Corona-Epidemie – Fahrradwirtschaft zu den Leitlinien der Bundesregierung

„Die Verbände der Fahrradwirtschaft unterstützen die gestern angekündigten Maßnahmen von Bund- und Ländern. Oberstes Ziel der nächsten Wochen muss es sein, die Verbreitung des Corona-Virus zu bremsen. Wir gehen in der Umsetzung davon aus, dass Fahrradwerkstätten ihre Dienstleistungen weiter anbieten können.
Millionen Menschen werden dem Rat von Gesundheitsminister Spahn folgen und in den nächsten Wochen ihr Fahrrad statt Bus und Bahn nutzen. Das ist genau richtig so! Manche tun es bereits, andere werden ihr Rad aus dem Keller holen und es reparieren müssen. Es wird nicht nur deshalb einen hohen Bedarf in Fahrradwerkstätten geben. Schließlich wird das Fahrrad in den nächsten Wochen, neben dem Auto das wichtigste Verkehrsmittel sein, da es infektionssicher und von jedermann genutzt werden kann.“

Stellungnahme des Bundesverbands Zukunft Fahrrad (BVZF) vom 17.03.2020

BVZF

Update 18.3.2020:

4 thoughts on “Corona-Epidemie – Fahrradwirtschaft zu den Leitlinien der Bundesregierung

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  1. Ich denke, es ist ausgezeichnet. Man muss die Maßnahmen auf jeden Fall respektieren und so lange wie möglich zu Hause bleiben. Ich hoffe, dass all dies schnell vorbei ist.

  2. Da wurde mal die richtige Entscheidung getroffen. Denn genau so ist es auch eingetroffen. Die Leute haben das Fahrrad als Alternative zur Bahn oder Zug erkannt. Hie hat man normalerweise den nötigen Abstand und man tut auch viel für die Gesundheit.
    Wir können nur hoffen, dass auch nach der Krise, sollte sie vorbei gehen mehr Fahrrad gefahren wird. Radfahren ist vielleicht die schönste Freizeitbeschäftigung die es gibt.
    Darum geht auch auf meinem Blog Seite. https://www.fahrradnavigation.org
    Darüber hinaus kommt man auch viel entspannter auf der Arbeit an.
    Ich erinnere mich noch jeden Tag 1-2 Stunden irgendwo im Stau zu stehen und dann Morgens wie Abends genervt anzukommen.
    Das ist heute ganz anders.
    Dank dem Fahrrad.

  3. Im Nachgang kann man erkennen, dass die Strategie nur auf öffentliche Verkehrsmittel zu setzen nicht sehr krisenfest ist. Denn diese entindividualisierte Mobilität führt dazu, dass man relativ unflexibel ist. Man muss ja immer auf den nächsten Bus oder Zug warten. Eigentlich kann das nur in Großstädten klappen bei dem die Infrastruktur effektiver aufgebaut werden kann. Mit dem Fahrrad dagegen ist man an nichts gebunden und kann immer losfahren, wann man will. Corona hat genau dieses Problem aufgezeigt: Zu viele Menschen müssen diese Verkehrsmittel nutzen, weil sie davon abhängig sind. Mit einem Rad fährt man alleine, draußen und ohne CO2-Ausstoß. Mir scheint es schleierhaft, warum die Politik nicht auf den Ausbau von Radwegen setzt.
    Viele Grüße
    von https://fahrradhosen-und-schuhe.de/

  4. Jetzt in Corona Zeiten fahren viel mehr Menschen mit dem Fahrrad oder Ebike zur Arbeit was auch Vorteile hat.

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