Fahrradwaschanlage Velodusche

velodusche.jpgBerlin soll ab dem Frühjahr 2011 eine Fahrradwaschanlage bekommen, die das Fahrrad in weniger als zehn Minuten vollautomatisch von Schmutz und Dreck befreit. Auf Wunsch wird das Fahrrad nach der Reinigung von geschultem Personal inspiziert und bei Bedarf nachgefettet. In der Zwischenzeit kann man in Ruhe einen Kaffee trinken, die Zeitung lesen oder sich einfach nur auf das saubere Fahrrad freuen.

Hinter dem Konzept „Velodusche“ steht Natalie Ardet, die mit ihrem Plan einen Preis beim Businessplan-Wettbewerb Berlin-Brandenburg gewonnen hat. Die fahrradbegeisterte Unternehmerin sucht zur Zeit einen geeigneten Standort für die Fahrradwaschanlage. „Er muss zentral liegen, am liebsten in Mitte oder Kreuzberg. Ich nehme gern Hinweise entgegen“, sagt Ardet.

Fahrradwaschanlagen sind in Münster am Hauptbahnhof und in Hannover bereits realisiert. Ein blitzblankes Fahrrad kostet dort rund sechs Euro.

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18 Gedanken zu „Fahrradwaschanlage Velodusche

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  1. Also einen Kunden hätte Natalie schon. Von mir aus kann sie die Velodusche auch gern bei uns auf dem Hof einrichten. Ok, ist nicht Mitte oder Xberg… aber für mich wär’s ideal 😉

  2. In Kreuzberg & Mitte wohnen doch die ganzen BMW- und Suv-Panzer-Fahrer. Es gibt nur einen geeigneten Standort: Neukölln!

  3. komische idee…

  4. AU GEIELLLLL!!!!!!!!!

    Wash’n Go-Go

    ….und dann auch gleich noch Luft aufpumpen (voll bitte) und die Kurbeln nachziehen (lösen sich manchmal beim Kontern…)

    …ich bin dann schon mal Kunde Nr. 2!!!

    …ach ja, Espresso bitte – schwarz!

  5. Nach Spandau, Bitte

  6. sollte man ein fahrrad nicht am besten mitm trockenen sauberen lappen abwischen/putzen?
    schmutz schützt das rad ja auch. wer vorm winter nicht putzt, der ist gut gegen böses tausalz vorbereitet.

  7. Hi!

    Eigentlich eine sehr gute Idee! Eigentlich, weil: immer wenn ich mein Fahrrad auf dem Balkon putze, sieht es hernach so toll aus, da möchte man es wegen Klaugefahr zunächst mal gar nicht wieder draußen allein lassen. Mache ich dann aber doch, geht auch bisher gut. Außerdem finde ich die Idee super, allemal 6€ wert (mit bisschen Kettenöl und Luftdruck wäre nett), halt bequem wie bei den Autofritzen. Denen füllt allerdings schon lange keiner mehr Luft nach.

    Standort(e): Wo der Fahrradverkehr fliesst und sowieso schon Druck-Luft da ist wäre günstig (man will ja am liebsten alles gleich erledigen, einmal nur anhalten):

    1. Südstern, südliche Seite, da wo die Bergmannstraße auf den Platz trifft und bis Lilienthalstraße ist viel Fläche, der Little John Bikes Laden Hasenheide/Lilienthalstraße hätte Luft und bedarfsweise Teile, freut sicher
    auch über Lauf- bzw. Fahrkundschaft. Über die Achse Kleistpark – Monumentenstraße, Kreuzbergstraße, Bergmannstraße fahren viele Radler.

    2. Das solvente Friedenauer / Dahlemer Publikum berücksichtigen: Südwestkorso. Auch hier viel Radverkehr, tolle Spurung für Radler außerdem. Ein wenig nordöstlich vom Breitenbachplatz ist eine große Tankstelle mit viel Platz, da ist dann auch Strom und … Druckluft. Vielleicht kann man sich mit dem Pächter einigen? Ein Supermarkt auch nur wenige Meter weiter, praktisch.

    3. Dann müsste natürlich auch ein Standort nach Mitte / Prenzlauer Berg. Die Prenzlauer und Schönhauser Allee sind so Fahrradachsen, die Linienstraße als Radstraße aber erst noch im kommen (und doch auch recht versteckt). Örtlichkeiten wegen Luft / Strom / Platz weiß ich da nicht so genau. Die Leute sind zum Teil sehr solvent, benutzen ihr Rad gerne zum Vorzeigen, fahren aber nicht immer durch das nichtschwäbische Berlin („Schöneberg? Wo isch den dasch?“).

    4. Neukölln … hm, tja … die Leute sollen es ja auch bezahlen können. Denke, die Anlage wäre dort entweder schnell demontiert, oder die Neuköllner Jungs würden sofort Konkurrenz im Handwaschbetrieb für 1€ aufmachen (analog Autoscheiben-Putzen, nicht dolle, aber flott in der Rotphase, ungefragt und billisch). Mit Pfandflaschen-Annahme kombiniert und Naturalien-Verrechnung, vielleicht …

    Na ja, viel Glück, ihr werdet ja berichten, dann kommt mein Rad auch mal in den Genuss! Keine Hochdruckstrahler – dürfte ja klar sein wegen der Lager, etc.

    Und Schwaben / Neuköllner: nicht böse sein wegen der Klischees! Ja, bin selbst eine Kreuzberger Ökosocke 😉

    Grüsse!

    Joshua

  8. Koole Sache!
    Ich hoffe das wird tatsächlich umgesetzt.

    @Joshua muss ich allerdings sagen: als Schwabe und Neuköllner habe ich kein Problem mit den Witzen und Sprüchen über die vermeintlichen Schwaben.
    Die Art wie du über NK redest gefällt mir allerdings überhaupt nicht.

  9. @Roland

    Na ja, schon klar, man sollte PC bleiben. Ich habe nur ernsthafte (o.g.) Zweifel, ob eine Fahrradwaschanlage für 6€ in diesem Bezirk auf Gegenliebe stösst. Die Sozialstruktur in Neukölln ist bekannt, und ich finde gerade das sich aus der Armut herausimprovisieren (Flaschensammeln, Scheiben putzen an der Kreuzung am Hermannplatz, Schattenwirtschaft) charmant und gut – es zeigt doch auch, dass die Leute sich selbst zu helfen wissen. Und zum Thema „Demontage“: Lass‘ mal eine richtig gutes Rad mit guten Teilen da über Nacht auf der Straße stehen … Na ja, egal. Soll übrigens jeder seine / ihre Erfahrungen machen, vlt ist der Radwasher gerade da der Renner?!

    Liebe Grüsse aus dem völlig problemfreien Kreuzbereg 😉

    Joshua

  10. Wenn das Rad für EUR 6.- tatsächlich sauber würde, inkl. einigermaßen die Kette und Schmodder zwischen den Ritzeln und zwischen Schaltwerkskäfig und Röllchen, die Naben und Sattel/Sattelhalterung von unten, dann wäre es mir das wert.

    Allerdings glaube ich daran eher nicht: http://www.spotlight.de/zforen/mbk/m/mbk-1174948704-8957.html

    Aber wer weiß: Vielleich soll ja hier ein besseres Modell verwendet werden als in Münster. Einen Versuch würde ich aus reiner Neugierde aber auf jeden Fall unternehmen.

    Die stilvollste Location wäre wohl die F.I.T in der Schwedter Str: http://farm4.static.flickr.com/3428/3360028673_3351ab03ae.jpg
    bzw. http://www.f-i-t.org/

  11. Ich finde die Idee großartig. Mein Fahrrad wartet schon lange auf eine Wäsche. Ich fände als Standort Schöneberg gut. Dort gibt es neben mir noch viele andere Radfahrer. €6,- zahle ich für den Service gerne. Kaffee mag ich auch. Ich komme bestimmt vorbei!

  12. Hi, super geile Idee!!! Habe dich durch google gefunden, als ich grade mein schmutziges Velo betrachtet habe…!
    Gibts die Anlage denn schon?
    VLG aus 61!
    Felix

  13. Gibts die Waschanlage jetzt schon? Bei dem vielen Salz und Dreck zur Zeit will ich meine Stadtmöre mindestens 1x die Woche waschen. Ich würde auch mal einen kleinen Umweg in Kauf nehmen.

    Rad in den 4ten schleppen und dann 1 Stunde Rad incl. Badewanne putzen ist nicht so der Bringer.

    Jan

  14. Hallo,
    habe jetzt eine FWA konstruiert gebaut und getestet. Gibt es jemanden in Berlin der dort das Projekt angehen würde? Freue mich aufs Feedback.

  15. Vor den Schönhauser Allee Arcaden steht wohl gerade ein.
    Kam gerade in der Abendschau.

  16. Die Velodusche war mir bisher noch gar nicht bekannt. Dass Münster unter den ersten Städten ist, die so etwas hat, ist ja nicht weiter verwunderlich. Schade, dass es das bei mir nicht in der Nähe gibt. Ich fahre ab und zu zur Tankstelle, um mein Bike mit dem Hochdruckreiniger zu säubern, aber es ist natürlich nur eine schnelle Notlösung anstatt einer gründlichen Säuberung, zu der ich nicht immer Zeit und Lust habe. Eine Velodusche wäre mir 6 Euro auf jeden Fall wert.

  17. morgen ist wieder Wschtag in der Dorothee Strasse 30 gleich am Bahnhof Friedrichstrasse, wie jeden 2. Mittwoch.

  18. morgen ist wieder die bikewash aktiv in der dorotheenstr. 30 tel. 030 9954 6006 für Näheres,

    Grüße, Werner

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