Berlins beste Fahrradwege (1): Kronprinzessinnenweg und Königsweg

Der Kronprinzessinnen- und Könisgweg sind zwei aneinander anschließende Wege im Südwesten Berlins, die zum Großteil durch den Grunewald geführt werden und eine wichtige Teilstrecke für Radfahrer zum Wannsee und weiter in den Südwesten nach Potsdam bilden. Die Strecke wird fast durchgehend von der Avus (Stadtautobahn) auf der östlichen Seite begleitet. Eine Besonderheit ist, dass beide Wege, der Königsweg vom Auerbachtunnel kurz nach dem S-Bhf Grunewald an der Straße Am Eichkamp bis zum Hüttenweg (ca. 2,5km) und anschließend der Kronprinzessinnenweg vom Hüttenweg bis zur Havelchaussee (ca. 3,5km), zusammen ungefähr 6 Kilometer für den Kraftfahrzeugverkehr gesperrt sind (Mofas ausgenommen). Autos, die sich auf den breiteren Kronprinzessinenweg verirrt haben, Polizeiautos auf Streifenfahrt und Baufahrzeuge sind seltene Ausnahmen.

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Dadurch, dass die asphaltierte Strecke KFZ-frei geführt wird, ist sie besonders beliebt bei Freizeitradfahrern und auch Skatern (hauptsächlich der Kronprinzessinnenweg aufgrund der größeren Breite und des insgesamt besseren Belags). Einzelne Rennradfahrer, aber auch Rennradgruppen sind dort häufig anzutreffen. Die Strecke bietet sich in Kombination mit der südlich anschließenden Havelchaussee für eine kleine Feierabend-Rennradrunde an, ohne zu weit aus Berlin rausfahren zu müssen.

Text und Bild aus Wikia: Kronprinzessinnenweg – Königsweg

Wir wollen versuchen, in einer lockeren Serie wirklich gute Fahrradwege in Berlin vorzustellen. Deshalb wird es auch nie eine hundertste Folge geben, weil bei weitem nicht so viele gute Fahrradverbindungen in Berlin existieren. Welche Strecken gehören auf die Liste der zu empfehlenden Radfahrwege? Vorschläge sind willkommen.

12 Gedanken zu „Berlins beste Fahrradwege (1): Kronprinzessinnenweg und Königsweg

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  1. Hallo,

    stimmt, schöne Strecke. Da in der Gegend ist auc noch die ganze Potsdamer Straße von Glienicker Brücke bis zur Autobahn schön. Zweispurig und man darf auf der Strasse fahren (Radweg nicht benutzungspflichtig). Außerdem hat man mit dem Schäferberg auch etwas für die Beine…

    R.

  2. Mein klarer Vorschlag ist der „Kronprinzessinnenweg des Ostens“, nämlich die durchgängig superbreit asphaltierte, autofreie Strecke etwa zwischen der Späthstraße und Schönefeld. Auch hier viele Sportler unterschiedlicher Art.

    Der ehemalige Flughafen Tempelhof dürfte auch in die Kategorien der besten autofreien Strecken in der Stadt fallen.

  3. @Robert: wann warst Du zum letzten Mal am Schäferberg? Dort hat man vor einiger Zeit (mindestens zwei Jahre ist es her) klammheimlich wieder eine Benutzungspflicht eingeführt.

    Ansonsten schlage ich den R1 am Müggelsee vor (seit ein paar Jahren asphaltiert), Die Kiefholzstraße (zwar Autoverkehr, aber man kann ganz gut da fahren, ziemlich weit und mit wenig Ampeln), an der Spree im Treptower Park (nur bei schlechtem Wetter oder im Winter)

    Die „Neuköllner Krone“ an der A113(?) lang ist zwar ganz o.k., endet aber in einer grauenvoll Radfahrerfeindlichen Strecke, die doch erst vor zwei Wochen ein Todesopfer gefordert hat.

  4. …Einzelne Rennradfahrer, aber auch Rennradgruppen sind dort häufig anzutreffen….

    und wenn man auf dieser Strasse als etwas schnellerer Radfahrer unterwegs ist kann es passieren das man plötzlich der Führende einer Rennradler Gruppe ist.

    Also nicht erschrecken lassen 😉

  5. NY, London und Paris können mir alle gestohlen bleiben. Ich wohn‘ mitten im Zentrum (West, klar) und bin trotzdem in 10 Minuten am Auerbachtunnel. _Das_ ist Lebensqualität.

  6. @boris
    hehe, jo, das stimmt. windschatten wittern die papagenos sofort 😉

  7. Ganz Berlin ist mein bester Fahrradweg…. zur richtigen Zeit:

    Ich fahre meist gegen Mitternacht durch unsere schöne Stadt. Da ist der KFZ-Verkehr nicht so dolle und man kann überall „heizen“ ohne gestört zu wercden und ohne zu stören….

    z.B. 17. Juni – da trifft man um Mitternacht ausser nen Fuchs und ein paar knallharten Joggern niemanden. Immer schön gerade aus und keine Berge – das ist fast wie auf der Rolle. Und die „Mädels“ vor dem Reuterplatz feuern manchmal an 😀

  8. wie wärs einfach mit ein paar km wieter nördlich?

    die havelchaussee ist die mit abstand schönste strecke in berlin, hier haben noch die fahrradfahrer das sagen (nicht nur dank tempo 30 für die autos, vor allem auch weil die fahrradfahrer in der überzahl sind) hier kann man fast fahren wie und wo man will, auch wenn ich in der fahrbahnmitte fahre hupt niemand! 🙂 dazu kommt das „panorama“ jenachdem in welche richtung man fährt links bzw rechts die havel und rechts bzw links die „berge“, großartige strecke (am besten in verbindung mit dem kronprinzessinen/ königsweg als ein „runde“)

    übrigens ist die strecke angeblich zabels trainingsrevier (gewesen?)..

  9. Am besten sind die Skatergruppen, die besonders am Wochenende gerne mal zu dritt, zu viert nebeneinander her rollern…

  10. Naja soll das eine Kritik sein? Ist doch nicht verboten, Aussie. Einfach freundlich bescheidgeben – mir wurde dann bisher immer Platz gemacht 😉

  11. Habe für Sonntag eine Radtour geplant – stimmt es, dass der Kronprinzessinenweg gesperrt ist ?

  12. Offenbar ja, man kann aber wohl vorbeischieben.

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