Diskussion in Potsdam: Fahrradmobilität und Fahrradwegekonzept

Die Grünen in Potsdam führen heute eine Veranstaltung zum Thema „Fahrradmobilität in Potsdam und Umgebung“ durch.

„In der Diskussion befassen wir uns mit der Fragestellung „Radwege sicher oder gefährlich?“ Vor dem Hintergrund vermehrter Unfälle auf Radwegen, stellen sich viele Fragen, was zukünftig im Hinblick auf Fahrradsicherheit und Fahrradmobilität verbessert werden kann.“

Einführungsvortrag
Prof. Dr. Heiner Monheim, Universität Trier ( angefragt)

Publikumsdebatte
Torsten von Einem, Fahrradbeauftragter, Landeshauptstadt Potsdam (angefragt)
Prof. Dr. Heiner Monheim, Universität Trier (angefragt)
Lea Hartung, Geschäftsführerin ADFC
Marc Nellen, Verkehrsclub Deutschland, VCD, Landesverband Brandenburg e.V.
Michael Jungclaus, MdL, verkehrspolitischer Sprecher der Fraktion der Grünen im Brandenburger Landtag
Ulf Hildebrandt, ADFC Brandenburg, Ortsgruppe Potsdam
Robert Bartko, mehrfacher Olympiasieger, Radsportverband Brandenburg e.V.

Fazit
Benjamin Raschke, Landesvorsitzender Grüne Brandenburg

Zeit Mittwoch 5. Juni 19:30 bis 21:30 Uhr
Ort: Haus der Natur
Lindenstraße 34
14467 Potsdam

Grüne: Diskussion: Fahrradmobilität und Fahrradwegekonzept

5 Gedanken zu „Diskussion in Potsdam: Fahrradmobilität und Fahrradwegekonzept

Kommentare-Feed
  1. Falls da einer der hier Mitlesenden hingeht: bitte mal Bericht erstatten ob es einen Mischverkehrsbefürworter gab.

    Wahrscheinlich werden alle Radstreifen fordern, wegen der Sicherheit … was? ist gefährlicher? … äh, mehr Spiegel an LKWs! Fahrradhelme!

    Sehr mindblowing übrigens: https://www.youtube.com/watch?v=-vzDDMzq7d0

  2. @Nebsler:
    Schöner Link wider die üblichen Dorf-Steinzeit-Verkehrsverhinderung Argumentation.

  3. Klar: Hochbordradwege weg!
    Aber auch: Breitere Rahrbahn-Radstreifen!
    Und natürlich: Radstreifen Zuparkerei ahnden – wo ist das sonst so fleißige Ordnungsamt?!

    Eben (Freitag 19:00 Uhr) mit dem Rad Greifswalder stadtauswärts Richtung Danziger.
    Auf dem Radstreifen fahren einige langsame Radfahrer. Die rechte Spur ist frei. Ich überhole auf der rechten KFZ Spur. Kurz bevor ich wieder einscheren will hupt dicht hinter mir ein LKW. Ich erschrecke mich und ziehe auf den Radstreifen. Der LKW überholt mich. Es ist ein großer Sattelschlepper, der Auflieger mit Plane verkleidet. Er fährt ganz rechts in seiner Spur – die Räder c.a. 10cm von der breiten, gestrichelten Trennlinie zu meinem Radstreifen. Fast alle der rechts parkenden Autos stehen bis zur Markierungslinie der Radstreifens. Es ist sehr sehr eng. Ich bekomme Angst. Ich denke „jetzt blos die Augen geradeaus, und den Lenker gerade halten sonst liegst du unterm LKW“. Dass jemand die Tür von einem der parkenden Autos öffnet ist vermutlich die größere Gefahr, aber daran denke ich zum Glück erst ein paar Kilometer später.

    Leider konnte ich mir in der Aufregung das Kennzeichen des LKW nicht merken. Es war grün und aus dem Kreis Barnim „BAR – ???“

    Ich fahre sehr viel Rad und gehöre eher zu den sportlichen Fahrern.
    Ein ungeübterer Radfahrer wäre in der Situation möglicherweise verunfallt.

    Meine Meinung:
    Der Radstreifen (beide Richtungen) auf der Greifswalterstr. zwischen Am Friedrichshein und Danziger Str. sind zu schmal. Um den vorgeschrieben Sicherheitsabstand zu den parkenden Autos einzuhalten muss man am linken Rand des Radstreifens fahren. Manchmal scheint es, manche KFZ-Lenker fühlten sich provoziert und fahren absichtlich besonders weit rechts – ähnlich wie dieser LKW Fahrer.

  4. War jemand da und kann berichten?

  5. Michael, hier findest du einen Bericht zur Diskussionsveranstaltung:
    http://gruene-brandenburg.de/partei/arbeitsgemeinschaften/verkehr/

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