Schlimmer geht’s immer..

Entlang des Ufers, meilenweit und es wird noch weiter, gibt das vergiftete Wasser der Oder auf polnischer und deutscher Seite seine nun leblosen Bewohner frei. Bisher rund 10.000 Tonnen tote Fische. Auch tote Biber wurden gesehen. Das verheißt nichst Gutes, Stichwort Nahrungskette. Berlin soll sicher sein. Zuflusswege des Wassers, aus Richtung der Oder wurden dicht gemacht. „Das Wasser der Oder fließt sonst an der Schleuse Kersdorf ins Berliner System. Durch die Stilllegung gelange nun kein Oder-Wasser in die Spree und damit nach Berlin…“ (rbb24)

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„Absolut atypisch“ hohe Salzmengen und andere offenbar absichtlich eingeleitete große Mengen Giftmüll, gelten bisher als die wahrscheinlichen Ursachen. Erste Amtshandlungen in Polen sind Entlassungen und eine Belohnung von umgerechnet 210.000 Euro für Hinweise die zur Aufklärung und zur Ergreifung des Täters führen.

Na das wird helfen. Einfach vorher keinen Mist bauen? Und ich hatte letzte Woche schlechtes Gewissen weil ich einen Apfelgriebsch ins Gebüsch hab fallen lassen. Und neulich ist uns nach Feierabend versehentlich eine offene Bierflasche in den Kanal geplumpst. Fast wäre ich hinterher gesprungen. Aber immerhin sind besoffene Fische besser als tote!

Hoffentlich ist er nicht gerade in der Oder im Urlaub, Der Kleine Schwarze Fisch aus Persien (von Samad Behrangi). Der aufgeweckt und mutig die Welt erkundet, vorherrschende Systeme und Denkweisen in Frage stellt und ausgrenzende, überhebliche Charaktereigenschaften. Der für seine Überzeugungen und Freunde kämpft.

Thema Fahrrad!

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Fahrräder klauen ist jetzt nicht mehr so wie die leckeren Mirabellen vom Baum des Nachbarn. Zukünftig soll in Berlin gegen das Massendelikt Fahrraddiebstahl mit kriminalistischen Methoden ermittelt werden. Die bisher müde Aufklärungsquote von nur knapp 5% soll nach oben hin aufgehübscht werden. Galt es vorher als eine Bagatellangelegenheit die von Schutzpolizisten bearbeitet wurde, übergibt die Staatsanwaltschaft es jetzt der Kriminalabteilung. Verdächtige können damit nun auch observiert und Telefone überwacht werden. Unklar ist, ob es für diese aufwendigen Methoden überhaupt genug Personal gibt.

In den ersten sechs Monaten diesen Jahres wurden in Berlin 12.500 Fahrräder geklaut. Das sollen ein Drittel mehr gewesen sein, als im selben Zeitraum des vorherigen Jahres. Schuld sind auch die Lieferengpässe der Händler, meint der ADFC. Dadurch profitiert die organisierte Kriminalität. Vor allem hochpreisige Fahrräder werden auf Bestellung geklaut. Ganze Geschäftszweige, vom kleinen bis zum großen Fisch, haben sich aufgebaut und boomen.

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„Alle Tatverdächtige von Diebstählen sollen nach den Absatzmöglichkeiten befragt werden. Die ist bislang den Akten nicht zu entnehmen.“ Oberstaatsanwalt Bernhard Mix berichtet von Hehlerbanden vor allem aus Polen, sowie aus Rumänien und Bulgarien, die das Diebesgut aus Berlin vor allem nach Osteuropa brächten. Die Staatsanwaltschaft fordert Observationen, eine Überwachung der Telekommunikation- und der in Fahrrädern verbauten GPS-Tracker. “ (rbb24)

Aha! 5% Aufklärungsquote befähigen die Staatsanwaltschaft also zu Pauschalverdächtigungen, welche das Xenophobe Narrativ, Menschen aus Osteuropa würden klauen bedient. Liebe Staatsanwaltschaft, solange ihr bei 95% der Fahrraddiebstähle im Dunkeln tappt, bitte erstmal mit Verdächtigungen zurück halten und stattdessen euren Job machen! Danke!

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