Utrecht testet Parkleitsystem für Radfahrer

Für Automobilisten sind sie seit langem selbstverständlich, Parkleitsysteme, die die Kraftfahrzeuge zum nächst verfügbaren Parkplatz lotsen. Die Stadt Utrecht beabsichtigt so etwas auch für Radfahrer. Ziel der Echtzeitinformation über freie Fahrradparkplätze soll die bessere Auslastung freier Kapazitäten sein. Zwei Anlagen sollen in einer Pilotphase im Bahnhofsbereich und in der zentralen Innenstadt in diesem Jahr entstehen.

Die Radfahrer werden auf den Informationstafeln auch Hinweise darüber erhalten, ob das Fahrradparkhaus offen oder geschlossen ist und ob das Parken dort frei oder kostenpflichtig ist.

Inzwischen hat ein Unternehmen, das Zählsysteme für Radfahrer entwickelt, eine Lösung angeboten. Die Fahrräder sollen über Induktionsschleifen an den Eingängen der Fahrradparkhäuser gezählt werden.

Verkeersnet: Utrecht werkt aan parkeerverwijssysteem voor de fiets

4 Gedanken zu „Utrecht testet Parkleitsystem für Radfahrer

Kommentare-Feed
  1. cool!

  2. Hm. Einerseits ein lustig anmutendes Vorhaben. Andererseits, wenn man die MASSEN von Rädern kennt, die sich in den Niederlanden rasch mal ansammeln, ein gut nachvollziehbares Vorhaben.
    Beißt sich jedoch etwas mit den Gewohnheiten von Radfahrern. Ich zumindest stelle mein Rad ungern an Punkt A ab und latsche dann durch die halbe Innenstadt zum Laden an Ort B, um dann wieder zurück nach A zu latschen.

    Aber Gewohnheiten lassen sich ja auch ändern, v.a. dann wenn es gescheite Optionen für das Fahrrad gibt.

  3. Ich weiss auch nicht, ob das für mich interessant ist. Ich „parke“ mein Rad auch nirgends und laufe dann zu dem eigentlichen Ziel. Das ist ja eher das Konzept, wie Autofahren in der Stadt funktioniert – und insofern eher unbrauchbar.

    An Bahnhöfen etc. mag das anders sein, wobei ich auch da mein Rad lieber mitnehme als dort stehen lasse – meist ist die Reise ja nicht direkt am Zielbahnhof zu Ende…

  4. @jochen

    Ich zumindest stelle mein Rad ungern an Punkt A ab und latsche dann durch die halbe Innenstadt zum Laden an Ort B, um dann wieder zurück nach A zu latschen.

    durch die halbe innenstadt latsche ich auch nicht. aber in kleinerem maßstab taugt dieses prinzip auch für mich als radfahrer. jedenfalls habe ich es aufgegeben, in sichtweite vom so36 (also dem club) nach einem gescheiten parkplatz zu suchen, und fahre inzwischen gleich zum kottbusser tor, der eine hülle von anschließ-möglichkeiten bietet. (der besuch von außerhalb, mit dem ich mal besagten laden besuchte, hat sich sehr über die aussage „mein fahrrad steht unter der u-bahn“ amüsiert 😉 )
    am alex schließe ich mein fahrrad auch dort an, wo ich einen platz finde und laufe ggf. ein bisschen, anstatt es vor dem laden, zu dem ich wollte, lediglich abzuschließen.

    @icke

    An Bahnhöfen etc. mag das anders sein, wobei ich auch da mein Rad lieber mitnehme als dort stehen lasse

    mit dem ziel „bahnhof“ nehme ich selten das rad, aber die situation am s/u pankow vor dem inneren auge, glaube ich, dass sehr sehr viele das anders handhaben. (schade, dass die hiesige bvv herrn krieger nicht auch noch ein fahrradparkhaus abtrotzte.)

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