Polizei zieht positive Bilanz der Fairradwoche

Die Fahrradaktionswoche „Fairrad“, die im Bezirk Mitte vom 17. bis 23. Mai zu unterschiedlichen Tageszeiten rund um die Invalidenstraße durchgeführt wurde, wird von der Polizei positiv bewertet. „Die Verkehrssicherheitsaktion fand insbesondere bei den Radlern eine breite Zustimmung“, so die Pressemeldung der Polizei. Überprüft wurden in der Aktionswoche 134 Radfahrer sowie 70 Autofahrer, die Polizisten leiteten insgesamt 70 Verkehrsordnungswidrigkeitsverfahren ein. Wieviele der Tickets an Radfahrer gingen und wieviele an Kraftfahrzeugführer, geht aus der Meldung der Polizei nicht hervor.

Pressemeldung der Berliner Polizei Nummer 1501 vom 26.05.2010 – 10:25 Uhr

8 Gedanken zu „Polizei zieht positive Bilanz der Fairradwoche

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  1. Klingt ja etwas ausgewogener als sonst. Aber an eine Trendwende bei der Polizeiarbeit mag ich noch nicht so recht glauben.

  2. Ha, bestimmt haben se die Radfahrer wieder abkassiert und den Autofahrern ne Verwarnung ausgesprochen 😉

  3. ja, würd mich auch mal interessieren, wer da wegen was n ticket bekommen hat.
    aber da mehr rad- als autofahrer „überprüft“ wurden, wurden wohl mehr radfahrer beglückt.
    trotzdem wäre die aufschlüsselung nach vergehen interessant.
    vorfahrt mißachten wiegt schlieslich schwerer als fehlender pedalreflektor 😉

  4. 70 Autofahrer – 70 Tickets – Zufall?

  5. @Philip: Wird wegen einem fehlenden Reflektor gleich ein Verkehrsordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet?

  6. 134 Autofahrer und 70 Radfahrer……..was haben die in der restlichen Zeit gemacht….is doch n Witz , oder?

  7. 134 Autofahrer ist wirklich in Witz für den langen Zeitraum.
    Die Polizei müsste sich doch nur an eine befahrene Ampel stellen und würde bei jeder Grünphase nicht guckende Rechtsabbieger sehen können. Ich werde bei meinen Strecken ca. 5x auf 10 Km „übersehen“. Würde allein das geahndet kämen pro Tag locker 200-300€ Bußgelder zusammen. Und da es wohl den meisten Radfahrern so geht, kämen täglich wohl mehrere hunderttausend Euro allein durch Abbiegeverstöße zusammen. Klar übei rot fahrende Radler würden sicher auch einen erheblichen Betrag in die Kassen spülen. Aber der Tag, an dem durch Überwachungstechnik alles geahndet wird, ist wohl auch der, an dem man sich aus dem Staube machen sollte. Und das will wohl keiner!

    Aber dennoch, die Nachsicht, mit der die Polizei den Schneidern, Dränglern, Dichtüberholern und anderen selbsternannten Verkehrspädagogen begegnet ist schon auffällig. Habe noch nie etwas davon gehört, dass jemand für enges Überholen oder Radfahrerabdrängeln ein Ticket bekommen hätte.

  8. „Aber dennoch, die Nachsicht, mit der die Polizei den Schneidern, Dränglern, Dichtüberholern und anderen selbsternannten Verkehrspädagogen begegnet ist schon auffällig. Habe noch nie etwas davon gehört, dass jemand für enges Überholen oder Radfahrerabdrängeln ein Ticket bekommen hätte.“

    @Oli: ja das denke ich mir auch. Wann werden diese „Schneidern, Dränglern, Dichtüberholern und anderen selbsternannten Verkehrspädagogen“ bestrafft?“

    Dazu ein Beispiel: In 30er Zone fuhr ich 3x km/h auf der Strasse und es gab keine Radwegbenutzungspflicht. Auf ein mal werde ich werde ich von einem Autofahrer überholt und der zeigt energisch auf dem Radweg und fährt weiter … ???

    Ich habe auch darüber nachgedacht, die Versöße bei der Polizei zu melden. Sei es auch „nur“ für die Statistik…

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