Uta Keseling hat in der Welt Online einen weisen Artikel geschrieben. Er beginnt mit dem Satz: „Es gibt wenige Dinge, deren Verlust derart schmerzt wie ein geklautes Fahrrad.“ Keseling wurde 16 Jahre von einem solchen Verlustgefühl verschont, und das in „Berlin-Kreuzberg, wo Fahrradklau hingenommen wird wie Regen“. Ihre Theorie: „Es hängt mit der Liebe zusammen. Zusammengeschraubt hat mein Rad einmal ein Mensch, der mich sehr mochte. Technisch funktioniert das Rad einwandfrei, nur einen Haken hat es: Es ist hässlich. Dunkelgrau und matt, trägt es keinen Markenaufdruck, ein verbeulter Fahrradkorb und schmutzige Felgen sind seine einzige Zierde. Lange habe ich geglaubt, das Äußere des Fahrrades sei dem Mann damals schlicht egal gewesen. Den wahren Wert seiner Gabe habe ich lange übersehen. Wie offenbar auch sämtliche Fahrraddiebe dieser Stadt.“
Welt Online: 16 Jahre ungeklaut
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Kommentare
- 2 Kommentare zu "Demo Suche sicheren Radweg"
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- Alfons Krückmann: Wer wirklich was produktives für eine ökologische Verkehrswende tun will, beteiligt sich nicht an der Methode den Radverkehr permanent durch…
- 23 Kommentare zu "Aufgepimpter Abstandhalter"
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- Daniel Meyer: BIKEEVOLUTION https://bikeevolution.com/de#checkoutSection bringt im Spätsommer 2026 eine Abstandslaserlinie auf den Markt. Zusammen mit Lenkerendleuchten weiss nach vorne und rot nach…
- Theo Schumacher: Das sind sehr hilfreiche Infos! Den Artikel werde ich auf jeden Fall an meine Freundin weiterleiten. Sie wird das sicherlich…
- Meerkatze: ...ohne Helm habe ich auch eine bessere Rundumsicht als mit :) Aber das Video ist doch gefakt oder? Die letzte…
- mopi: ich hab mal ne Studie gelesen da kam raus: das Radfahrer die keinen Helm tragen mit mehr Abstand überholt werden…
- 1 Kommentar zu "Buchvorstellung : Verkehrswende"
- 1 Kommentar zu "Fortsetzung: Staupause -Teil 2!"

Nennt sich auch „boruttisieren“…
Siehe: http://de-rec-fahrrad.de/lexikon/boruttisieren
Wo sind denn Bilder von diesem ominösen Rad?
edit: „dieses ominösen Rads“. Es lebe der Genitiv.