Every Bicyclist Counts

Die Liga Amerikanischer Radfahrer (The League of American Cyclists) wurde 1880 gegründet und versteht sich als Anwalt der Radfahrerinnen und Radfahrer in den USA. Gestern hat die Liga das Projekt Every Bicyclist Counts gestartet, eine Art Ort im Netz zum Gedenken an die etwa 700 Radfahrer, die in jedem Jahr bei Verkehrsunfällen ums Leben kommen. Auf der Webseite von Every Bicyclist Counts stehen die schlichten Namen der seit dem 1. Januar 2012 getöteten, wo noch keine Name bekannt ist, steht „Name Not Yet Released“. Es folgt der Polizeibericht zum Unfall sowie ein Satz an Daten zum Unfall und zum Unfallfahrer.

In den USA gedenkt man getöteter Radfahrer bisher auf zweierlei Weise. Es werden die bekannten weißen Fahrräder, die so genannten Ghostbikes an den Unfallorten aufgestellt und es wird manchmal ein  Ride of Silence veranstaltet, eine Fahrradfahrt, bei der die Teilnehmer zur Erinnerung an den gestorbenen Radfahrer schweigen.

Every Bicyclist Counts
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Ein Gedanke zu „Every Bicyclist Counts

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  1. > In den USA gedenkt man getöteter Radfahrer bisher
    > auf zweierlei Weise. Es werden die bekannten weißen
    > Fahrräder, die so genannten Ghostbikes an den
    > Unfallorten aufgestellt

    … und damit allen Leuten ins Hirn gehämmert, wie wahnsinnig gefährlich Radfahren doch wäre.
    Kann ich irgendwie nicht gutheißen, solche Aktionen.

    Vgl. auch:
    http://mucradblog.wordpress.com/2012/05/12/radeln-im-amiland-saugefahrlich/

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