Polizei codiert kostenlos Fahrräder

Vom 7. bis 17. Juni 2010 wird die Berliner Polizei an verschiedenen S- und U-Bahnhöfen Präventionsveranstaltungen zum Schutz vor Fahrraddiebstahl durchführen und dabei Fahrräder kostenlos codieren. Dafür sind der Personalausweis des Fahrradinhabers und ein Eigentumsnachweis (Kaufbeleg bzw. Rechnung) erforderlich. Kinder brauchen die Einverständniserklärung der Eltern. Jeweils in der Zeit von 11 bis 15 Uhr kommt man an folgenden Orten Orten zu einem Rad mit eingraviertem Antidiebstahlcode.

  • Montag, 7. Juni: Frankfurter Tor
  • Montag, 14. Juni: S-Bahnhof Treptower Park
  • Dienstag, 15. Juni: S-Bahnhof Greifswalder Straße
  • Mittwoch, 16. Juni: S-Bahnhof Zehlendorf und
  • Gesundbrunnencenter (10 – 16 Uhr)
  • Donnerstag, 17. Juni: S-Bahnhof Charlottenburg (12 – 18 Uhr)

Senat für Stadtentwicklung: Infos zum Diebstahlschutz

8 Gedanken zu „Polizei codiert kostenlos Fahrräder

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  1. Ein StVO-taugliches Fahrrad ist die Vorraussetzung, wenn man keine Lust auf einem Mängelbescheid hat. Licht, Reflektoren, Klingel, etc…

  2. das stell ich mir lustig vor, man läuft den grünen (ach nee jetzt sind se ja blau) freiwillig in die arme und die kassieren dafür 😉

    btw was genau ist codieren und was bringts?

  3. „codieren“ heißt, daß eine eindeutige Nummer in den Rahmen gestempelt/geschnitzt/graviert wird und die zusammen mit Deinen Daten bei der Bullerei gespeichert wird.

    Zusätzlich zur Nummer kommt noch ein schön hässlicher Aufkleber aufs Rad und soll so ein Klauschutz sein.

    Selbstbau-Alternative: Rahmennummer notieren, Bild vom Rad machen, Beschreibung von Details aufschreiben, Kaufvertrag/Quittung des Händlers aufheben.

    Zum Hässlichermachen reicht auch ein Merkel-Aufkleber.

  4. @AF: Ist das Fakt, dass dort Besitzer nicht StVZO-konformer Räder abkassiert werden?! Will ich kaum glauben.

    Notfalls: wenn man nicht angefahren sondern angeschoben kommt, ließe sich das Rad doch im Falle eines Falles als reines Sportgerät oder Exponat aus der Vitrine deklarieren (?)

  5. Rubbish. Manche müssen einfach über alles herfallen, was in grün daherkommt. Dabei hat die Polizei nur eine Initiative aufgegriffen, die vom ADFC publik gemacht wurde.
    Wer sich außer rumzupöbeln auch mal informieren möchte:
    hier eine Zusammenfassung in meinem Blog: http://bikebloggerberlin.wordpress.com/2010/04/08/fahrrad-sicherheit/ und die Infos vom ADFC: http://www.fahrradcodierung.info/
    Übrigens: es gibt keine Pflicht, den Aufkleber zu nutzen. Dann muss man halt eine entsprechende unbedruckte Klebefolie als Korrosionsschutz mitbringen!

  6. […] Quelle: rad-spannerei.de […]

  7. Über Sinn und Zweck lässt sich streiten. Unbestritten aber bleibt der Zweck der Abschreckung.
    War heute selbst am S-Bhf. Charlottenburg. Abkassiert wurde natürlich nicht, Wartezeit leider ca. 2 Stunden, Aufkleber waren ausgegangen (zm Glück!). Also zum Silikonspray gegriffen und gut iss!

  8. Wer sich lange Wartezeiten ersparen möchte kann die Codierung auch in der Geschäftsstelle des ADFC Berlin durchführen lassen, Infos gibt’s hier: http://www.adfc-berlin.de/service/codierung.html

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