Radfahrer stößt mit Wildschwein zusammen

„In der vergangenen Nacht kollidierte ein Radfahrer in Friedrichshagen mit einem Wildschwein und verletzte sich dabei schwer. Nach bisherigen Erkenntnissen war der 42-Jährige gegen 1.50 Uhr mit seinem Fahrrad auf dem gemeinsamen Rad- und Gehweg der Schöneicher Landstraße in Richtung Schöneiche unterwegs, als unvermittelt ein Wildschwein aus dem Wald herauskam. Der Radler prallte mit dem Schwein zusammen und stürzte. Er kam mit einem Schlüsselbeinbruch sowie Prellungen und Schürfwunden zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Das Borstentier blieb offensichtlich unverletzt und lief in den Wald zurück.“

Pressemeldung der Berliner Polizei Nummer 2411 vom 17.09.2013 – 08:45 Uhr

9 Gedanken zu „Radfahrer stößt mit Wildschwein zusammen

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  1. […] Rad-Spannerei-Blog nach einer Berliner Polizeimeldung Fahrrad, Bahn, Verkehrspolitik […]

  2. Blöd gelaufen, aber trotzdem Glück gehabt. Es hätte böser ausgehen können.

  3. Ist mir auch schon beinahe mal passiert, da fehlten nur wenige Zentimeter… Wildschwein und ich brutal erschrocken, das Viech machte einen U-Turn zurück in den Wald. Seitdem pfeife ich gelegentlich mal auf der Strecke, das scheinen die Biester halbwegs zu hören.

  4. Wie, gar kein Hinweis da drauf, das das Wildschwein keinen Helm getragen hat? 😀

  5. ok, die klappernden stellen am rad werde ich auch zum nächsten jahr nicht nachbessern für nächtliche touren durch brandenburgische wälder 😉

  6. Wieder ein Grund mehr zumindest gewisse Radwege zu meiden, insbesondere in der Nacht. Ich habe schon tagsüber bei manchen (Überland)Radwegen, wo direkt daneben Sträucher stehen oder sehr hohes Gras wächst, immer wieder böse Befürchungen, da könnte z.B. nen Kaninchen heraushoppeln und zackdiewurst.
    Man hat bei solcherlei Radwegen praktisch gar keine Vorwarnzeit, im Gegensatz zum Fahren auf der Straße.

    Bislang hatte ich immer Dusel. Da war mal ein Reh, dass wenige Meter vor mir über die Straße hechtete und genau in den Moment BEVOR es in mein Scheinwerferlicht sauste, blickte ich mich kurz um, um zu schauen wie weit der nachfolgende Verkehr noch entfernt ist und wie ich den Kopf wieder nach vorn drehe, bekomme ich noch aus den Augenwinkeln mit, wie so ein rötliches Fell gerade aus dem Licht nach links wieder raussaust.

    Ein Igel hat mich mal fast zu Fall gebracht, bzw. meine Reaktion auf das wieselflinke Tierchen, dass zwischen meinen Laufrädern durchrannte. Das ich es nicht eher sah, lag an dem tollen vorbildlichen nächtlichen Flutlicht von dem Autohaus auf der anderen Straßenseite. In Duisburg scheint die Verwaltung nichts gegen solcherlei Flutlicht zu haben, dass den Verkehr auf der nicht wenig befahrenen Straße Ruhrdeich (neben Metro, wer es kennt..) blendet.

  7. Als Jugendlicher bin ich manchmal auch nachts durch den Wald gefahren, abseits von Straßen. Da trifft man manchmal im Schnitt alle 10-20 km auf Wildschweine. Zumindest durch Fahrradscheinwerfer scheinen die sich nicht verscheuchen zu lassen. Kein so schönes Gefühl.

    Auch in der Wuhlheide, einmal direkt an der Treskowallee, habe ich schon Wildschweinrotten gesehen. In den letzten Jahren habe ich dort allerdings keine Anzeichen auf Wildschweime mehr entdeckt.

  8. Ist mir auch schon nachts beim Durchfahren der Mittelheide (Waldstück zwischen Köpenick und Friedrichshagen) passiert, daß wilde Schweine mit einer irren Geschwindigkeit vor und hinter mir über den Weg sprangen.
    Mich gruselt es heute noch, wenn ich mir vorstelle, wie das ausgehen kann, wenn so ein Fleischberg einem mit voller Wucht in die Seite springt.
    Da Licht wirklich nicht allzu beeindruckend auf’s wilde Schwein zu wirken scheint, klingele ich seitdem ab und zu, wenn ich im Dunkeln durch den Wald fahre.

  9. Sah eventuell so oder ähnlich aus: http://www.youtube.com/watch?v=S2oymHHyV1M 🙂

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