Bagger überrollt 66-jährige Radfahrerin und verletzt sie tödlich

Der Tagesspiegel meldet, dass die sechste Person auf einem Fahrrad in diesem Jahr tödlich verunglückt ist. Heute kurz nach halb elf wurde eine 66-jährige Radfahrin in der Fritz-Erler-Allee in Neukölln von einem Bagger überrollt, als sie auf ihrem dreirädrigen Fahrrad in die Wutzkkyallee einbiegen wollte. Die Radfahrerin starb noch am Unfallort.

Tagesspiegel: Bagger überrollt Radfahrerin: 66-Jährige tot

Eine Pressemeldung der Polizei zu diesem Unfall ist noch nicht erschienen.

10 Gedanken zu „Bagger überrollt 66-jährige Radfahrerin und verletzt sie tödlich

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  1. Inzwischen gibts auch ne Polizeimeldung.
    Bagger bog nach links ab und „übersah“ die Radfahrerin.

    http://www.berlin.de/polizei/presse-fahndung/archiv/373023/index.html

    Die Polizei schreibt von einem Elektrofahrrad, der Tagespiegel von einem dreirädrigen Rad. Laut Google Maps gibts dort nen Radweg.

  2. Sofern keiner bei Rot gefahren ist, müsste die Radfahrerin aus entgegengesetzter Richtung gekommen sein, oder?
    Da frage ich mich ernsthaft, warum sie den Radlader nicht gesehen / gehört hat. Diese Maschinen sind ja nicht unbedingt klein und leise und häufig auch in auffälligen Farben lackiert.
    Ich will den Jüngling hier nicht in Schutz nehmen, der hat ganz klar gepennt, aber seltsam ist es schon.

  3. Und wenn sie mit ihrem E-Fahrrad schneller war, als der Fahrer erwartet hat? Vielleicht hat er gedacht, er kann noch schnell abbiegen, bevor die Dame die Kreuzung erreicht, während sie dachte, der müsse sie gesehen haben… Reine Mutmaßung. Tragisch klingt es allemal.

  4. Den Unterschied zwischen Bagger und Radlader sollte man bei der Polizei eigentlich kennen. War wohl wieder nur der Praktikant im Haus.

  5. @hannes, das ist eine unfaire Bewertung. Man weiss doch gar nicht, ob die Getötete noch gebremst hat. Schlimmstenfalls steht man nach so einer Notbremsung direkt vor dem Abbieger. Wenn der dann nicht bremst oder nicht mehr bremsen kann, geschieht ein Unfall.

  6. @ GreenHU: naja, alles Spekulation, aber ich darf auch spekulieren, dass die 66-jährige trotz E-Unterstützung nicht mit den vollen 25km/h durch die Gegend preschte.

    Ausserdem sollte man sich als Führer eines Baufahrzeugs auch der besonderen Gefahren bewußt sein. Mit 21 Jahren kann ja die Fahrprüfung, zumal die Einweisung für ein Baufahrzeug, auch noch nicht so lange zurückliegen.

  7. Schon wieder
    http://www.tagesspiegel.de/berlin/polizei-justiz/rad-und-motorradfahrer-drei-menschen-bei-unfaellen-schwer-verletzt/6934520.html

    Kotzen, mit oberschenkeldickem Strahl. Auch auf einige der „Kommentatoren“ im tsp.

  8. Im Tagesspiegel weist ein Leser in einem Leserbrief darauf hin, dass solche Fahrzeuge (also Radlader) wohl gar nicht für den Straßenverkehr zugewiesen sind. Wäre ja vielleicht eine Zusatzinfo, die man auch in der Pressemitteilung unterbringen könnte – sofern das stimmt.

  9. zugelassen, meinte ich

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