Zeugen zu einem Verkehrsunfall mit Fahrerflucht gesucht

Die Polizei bittet um Mithilfe bei der Klärung des Hergangs eines Verkehrsunfalls in Kreuzberg, bei dem heute Vormittag eine Frau schwer verletzt wurde.

Die 74-Jährige war gegen 10:30 Uhr mit ihrem Fahrrad in Richtung Platz der Luftbrücke unterwegs, als sie an der Kreuzung Dudenstraße/Katzbachstraße von einem abbiegenden Pkw touchiert wurde. Dabei kam die Radlerin zu Fall und zog sich einen Oberschenkelhalsbruch zu. Der Fahrzeugführer setzte seine Fahrt fort.

Die Polizei fragt:

  • Wer hat den Verkehrsunfall beobachtet?
  • Wer kann Angaben zum Fahrer oder zur Fahrerin des flüchtenden Autos machen?

Zeugen des Unfalls werden gebeten, sich mit dem Verkehrsermittlungsdienst der Polizei, Dir 5 K 23 VED, in der Golßener Straße 6 in Berlin-Kreuzberg unter der Telefonnummer (030) 4664- 581 800 oder einer anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Polizeimeldung Nr. 2667 vom 06.11.2015

2 Gedanken zu „Zeugen zu einem Verkehrsunfall mit Fahrerflucht gesucht

Kommentare-Feed
  1. Ich frage ich oft, wie das so mit dem Radfahren ist, wenn ich mal 74 bin. Hoffentlich kann ich das dann noch, und hoffentlich hat sich der Straßenverkehr bis dahin weiterentwickelt. Ich hoffe auch, dass die Verunglückte sich schnell erholt und vielleicht sogar wieder in den Sattel traut.

  2. @berlinradler

    Ich kenne einen Radler, der mit 75 Lenzen fast täglich 30 Km zwischen Spandau und Hennigsdorf unterwegs ist. Meine eigenen 63 J. sind davon
    nicht mehr so ganz weit entfernt, so dass mir dessen Probleme
    immer verständlicher werden. Die vielfachen Zumutungen, mit denen
    Radler tagtäglich konfrontiert werden, vervielfachen sich mit zunehmendem Alter einfach mal in mehrfacher Potenz. Da wird es mit nachlassender Sehkraft zum existenziellen Problem, wenn Straßenlaternen nur die Fahrbahn ausleuchten und der Radweg dunkel bleibt. Da lässt auch die Spannkraft des Körpers nach und es wird zunehmend schwieriger, auf Wurzelaufbrüche, Plattentektonik und mangelhaft abgesenkte Bordsteine
    angemessen zu reagieren. Da wird dann ein Sturz lebensbedrohlich, der
    30 Jahre zuvor vielleicht nur eine Schürfwunde hinterlassen hätte. Schließlich stellt sich einem die Frage, ob die Umsetzung der vollmundigen Versprechungen zur Fahrradstadt Berlin wohl noch zu eigenen Lebzeiten
    passieren wird. Somit hoffe ich auch, dass die verunglückte Radlerin
    alsbald wieder fit ist.

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