsverhalten (radwege, gehsteig, ampeln usw.) überprüft werden. also: an dem tag geld einsteicken, nochmal reparieren oder formal richtig fahren.
    ps: die fahrrerei auf dem gehweg finde ich auch blöd. die fussgänger fühlen sich dadurch genauso von radfahrern bedroht, wie sonst die radfahrer, die ja auf die gewege ausweichen.

  4. Ich würde so eine Kontrolle gerne mal fotografieren, vielleicht hat ja jemand Tipps, wo sie stattfinden.

    Naja und ansonsten, ich stecke nicht extra Geld ein. Mein Fahrrad entspricht den gesetzlichen Anforderungen und ist damit wohl „verkehrssicher“. Außerdem kontrollieren die bestimmt eher auf Radwegen vielbefahrener Hauptstraßen, sowas nutze ich nur, wenns keine guten Alternativen gibt.

  5. hm, na ich bin gespannt, ob ich eine kontrolle zu gesicht bekomme. nach der erfahrung der letzten jahre eher nicht.
    wobei, heute abend fahr den mariendorfer damm runter und komme an der stelle vorbei, wo ne autofahrerin n mann umgenietet hat, weil er angeblich plötzlich in ihre spur gefahren sei. mal sehen, ob sie da stehen.

    zu dichtes überholen ließe sich eh perfekt auf tempelhofer damm und mariendorfer damm beobachten. da sollten mal n paar polizisten in zivil den t-damm und mariendorfer damm runterradeln. und dann spaßeshalber nochmal in uniform.

  6. Neulich hat ein Beamter in einer solchen Kontrolle am Columbiadamm (Richtung Neukölln) sehr agressiv Versucht einen schnellen Rennradfahrer der auf der freien Straße in seiner Richtung fuhr zu stoppen, indem er ihm sehr abrupt in den Weg rannte. Der ergriff darauf hin erschrocken die Flucht, und wurde kurz darauf von 6 Streifenwagen gejagt.

    Echt heftig!

  7. potsdamer platz standen sie heute, gegenüber von billy wilders.
    bin gleich umgedreht und durch die nebenstraßen zur stabi, da ich auf dem radweg in entgegengesetzte richtung gefahren bin.

  8. letztes jahr oder wars davor? standen sie bei so einer aktion oranienstrasse richtung westen an der kreuzung oranienplatz. die ampel dort wurde von einem zivilen bewacht, bei rotlichtverstössen wurden die kollegen 50m weiter hinten angefunkt. also eher eine falle. die ampel dort nimmt fast jeder mit.
    ausserdem noch reflektoren und fehlende schutzbleche aufgeschrieben..
    also hübsch vorrausschauend fahren..
    mfg

  9. „fehlende Schutzbleche“

    ?! Das glaube ich ehrlich gesagt nicht. So einen komplett aus der Luft gegriffenen Unfug traue ich nicht mal der Polizei zu.

  10. (Nachtrag vorsichtshalber: Jedes Kind weiß hoffentlich, dass Schutzbleche an Fahrrädern in keinster Weise durch irgendein Gesetz oder irgendeine Verordnung vorgeschrieben sind, noch es jemals gewesen wären)

  11. Kollegin meinte heute sie hätten direkt bei mir vor der Haustür kontrolliert, ich hab weder um 9 Uhr früh noch um 15 Uhr oder um 21 Uhr was mitbekommen, die liebe Polizei kontrolliert also nicht wenn es Regnet oder dunkel ist 😉

  12. ich schwöre: die haben fehlende schutzbleche auf diesem blauen zettel vermerkt. habe das sofort mokiert, als antwort sagte man mir das wäre vorschrift. kein scheiss! fahrrad wurde dann offiziell von mir (per anruf) stillgelegt.
    witzigerweise fahre ich inzwischen freiwillig am selben rad schutzbleche spazieren und mir ist auch nicht mehr wirklich klar, wieso ich mir jahrelang diese sauerei am alltagsrad gegeben hab. weils schneller aussieht vermutlich..

  13. Der Schutzmann besteht halt auf Schutzblechen, weil die schützen! Also das versteht doch wohl jeder!

  14. Hihi, dazu fallen mir Kotflügel ein! :‘) *tränenlach*

  15. Bin letztes Jahr in so eine Kontrolle gekommen, wegen einer temporären rot-grün-Schwäche meinserseits an der Ampel am Breitenbachplatz. Hat alles in allem knapp 70 € gekostet (mein Rad war perfekt in Schuß, das war nur die rote Ampel + „Verfahrensgebühr“). Dabei waren die Beamten noch nett und haben nicht nach meinem Führerschein gefragt, gab also keinen Punkt in Flensburg.

    Die Kontrollen finden an „Unfallschwerpunkten“ statt. Gibt es eine öffentliche Statisktik darüber, wo Fahrradunfälle in Berlin stattfinden? Dann könnte man ziemlich genau voraussagen, wo die Ordnungshüter stehen.

    Betreffend der Kontrollen wegen zu engem Überholen: Ich stelle mir vor, daß das sehr schwer zu kontrollieren ist. Da müßte ja eine Streife genau hinter dem Vorfall fahren.

    @Robert Sander: Wenn Du den Radweg gern frei hättest, reicht ein kurzer Anruf beim Ordnungsamt. Ist Dein gutes Recht. Die müssen das räumen lassen. Und spätestens nach dem zweiten Mal Umsetzen (=140€) sieht auch der hartnäckigste Radwegparker ein, daß es sich vielleicht doch lohnt einen besser geeigneten Parkplatz zu suchen.

  16. möcht mal wissen, wer und wieso auf die völlig bescheuerte idee kam am potsdamer platz hochbordradwege zu bauen. da hätte man die chance gehabt beim neubau radstreifen auf der strasse zu machen. aber die wären dann vermutlich zu suv-parkplätzen geworden.
    also ist es so vielleicht gar nicht so schlecht und ich fahr da einfach weiter auf der fahrbahn

  17. Also, ich wurde heute morgen um halb neun Ecke Schivelbeiner/Schönhauser Allee angehalten. Da gings um die Rechtsabbieger in die Schönhauser. Naja, um es mit ozelots Worten zu sagen: meine rot-grün-Schwäche wurde mir zum Verhängnis…

  18. @ozelot, auf berlin.de/polizei irgendwo unter Verkehr gibt es eine Unfallstatistik Radfahrer. Dort sind alle Kreuzungen mit „Strichliste“ aufgeführt, d.h. mit der Anzahl der Verkehrsunfälle im jeweiligen Jahr. Teilweise echt erschreckend. Ein Umsteigebahnhof mit so vielen Verletzten pro Jahr würde außer Betrieb genommen.

  19. Gestern Abend wurde ich auf der Yorckstraße zwischen Meringdamm und dem gleichnamigen Bahnhof (oder heißt die dort nicht so?) von einem Streifenwagen (!) extragemächlich in ca. 60cm Abstand überholt. Wobei „gemächlich“ bei den über 35 Km/h die ich fuhr auch nicht mehr so spaßig ist.

    Keine Ahnung was die Demonstrieren wollten. Mein Rad ist auf jeden Fall mehr als genug beleuchtet (Rücklicht am Rad, und Blinki anner Klamotte) und der Radweg ist dort weder benutzungspflichtig, noch -würdig (50cm breit).

  20. @jasper:
    kennzeichen gemerkt? dann kannste dich direkt bei der polizei beschweren. die wissen dann schon wer am steuer saß. wenn er n beifahrer hatte, kannste evt. sogar anzeigen und den beifahrer als zeugen angeben. der wird den kollegen zwar decken, aber erklären müssen sie sich auf jeden fall. das reicht vielleicht schon, dass sie mal drüber nachdenken.

  21. Heute seit langem mal wieder eine Mountainbike-Streife gesichtet.. ist ja schönes Wetter, und zum anschleichen von hinten perfekt..

  22. Kennzeichen nicht gemerkt – hab sie durch die geschlossene Scheibe angeschrien, dass sie gefälligst nen Meter Abstand halten sollen (waren zwei, und beide haben mich angestarrt wie „wat willsten machen?“).

    Danach hab ich mich darauf konzentriert was sie machen – hab damit gerechnet dass die versuchen mich aus Willkür auszubremsen um eine „Kontrolle“ durchzuführen.

  23. Auf der Hut……

    ..sollten alle die mal wieder sein, die im Berliner Stadtverkehr unterwegs sind. Die Berliner Polizei hat in ihrer Pressemeldung #0853 ihre alljährlichen Frühjahrskontrollen angekündigt, die bis zum 11. April anhalten werden. Selbstverständlich nur…

  24. Bloßstellen die Leute, Kennzeichen von Engüberholern, Abdrängern, Ausbremsern, Dummhupern, Radwegparkern hier veröffentlichen und brandmarken. Obwohl, na ja, eine zweite Stasi will ja auch keiner. Ratlos. Nicht Rad-los

  25. Oftmals sinds ja Firmenwagen. Die freuen sich sicher über jede Werbung a la „Firma xyz kennt Überholabstände nicht“.

  26. Schutzbleche sind nicht direkt vorgeschrieben, aber der zweite Reflektor (Rückstrahler), der wiederum am Schutzblech montiert ist, oder eben komplett fehlt. Daher die Nummer mit dem Schutzblech.

    Letztes Jahr musste ich lediglich einmal 25 Tacken abdrücken, für die fehlende Hinterrabremse am Fixi.

    Meist ersparrt man sich die Kontrolle aber schon, wenn man den Radfahrangebotsstreifen nicht nutzt und auf der Fahrbahn fährt. Denn dort steht meist niemand.

  27. Nur mal so am Rande gefragt:

    Warum könnte man ohne Schutzbleche fahren wollen? Weil man einen Promotionsvertrag mit einem Waschmaschinenhersteller hat? Oder weil der Schmutzstreifen auf dem Rücken so cool aussieht?

  28. @joshua:
    hier gibs zumindest ne bloßstellseite für radweg/spur-parker. http://www.mybikelane.com/
    ich bin leider zu faul zum fotografieren. und man müsste auf jeder fahrt mehrmals anhalten 😉

  29. Radwegparker bloßstellen, was soll denn das bringen? Würde ich auf einem Radweg parken, wäre es mir total wurscht wenn ich auf irgendwelchen obskuren Internetseiten auftauchen würde. Wenn mich aber das Ordnungsamt umsetzt und ich dafür 140€ hinlegen muß, sieht das gaaaanz anders aus.

    Also: Bei chronisch zugeparktem Radweg das Ordnungsamt anrufen und auf die akute Unfallgefahr hinweisen. Wer schadenfroh ist und ne Stunde Zeit hat, kann sich daneben stellen und zukucken 😀

  30. ordnungsamt anrufen.. schlüsselbund mißbrauchen, iss punk.
    definitv keine schutzbleche bei schnellen rädern. wenns denn mal regnet nimmt man das mit..
    ehrensache..

  31. „Warum könnte man ohne Schutzbleche fahren wollen“

    Ich will ohne Schutzbleche fahren, weil was nicht dran ist nicht anfangen kann doof rumzuklappern und weil mein Rad in meiner Wohnung wohnt, was bei Matschwetter schon siffig genug ist (–>Zeitung unters tretlager). Da brauch ich nicht noch mehr Schmoddersammelstellen am Rad.

    Außerdem habe ich mir mein Rad irgendwann auch mal ausgesucht, weil ich es schön fand. Schutzbleche würden es nach meinem Geschmack komlett entstellen. 😉

    Das Streifen-am-Rücken-Thema wird gelöst durch Regenbekleidung, die soviele Streifen am Rücken haben darf wie sie will und das nasse Füße Problem wird gelöst durch Shimano-Neoprenüberschuhe in XXL, die auch über Sneakers passen.

  32. Kontrolle heute in der Hermannstraße – Ecke Leykestraße… also nix mit Unfallschwerpunkten. Die haben auch nur die verkehrssicherheit der Räder kontrolliert, nix mit Seitenabstand der Autofahrer u.ä.
    Und wenn: So eine (lebensgefährliche) Ordnungswidrigkeit kostet rund 20€. Fällt bei den heutigen Spritpreisen garnicht mehr auf!

  33. heute morgen standen die pupen unter den linden am berliner dom

  34. unter den linden am dom ist doch nicht gerade ein unfallschwerpunkt, oder?
    da gehts wohl eher um’s geld verdienen an der fußgängerampel. da fühl ich mich ja gleich viel sicherer :-/

  35. stimme dir voll und ganz zu !!!!
    „Das Streifen-am-Rücken-Thema wird gelöst durch Regenbekleidung, “
    oder durch klemm Schutzbleche 😉

  36. Au ja, ich auch: Regenbekleidung tragen, nur weil die Straße noch etwas feucht ist? Wie cool ist das denn? :-))
    Und von wegen schnell: ich habe bisher nur wenige Radfahrer ohne Schutzbleche gesehen, die ich mit Schutzblechen nicht eingeholt hätte. Ok, vielleicht rede ich anders darüber, wenn ich 60 bin. Dann muss ich die Dinger wohl auch abbauen!

  37. ich habe mich gerade die Tage durchgerungen, meiner Tochter Schutzbleche ans neue Rad zu montieren, weil sie mal geäußert hatte welche haben zu wollen, weil irgendjemand anderes in der Kita auch welche hat:

    Um das Rad aus Einzeilteilen zusammenzuschrauben inkl. Tretlager einbauen, Kette nieten, Bremsen einstellen, Lenker, Pedale und Akkulichthalterungen anbringen, Gabelkrallenausrichtung korrigieren etc. hab ich 25 Minuten gebraucht… Die Schutzbleche haben mich dann nur noch 45 Minuten nervenaufreibendes Gefriemel gekostet, bis die Reifen nirgends mehr am Blech geschliffen haben. Das ist jetzt immerhin drei Tage her und ich musste mich bislang lediglich ca. weitere 25 Minuten mit der Re-Justierung der Bleche, rausgerutschten Plastikclips am Blech und nachziehen von Blechbefestigungsschrauben auseinandersetzen.

    Die bekackten Klapperteile sind nicht mehr weit von der Mülltone entfernt.
    Scheint einfach das komplizierteste am Rad zu sein bzw. steckt die Schutzblechtechnologie vielleicht noch in den Kinderschuhen und jetzt bei uns leider am Kinderrad. 😉

  38. chris schrub: „Die Schutzbleche haben mich dann nur noch 45 Minuten nervenaufreibendes Gefriemel gekostet, bis die Reifen nirgends mehr am Blech geschliffen haben.“

    Da ich auf die ständigen Regenschlachten mit dem Rennrad keine Lust mehr hatte wollte ich mir frohen Mutes vor ein paar Tagen ein Regenrad zusammenbasteln. Ich hab dann nach geschlagenen eineinhalb Stunden erstmal völlig entnervt aufgegeben, an meinen alten Halbrenner neue Schutzbleche anzubauen… 😉 Den nächste Versuch werde ich wohl spätestens dann wagen, wenn ich wieder völlig durchnäßt vom Spritzwasser nach Hause komme ;).
    (o.k. zwei linke Hände machen das nicht gerade einfacher :D)

  39. Das Montieren von Schutzblechen war früher überhaupt kein Problem. Früher, als das Design von Fahrradtechnik noch von Ländern wie Italien und Frankreich dominiert wurde, bevor die amerikanischen Unfälle über den Teich kamen.

    Seitdem gibt es praktisch keine vernünftigen Vorbauten mehr, Rahmen sehen aus wie Unfälle in der Ofenrohrfabrik und Gepäckträger taugen rein gar nichts mehr. Und Tretkurbeln sehen aus wie plattgetretene Fische.

    Nein, die Zeit der ästhetischen Fahrräder ist leider schon lange vorbei, jetzt gibt es schweineteures Geklumpe.

    Da lob‘ ich mir die Fixie-Spinner. Das sind zwar Vollidioten, aber ihre Räder sehen zumindest teilweise noch aus wie Fahrräder. Gemuffte Stahlrahmen, wie es sich gehört.

    Die einzigen realen Fortschritte der Fahrradtechnik seit den 80er Jahren sehe ich in den Punkten Bremsen und Lichttechnik. Erstere durch die ersten brauchbaren Seilzugbremsen in Form von „V-Brakes“, letztere durch die Kombination Nabendynamo und LED-Technik. Und die Reifen mit Einlage von Schwalbe, sauschwer zwar, aber recht unplatt.

    Aber sonst sehe ich keine Fortschritt, sondern nur Verschlechterung. Oder ganz stolzes „Neuerfinden“ von Dingen, die in den 80ern bereits Standard waren.

  40. Ich verfertige jetzt seit einiger Zeit Dokumentationen übler Radwege http://home.arcor.de/hirnstrom/rak/index.html , und ermuntere andere es ähnlich zu machen.
    Beschwerden per E-mail über unzumutbare Radwege sind hier bei verschiedenen Radwegebeauftragten wohlwollend zur Kenntnis genommen worden – immerhin. Ob sich was tut ist eine weitere Frage.

    Ob jmd. anderes ein Schutzblech benutzt ist mir wurscht – ich bin nach mehreren Verschmutzungen selbst dazu übergelaufen, aber Blinkis finde ich extrem nervend, sie lenken ungemein ab, und sind m.E. zu Recht verboten.

    Bremsen dagegen kann man mit einem Fixie, soweit ich weiß – das finde ich eine schlechte, bürokratische Idiotie.

    Seltsamerweise sind die Autofahrer denen ich begegne abhängig von der Strecke in Ordnung oder ungenießbar. Immer wieder zur Hupe greifen sie am Optionalradweg Manteuffelstraße (Tempelhof) Ri. Süden – da reichen vielen Autofahrern die 2 Spuren nicht, um einen Radler wie mich (schnell) zu überholen.

    Sonst werde ich selten angehupt, und auch Abstand halten die meisten Autos – schon aus Angst vor Kratzern.

  41. […] zum Schutze der Radfahrer eine Kampagne der Polizei gestartet wurde, klang doch auf Anhieb begrüßenswert. Allerdings schien diese sich dann auch ziemlich eindeutig […]

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