50.000 bei Critical Mass in Budapest

Critical Mass 2007 BudapestAm gestrigen Tag der Erde gab es in Budapest in Ungarn eine Radfahrt mit etwa 50.000 Teilnehmern. Nach Angaben der Veranstalter ist das die größte Critical-Mass-Demo aller Zeiten gewesen. Als die schnellsten Biker bereits die 14 Kilometer lange Strecke hinter sich hatten, warteten am Startpunkt noch viele Radfahrer auf den Start.
caboodle: Budapest sees record long bicycle procession
via: Biking Bis
Flickr Pool: Critical Mass 2007 @ Budapest
Photo: suhajdab

Holländische Fahrradwerbevideos

In den Niederlanden für das Radfahren zu werben, das klingt ein wenig so, als wolle man Kühlschränke an die Eskimos verkaufen. Und doch wird für das Rad Werbung betrieben. Hier eine Kompilation von Videos der niederländischen Film- und Fernsehakademie NFTA. Unter anderem sieht man dort Saddam Hussein im Gefängnis, einen Auto-Rohrschach-Test und weitere lustige Videos.
via: cleverchimp
[youtube]BUXzOKaWl5w[/youtube]

Einkaufen mit dem Rad

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND Berlin) startet das bundesweite Projekt Einkaufen mit dem Rad. Ziel der Aktion ist es, die Bedingungen für Rad fahrende Kunden zu verbessern und mehr Menschen zum Einkaufen aufs Rad zu bringen. Die Situation ist gerade in den großen Einkaufsstraßen für Radfahrer schlecht: viel Verkehr auf den Straßen, viel Drängelei auf dem Bürgersteig und gute Abstellplätze für Fahrräder sind mehr als rar. „Der Anteil von Kunden mit Rad kann wirklich gesteigert werden, und es sind in der Regel nicht die schlechtesten Kunden.“ so Maja Spott, Projektleiterein vom BUND. In Berlin werden fünf Einkaufsstraßen modellhaft bearbeitet:

  • Schloßstraße in Steglitz
  • Karl-Marx-Straße in Neukölln
  • Breite Straße in Pankow
  • Frankfurter Allee in Friedrichshain
  • Bergmannstraße in Kreuzberg

BUND: Einkaufen mit dem Rad

Fahrrad aufpimpen mit Happy Meal

Eine bekannte Burger-Kette bietet gerade das Happy Meal mit Tools zum Pimpen. Mit dabei: die Meckerklingel (Diese Klingel macht den Weg frei. Einfach einschalten, Knopf drücken und schon ruft die Klingel: „Hey, aus dem Weg bitte!“) und der Dröhngriff (Einfach Fahrradgriff gegen Dröhngriff austauschen. Denn der sieht nicht nur gut aus. Per Knopfdruck kannst du deine Freunde mit coolem Motorradsound überraschen.). Ab heute gibt es den Klau-Alarm (Hol dir deine erste Alarmanlage. Einfach montieren und bei Gefahr scharfschalten. Wird der Sensor berührt oder das Fahrrad bewegt, ertönt der Alarm.)

Oder bist du dafür schon zu alt?
McDonalds: Happy Meal

Wie alles anfing

Der Fahradboom der 80er Jahre ist mittlerweile ja Geschichte, uns im Laden hat er aber wesentlich geprägt. Das was wir heute bei uns im Laden machen wäre ohne die Pioniere der Mountainbikebewegung Anfang der 80er Jahre so nicht denkbar.
Auch wenn das Radfahren in Berlin nicht unbedingt viel mit den archaischen Mountainbikes von damals zu tun hat, der Komponentenmix dieser Fahrräder hat den Schub für die Weiterentwicklung der Fahrradtechnik auf ihr heutiges Niveau ausgelöst. Ok, die Teile waren ziemlich schwer, aber auch ganz schön stabil! Ein gutes Beispiel sind die ersten Cantileverbremsen von Shimano: die BR-mc70. Einmal korrekt eingestellt- bremsen sie noch heute richtig gut.

Hamburger Fahrradhäuschen

Hamburger FahrradhäuschenWenn man möchte, dass mehr Rad gefahren wird, muss man den Radfahrern auch die Möglichkeit geben, das Fahrrad zu parken. Viele Radfahrer werden gezwungen, ihr Rad im verwinkelten Keller oder gar in der Wohnung oder auf dem Balkon abzustellen. Immer noch kommen viel zu wenig Vermieter ihrer Verpflichtung nach, genügend Abstellfläche für Fahrräder bereit zu stellen. Um das Radfahren einfacher zu machen, hat die Stadt Hamburg ab 1993 begonnen, so genannte Hamburger Fahrradhäuschen auf öffentliches Straßenland zu stellen. Das Fahrradhäuschen ist ein meist zwölfeckiger Rundbau aus Stahl und Holz, in dem zwölf Fahrräder Platz finden. Sie werden mit dem Vorderrad an einem speziell dafür entwickelten Drehkarussell aufgehängt; das Einstellen geschieht bequem durch eine zweiflügelige Eingangstür. Das Fahrradhäuschen hat einen Außendurchmesser von etwa drei Metern; die Grundfläche beträgt sechs Quadratmeter. Heute stehen etwa 350 davon in ganz Hamburg. Seit dem politischen Machtwechsel hin zur CDU und der Einstellung der Förderung kommen keine neuen Häuschen hinzu. Obwohl so ein Fahrradhaus mit mehr als 4000,- Euro relativ teuer ist und wegen der notwendigen Versicherungspflicht Jahr für Jahr Kosten entstehen, ist es meines Erachtens sinnvoll, auch in Berlin die Aufstellung von Fahrradhäuschen zu erwägen. In manchem Kiez wären dafür viele Radfahrer dankbar.
Hamburger Fahrradhäuschen im Fahrradportal
Foto: Copyright Fahrradportal

Pankow: Radfahrer bei Unfall getötet

„Ein 92-jähriger Radfahrer aus Pankow ist heute gegen 12 Uhr 30 bei einem Unfall ums Leben gekommen. Die Polizei sucht Zeugen, die den Unfallhergang beobachtet haben. Nach den bisherigen Erkenntnissen wollte ein 41-jähriger Lkw-Fahrer aus dem Landkreis Elbe-Elster von der Ostseestraße in Prenzlauer Berg nach rechts in die Greifswalder Straße einbiegen. Dabei wurde der Radfahrer angefahren und überrollt. Der Lkw-Fahrer erlitt einen Schock und kam zu ambulanten Behandlung ins Krankenhaus.
Zeugen, die den Unfallhergang beobachtet haben, werden gebeten, sich beim Verkehrsermittlungsdienst der Direktion 1 in der Straße Am Nordgraben in Reinickendorf unter den Rufnummern 4664 181800 oder 181801 zu melden.“
Pressemeldung der Berliner Polizei vom 16.04.2007
Unfallstelle bei Google Maps

Kombinationsgymnastik gegen G8

Wenige Wochen vor den Aktionen gegen den G8-Gipfel beginnt die heiße Vorbereitungsphase:
Kombinationsgymnastik gegen G8
„Damit uns während der Woche in McPomm nicht die Puste ausgeht, machen wir uns fit für die Herausforderungen, die uns dort erwarten. In Berlin-Mitte stimmen wir uns inhaltlich und motorisch darauf ein, den GipfelteilnehmerInnen entgegenzutreten. Packt euren schönsten Trainingsanzug aus – auch die Stirnbänder und die Styling-JoggerInnen-Frisur nicht vergessen: wir bewegen uns schließlich durch Mitte – und kommt am Freitag, 27. April um 18:00 Uhr zum Pariser Platz. Von dort aus geht es los: Joggen, Rollschuh fahren, Fahrradfahren…, beim Parcours global ist alles erlaubt, was Spass macht und uns dynamisch voranbringt.“
aus: parcous global – Fit für den Gipfel

Fahrradroute Schlossplatz Hoppegarten eröffnet

Eine etwa zwanzig Kilometer lange Fahrradroute von der Schlossinsel bis an den östlichen Stadtrand wurde gestern eröffnet. Die „Radialroute 8“ führt vom Schlossplatz über Hellersdorf bis nach Hoppegarten, an der Wuhle wurde ein völlig neuer Weg nur für Radler gebaut. Damit ist nun die vierte von insgesamt zwölf Routen ausgeschildert, die das Zentrum Berlins in allen Richtungen mit dem Berliner Umland verbindet. Später wird das sternförmige Netz ergänzt durch Tangenten, die die Radialwege untereinander verbinden sollen.
Tagesspiegel: Neue Strecke im Berliner Fahrradnetz eröffnet
Berliner Kurier: Neuer Radweg quer durch Hellersdorf
Senat: Hellersdorf-Route RR8
Grafik: Stadtentwicklung Berlin

Hellersdorf-Route RR8

Fahrradkünstler Rainer Ganahl

Rainer GanahlUnter dem Titel use a bicycle. Der Lehrling in der Sonne hat der österreichische Künstler Rainer Ganahl zur Ausstellung „cross-border. Fotografie und Videokunst aus dem MUMOK Wien“ im Kunstmuseum Stuttgart einen eigenen Projektraum rund um das Fahrrad entwickelt. Mit seinen Arbeiten knüpft Ganahl an die künstlerische Tradition der Avantgarde um 1910 an, greift in aktuellen „paintings“ zum Thema Fahrradbombe aber auch politische Fragen auf. Der in New York lebende Konzeptkünstler lehrt seit Oktober 2006 als Professor an der Staatlichen Akademie der Künste in Stuttgart. Auf seiner eigenen Site veröffentlicht Ganahl schräge Fahrradvideos, in denen er freihändig auf seinem Rad fahrend filmt, im dichten Gegenverkehr in Tirana etwa oder in den Straßen New Orleans nach der großen Flut. Die Ausstellung „Cross Border“ ist noch geöffnet bis zum 17. Juni 2007.
Kunstmuseum Stuttgart: Cross Border
Rainer Ganahl: use a bicycle
Foto: Copyright Rainer Ganahl

Gepäckträger für Rennräder

Nitto GepaecktraegerErinnert ihr euch noch an die hübschen Front-Gepäckträger an den 70er Jahre Peugeot Fahrrädern? Chromblitzende kleine Kunstwerke, mit den winzigen Scheinwerfern an der Seite…
Ähnlich gebaut und zumindest auf dem Photo wunderhübsch sind die Gepäckträger des japanischen Herstellers Nitto.

Bezugsquellen in der BRD soviel ich weiß nur über Internet.

Dänemark ist Fahrrad-Europameister

In Dänemark wurde im Jahr 2006 nach einer Erhebung des VCÖ (Verkehrsclub Österreich) pro Person 954 Kilometer gefahren, mehr als drei Mal so viel wie in Deutschland. Hier die mit dem Fahrrad im Alltag zurückgelegten Kilometer im Jahr 2006 im europäischen Vergleich.
Dänemark: 954 km
Niederlande: 879 km
Belgien: 329 km
Deutschland: 298 km
Schweden: 277 km
Finnland: 256 km
Irland: 186 km
Österreich: 173 km
Italien: 159 km
Großbritannien: 84 km
Frankreich: 81 km
Griechenland: 77 km
Luxemburg: 31 km
Portugal: 29 km
Spanien: 27 km

Staaten außerhalb der EU:
Japan: 354 km
Schweiz: 287 km
Norwegen: 164 km
USA: 33 km

VCÖ: Österreich beim Radfahren nur im EU-Mittelfeld

Bunny Ride

Jedes Jahr am Ostersonntag treffen sich die Langohren Portlands zu einer gemeinsamen Fahrradtour, dem Bunny on a Bike Ride. Mitmachen darf jede und jeder, aber eine hasenmäßige Verkleidung wird erwartet. Und – besonders wichtig: „Just don’t forget your bunny ears.“ Vergiss deine Löffel nicht!
Red Bat Press: Bunny on a Bike Ride
Flickr-Set: Bunny on a Bike
Foto: dontbecreepy

Bunny on a Bike Ride