Glatt in Lelystad

Auf einem Fahrradweg in Lelystad am IJsselmeer war es reichlich glatt. Statt nun aber eine Schippe Sand zu streuen und die Gefahrenstelle zu entschärfen hat der Filmer draufgehalten.

16 Gedanken zu „Glatt in Lelystad

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  1. Was für ein bösartiger Idiot. Wahnsinn.

    Wer weiß vielleicht so ein Verhalten ja in NL strafbar.

  2. hmmm….hat den Weg vielleicht sogar selbst präpariert ???

  3. Einige Leute da haben echt Skills!

  4. YouTube und Schadenfreude sind ein hinterhältiges Paar…
    Kein Mensch hätte sich 2Std. neben den Weg gestellt und die Verunfallten ausgelacht… das grenzt echt schon an unterlassene Hilfeleistung.

  5. Das ist wie diese „Pleiten, Pech&Pannen“-Scheiße.
    Sollte man dem Typen so lange reinwürgen, bis er selbst nur noch am Kotzen ist.

    Arschloch, blödes.

  6. Da sind aber echt fähige Radler dabei, Hut ab.

  7. Da es nicht so aussieht, als hätte sich jemand arg verletzt, kann ich nur herzlich darüber lachen (Ich stehe allerdings auch auf solche Filme wie „Nachkte Kanone“ oder „Scary Movie“) und lache auch des öfteren über eigene Stürze.
    Ich bin ja derzeit mit selbstgebauten Spikereifen unterwegs (mit ein wenig Bastelgespür, etlichen 3×10 Holzschräubchen und Akkuschrauber an einem Abend neben dem Fernsehen machbar. Abdeckung von Innen nicht vergessen, sonst pffffffffffft). Ansonsten wäre man ja tatsächlich auf die Wege angewiesen, die geräumt werden.
    So’n Standard-Radel hat halt nur zwei Abstützpunkte, was ein Gleichgewichthalten unerlässlich macht. Ohne Grip-Verstärkung würd’s mich wahrscheinlich in diesen Tagen ständig hinbröseln.
    Zu den anderen Kommentaren kann ich nur sagen, daß ich in diesem Fall keine unterlassene Hilfeleistung erkennen kann. Witterung ist nicht durch bösartige Menschen verursacht, und daher etwas, dem man sich einfach anpassen muß.
    Februar-(bald-ist-Frühling)-Grüße

  8. Ich finde die dargestellten Stürze gar nicht lustig, zumal ich in der vergangenen Woche selbst bei Glatteis mit meinem Rad gestürzt bin (glücklicherweise ohne Folgeschäden für Mensch und Rad). Die voyeuristische Schadenfreude, die den Menschen trieb, der die Kamera draufhielt, kann ich nicht verstehen. In der Tat wäre hier eher die „Schippe Sand“ angezeigt, statt stürzenden Radlern zuzuschauen. Denn was diesen Radlern wirklich an körperlichen Schäden zugestoßen ist, kann nicht ersehen werden, kann aber vermutet werden (Prellungen, Zerrungen etc.). Und: Das eine ist der filmende Voyeur, das andere sind die lachenden Zuschauer.

  9. @Roland Brühe:
    Mein Beileid zum Sturz. Ich weiß aus Erfahrung sehr genau, daß auch eine simple prellung schmerzhaft ist, aber sie verheilt in der Regel ohne Folgen.
    Nur ist das den „Voyeuren und lachenden Zuschauern“-Schuldzuschreiben in keinster Weise im Nachhinein berfriedigend und dem Voranbringen des „erhöhten Radelanteils“ am Gesamtverkehrsaufkommen nützlich. Ich muß auch schon so fair sein, zu akzeptieren, wenn ich mich aufgrund eigener Nachlässigkeit verletzt habe.
    Nichtsdestotrotz würde ich natürlich dafür plädieren, daß sich die für diesen Weg Verantwortlichen, wenn es denn welche gibt, besser um den Winterdienst kümmern. Gerade der Sturz einer Radlerin mit Kind hat mich auch zuerst erschreckt. Bei genauer Betrachtung, sieht man aber, daß das Kind zum Glück den Asphalt kaum berührt (guter Kindersitz, btw. Spricht aber auch dafür, daß Räder bezüglich Geschwindigkeit und Fallhöhe halt doch recht sinnig mit den Belastungsgrenzen des menschlichen Körpers harmonieren).
    Mein Fazit soll nur sein: Na klar, Minimalvorraussetzungen fordern, aber dabei auch keine utopische Rundumversorgung erwarten. Das macht einen sonst mehr oder weniger zu recht in den Augen von Radelgegnern zu einem Spinner und das bin ich schon von Natur aus.
    Nochmal Beileid zum Sturz mit dem Rat zur Anschaffung von Spikereifen. Gibt’s ja auch zu kaufen. Allerdings bin ich 26″-Fahrer. ich weiß nicht, wie’s bei 28 aussieht.
    Bitte nicht übel nehmen, aber ich bin ein Konsensfreund.
    Grüße

  10. Fühlen wir doch lieber mit den Amis mit, die ja radelverkehrspolitisch ja mal insgesamt (Ausnahme Portland) richtig arm dran sind. Trotzdem, oder gerade deshalb kommen von da auch herrlich phantastische Geschichten. Durch Zufall drauf gestoßen, genial.
    http://mplsbikelove.com/forum/viewtopic.php?f=8&t=15652

  11. Zum letzten Beitrag: Übrigens angestoßen durch dieses durch und durch tolle Blog. Durch Euren Beitrag auf die 11-Gang-Alfine aufmerksam gemacht, googelte ich ein wenig herum und stieß auf oben Genanntes Radelforum.
    Weiter so und herzlichen Dank dafür!
    Btw: Meine Fresse, kann ich zur 11-Alfine nur sagen. Wenn der Preis noch ein wenig fällt, ist die ja wohl mal fällig. Sorry, Rohloff, aber die Japaner machen’s halt manchmal effizienter.

  12. ich bin im letzten winter zweimal wegen eis gestürzt. das kam in beiden fällen völlig unerwartet und sehr sehr plötzlich. chancenlos. beides mal aber langsam unterwegs gewesen und nichts passiert ausser schrecken. hätte aber auch ganz schnell anders enden können. deswegen bin ich diesem jahr sehr viel vorsichtiger und seit dezember nur 5mal oder so gefahren. stolz hin oder her.
    hoffe ja, dass es bis morgen bis zu mir in die seitenstrasse getaut und bis montag abgetrocknet sein wird. dann kann ich ab montag wieder mitm rad zur arbeit. monatskarte läuft auch ab 😉
    allen ne sturzfreie fahrt!!!!

  13. Ich habe gerade bei mir einen Autofahrer zum Vollspacken des Tages erklärt. 😉 Der Filmer war dann wohl der Vollspacke des gestrigen Tages 😉 Ich hätte eine Schippe Sand gestreut. Die Frage, die sich mir stellt, war tatsächlich jemand hinter der Kamera oder läuft die den ganzen Tag? Ich glaube ja an das Gute im Menschen. 😉

  14. Ich denke von den Radfahrer/innen hat auch keiner gestreut. Der Filmer ist doch nur der Berichterstatter, das was ihr verlangt ist Blödsinn dann müßte ja jeder Journalist zur Schippe greifen und anpacken.

    Wer bei Eis und Schnee Fahrrad fährt weiß was er tut oder ist Blöd.

  15. Danke Jaja…wollte schon nach dem fünften Post aufhören zu lesen…denn eigentlich hätte schon mal früher einer darauf kommen können.

    Bei dem Wetter Rad zu fahren, ist meiner Meinung nach zumindes grenzwertig…aber auch noch zu faul zum Absteigen zu sein, wenn man sieht, dass es glatt wird, und man sieht es, ist ja nun vollkommen bescheuert.

    …und wie schon gesagt, einer von den gestürzten Radlern hätte die Stelle auch mal eben bearbeiten können.

  16. Ich schließe mich allen an, die den Filmer quasi wegen unterlassener Hilfeleistung verhaften lassen wollen.

    Dennoch kann ich nur Cyclotopia beipflichten:
    !!!Kauft Spikesreifen!!!

    Mit solchen wär’s nämlich ein sehr ereignisloser Film geworden. Kann natürlich sein, daß die niederländischen Spikesreifenbesitzer es auch einfach gar nicht in den Film hinein geschafft haben. 🙂

    Spikesreifen gibt es sowohl für 26″, wie auch 28″. Seit letztem oder vorletztem Jahr auch von Schwalbe in Nicht-Mountainbikeoptik. Man muß also nicht unbedingt auf finnische Reifen zurückgreifen. Ein Satz Spikesreifen für 60 bis 70 EUR ist auf jeden Fall in kurzer Zeit viel billiger als der Kauf von Monatskarten…

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