3-Way Street

Der New Yorker Ron Gabriel hat die Kreuzung Park Avenue South und 28 Straße von oben gefilmt und dabei auf Konflikte zwischen Fußgängern, Radfahrern und Kraftfahrzeugführern geachtet. In diesem Zusammenschnitt wirkt das Verkehrsgeschehen chaotisch, obwohl keine Unfälle zu sehen sind. Was sind die Ursachen dieser Konflikte? Seit langer Zeit erworbene und lange anhaltende schlechte Gewohnheiten einzelner Verkehrsteilnehmer („long-standing bad habits“), wie auf dem Blog von Ron thematisiert oder einfach nur schlechtes Kreuzungsdesign? David Hembrow sieht darin die Ursache und meint, „dass das die Leute einlade, sich so zu verhalten“.

Ron Con Coca Cola: NYC Goes Three Ways
David Hembrow: Three Way Street – Chaos in New York

5 Gedanken zu „3-Way Street

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  1. Das ist in den USA Gewohnheit. Wenn sich da irgendjemand plötzlich an die Verkehrsregeln halten würde, gäbs hunderte Verletze am Tag. So aber weiß jeder wie man sich verhalten muss, weil es ja bei jeder Kreuzung so ist.

    Hier in Deutschland wird sich das garnicht einbürgern können, weil es sonst eine Anzeige wegen Unachtsamkeit im Straßenverkehr gibt…scheiß deutsche Politik…

  2. geile idee, erinnert mich an grand theft auto

  3. noch besser, auch in new york: http://www.youtube.com/watch?v=bzE-IMaegzQ

    unbedingt bis zum ende anschauen

  4. Wenn man sich als Radfahrer aber an alle Regeln hält (nicht ganz ernst gemeint), dann passiert das hier:

    http://vgportal.thesun.co.uk/sol/homepage/video/sun-exclusive/3629062/Crashing-cyclist-video-is-a-smash.html

    😀

  5. Irgendwie muss ich an das leidige Thema „gepflegte Grünanlagen und Trampelpfade quer da durch“ denken. Es gibt doch immer wieder diese Rasenflächen vor irgendwelchen pompösen Firmengebäuden, wo alles bilderbuchhaft gepflegt wird – und dann diese „störenden“ Trampelpfade irgendwo auftauchen. Garten- und Landschaftsarchitekten haben – nicht zuletzt auf Druck der Auftraggeber, also der Bedarfsträger gepflegter Grünanlagen – gelernt: Sie machen sich in den letzten 20 Jahren verstärkt Gedanken darüber, warum Menschen überhaupt die schönen Anlagen zertrampeln. Was denn die Wege dieser Menschen sind, und warum sie ausgerechnet so durch die Landschaft latschen und nicht auf dem schmucken Pflaster zwischen den Blumenbeeten bleiben. So findet man auf Geländen neueren Planungsdatums nun weniger dieser wildwüchsigen Trampelpfade, die Leute nutzen tatsächlich die Wege so, wie sie angelegt sind. Das tun sie aber nicht, weil sie ordnungsliebender geworden sind. Sondern eben deshalb, weil die Ordnung menschengerechter geworden ist.

    Komischerweise funktioniert diese Planung nach Bedürfnissen der Nutzer im Bereich solcher Anlagen, während im öffentlichen Straßenverkehrsraum immer eine willkürliche Ordnung von Gottes Gnaden diktiert wird. Wen also wundert es, dass es auf bedarfsfern geplanten Kreuzungen genauso vorgeht wie in zertrampelten Vorgärten, wo die Wege eben nicht da herführen, wo sie gebraucht werden.

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