Berliner Stadtmarathon für Radfahrer

Hamburg hat es, Frankfurt hat es, Köln ebenfalls und nun bekommt auch Berlin sein Fahrradmarathon. Am 25 Mai fällt der Startschuss zum ersten Berliner Marathon für Radsportbegeisterte. Je nach Trainingsstand kann man zwischen einer kleinen Runde über 60 Kilometer und einer größeren Schleife mit einer Länge von 105 Kilometern wählen. Wie bei dem Marathon der Läufer werden für das Velothon die großen Straßen und Chausseen der Stadt gesperrt, Startpunkt ist das Brandenburger Tor. Die Veranstalter rechnen für die Premiere des Berliner Velothons mit mindestens 5000 Teilnehmern. Zugelassen ist laut Ausschreibung „jedes technisch vollkommen intakte, zweirädrige Fahrrad“, verboten sind zum Beispiel Liegeräder. Die Teilnahme kostet 49,90 Euro für den kleinen Kurs und 54,90 für die große Runde.
Skoda-Velothon Berlin
Berliner Morgenpost: Erster Stadtmarathon für Fahrradfahrer
PressePortal: Skoda Velothon Berlin im Herzen der Hauptstadt

3 Gedanken zu „Berliner Stadtmarathon für Radfahrer

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  1. warum sind denn liegeräder verboten? diese regeln gibt es ja schon für die herkömmlichen renn-events, aber bei so einer veranstaltung? ein liegeradsich hat halt vorzügliche aerodynamische eigenschaften. man weiß halt, dass man mit den dingern sehr schnell ist. na uns, was hindert die leute, sich ein liegerad zu kaufen und am rennen teilzunehmen. ich finde das nicht unfair.

  2. Tim, nicht nur Liegeräder sind verboten, sondern auch Scheibenräder vorn und/oder hinten, Triathlon-, Hörner- bzw. Deltalenker, Lenkeraufsätze aller Art, Einräder aller Art, Handbikes aller Art, Fahrradanhänger aller Art, Packtaschen und andere Zuladungen, Flaschenhalter hinter bzw. unter dem Sattel, Trinkflaschen aus Aluminium, Glas oder aus anderen Materialien, die zerbrechlich sind oder sich nicht leicht verformen lassen. Irgendwo muss der Veranstalter ja eine Grenze ziehen.

  3. Es ist sehr bedauerlich, dass in letzter Zeit jeder mit wohldefinierten Begriffen um sich wirft und sie dabei mit einer anderen Bedeutung zu versehen versucht. Dieser Vorwurf geht nicht an den Autor des Blogs, sondern an denjenigen, der urspruenglich den Begriff Marathon im Zusammenhang mit diesem Volksradfahren verwendet hat. DIE VERANSTALTUNG IST KEIN RADMARATHON! Ein Radmarathon ist vom BDR wohldefiniert als eine Veranstaltung ohne Renncharakter mit einer Streckenlaenge von mehr als 200km. Die laengste Strecke ist ja hier gerade einmal halb so lang.

    Ich finde es begruessenswert, wenn mehr Fahrradveranstaltungen stattfinden. Ich sehe aber nicht, warum dabei versucht werden muss, etablierte Begriffe umzudeuten und ich verstehe auch nicht, warum bei derartigen Veranstaltungen so gut wie nie auf die bereits vorhandenen Strukturen zurueckgegriffen wird. Die bundesdeutschen Radsportvereine organisieren regelmaessig sogenannte Radtouristikfahren, die exakt das sind, was hier in Berlin auf die Beine gestellt werden soll. Mit einem Unterschied: Die Teilnahme an einer RTF (so die Abkuerzung) kostet nicht mehr als 6-10 Euro. Die Veranstaltungen des Landesverbandes Berlin finden sich hier: http://www.rad-net.de/modules.php?name=Breitensport&menuid=287 Wer die Parameter aendert kann auf dieser Seite auch bundesweit suchen. Im Moment sind allerdings noch nicht allzuviele Ankuendigungen enthalten, es ist ja noch keine Saison.

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