Wie hast du Radfahren gelernt?

Im Projekt „My First Ride“ werden Teilnehmer der Konferenz Velocity im Juni 2010 befragt, wie sie Radfahren gelernt haben. Hier erzählt Jan Gehl, Chefarchitekt von Kopenhagen, dass er im zweiten Weltkrieg als Sechsjähriger mit seinem Vater eine Strecke von 100 Kilometern auf dem Fahrrad fuhr, um den Nachstellungen der deutschen Nazis zu entgehen, die die Stadt besetzt hatten.

Ich selbst habe das Radfahren ebenfalls mit fünf oder sechs Jahren gelernt. Die ersten Übungen wurden mit Stützrädern gemacht, wie es in den fünfziger Jahren üblich war. Meine Trainingsstrecke war  ein leicht abschüssiger Feldweg, der auf die ungeteerte Dorfstraße führte. Nach einigen Stunden wurden die Hilfsräder abgeschraubt. Im ersten Versuch ohne Hilfsräder wurde mein Kinderrad so schnell, dass ich mit einer Frau kollidierte, die auf ihrem Rad auf der Hauptstraße des Ortes unterwegs war. Hätte mich der Unfall nicht aufgehalten, wäre ich geradewegs im Dorfteich gelandet.

My first Ride

3 Gedanken zu „Wie hast du Radfahren gelernt?

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  1. Ich habe meinem SOhn 2009 zu Ostern in zwei Stunden das radfahren beigebracht. Die ersten 45 Minuten sagte ich (der Platz war leicht abfällig) „ignorier die Pedale. Setz dich drauf und rolle so den Berg runter, so weit du kannst. (Er hatte kein Laufrad oder so etwas) nach Zwei Stunden ging es!

  2. […] Blog der Radspannerei wurde die Frage gestellt “wie hast Du Radfahren gelernt?”. Nun meine Antwort auf diese Frage, die würde doch ein Wenig den Rahmen eines Kommentars […]

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