StadtRAD Berlin geht in die Testphase

stadtrad-berlin.jpgDie DB Rent testet seit vorgestern in Berlin zwei neue Fahrradverleihsysteme. Getestet werden das so genannte fix- sowie das flex-System. Im fix-System werden die Räder an festen Stellplätzen geparkt. Im flex-System werden sie innerhalb der gekennzeichneten Fläche rund um das Entleihterminal platziert.Die Rückgabe ist einfach: Man stellt das StadtRAD Berlin an einer Station ab und verschließt es einfach. Es ist kein Rückgabeanruf nötig. Ein flex-Fahrrad kann nur an einer flex-Station entliehen und abgegeben werden, ein fix-Rad nur an den fix-Stationen. Das Foto zeigt das flex-Terminal an der Jannowitzbrücke.

Um beide Systeme zu nutzen, benötigt man eine Kundenkarte. In den kommenden zwei Monaten werden die Räder lediglich von 300 Testkunden genutzt werden können, die die die Komponenten (Terminal, Schlösser) und die Prozesse (Entleihe und Rückgabe mit der Kundenkarte) auf ihre Funktionalität prüfen sollen. Wir haben eine der Testkarten ergattert, wurden an der Jannowitzbrücke aber vom System ausgebremst: „Eine Verbindung zum Server kann nicht hergestellt werden“.

StadtRAD Berlin

7 Gedanken zu „StadtRAD Berlin geht in die Testphase

Kommentare-Feed
  1. Wo ist da denn der Unterschied? Bei Flex das Rad im Umkreis von ein paar Metern hinstellen, bei Fix genau an eine Stelle. Ist das nicht eine Nebensächlichkeit? Aber vielleicht ist mir ein wichtiges Detail entgangen.

  2. Mir ist nicht ganz klar, wie das funktioniert. Bezahlt man (nach der Testphase) einen Minutenpreis? Dann ist die Bindung an feste Stationen ja eher uninteressant. Oder leiht man das Rad stunden- / tageweise und bringt es dann irgendwann zu so einer Station zurück?

  3. Und das soll dann die nicht vorhandene Mitnahmemöglichkeiten kompensieren? Ich verstehe den Sinn hinter diesen Leihfahrradsystemen einfach nicht.

  4. Für mich liegen die Vorteile der neuen Systeme auf der Hand. Vergleichen wir fix- und flex- doch mal mit dem herkömmlichen CallaBike. Die stehen an jeder nächsten Straßenkreuzung, man kann sie quasi bis zur Zielhaustür fahren und sind deshalb sehr praktisch. Nachteil: wenn man gerade eins braucht, ist gerade keins da und niemand läuft ziellos durch die Straßen auf der Suche nach einem CallaBike.

    Die Systeme fix- und flex- haben feste Stationen, etwa an Haltepunkten von S- und U-Bahn oder an anderen wichtigen Punkten. Sie eignen sich daher ideal als Verlängerung des öffentlichen Nahverkehrs. Wer auf der S1 unterwegs ist und zum Cafe Burger will, der steigt am Nordbahnhof aus und radelt die letzten Meter statt zweimal umzusteigen.

    Das bedeutet aber auch, dass die DB bei den neuen Systemen eine bestimmte Transportlogistik betreiben muss. Von Paris ist zum Beispiel bekannt, dass die Velib-Verleihstation auf dem Montmartre immer leer ist, weil viele mit dem Leihfahrrad den Berg herunter fahren aber nicht herauf. Also müssen regelmäßig Velibs von den „zu vollen Stationen“ zum Montmartre heraufgekarrt werden.

  5. […] Berlin gibt es derzeit ein Pilotprojekt mit einigen wenigen Citybikes. Ansonsten verleiht in Berlin und anderswo in Deutschland die Bahn […]

  6. Ich finde das neue System blödsinnig.

    Bisher konnte ich mir mit dem Handy anzeigen lassen wo ich ein Rad finde, ok, manchmal hieß das ein paar Schritte laufen, aber das war nicht so tragisch.

    Das zielgenaue fahren wird unmöglich – wer weiß wo die Stationen sind… und noch eine Karte, ich bin begeistert.

    🙁

  7. Die Deutsche Bahn AG ist ja jetzt Hauptpartner der VELOBerlin – mal sehen, wie sie ihr neues System „verkaufen“ können.
    Es gibt sicher einen Bedarf für ein funktionierendes Bikesharing-System in Berlin. Aber bitte unkompliziert und (wie auch immer finanziert) für die erste Zeit (1/2 Std.?) kostenlos. Dann wird es auch genutzt.

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