ADFC zu den Schwerpunktkontrollen der Polizei bei Radfahrern

Ab heute wird die Berliner Polizei sieben Tage lang intensive Verkehrskontrollen zum Schutz und zur Überwachung von Fahrradfahrern durchführen. Das Hauptaugenmerk soll auf Radfahrer auf Gehwegen und auf Radler auf der falschen Straßen- oder Fahrradwegseite gelegt werden. Radio Eins hat zu diesem Thema Sarah Stark – Vorsitzende des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs ADFC Berlin – befragt.
Radio Eins: Gespräch mit Sarah Stark (3 Minuten 57 Sekunden)

15 Gedanken zu „ADFC zu den Schwerpunktkontrollen der Polizei bei Radfahrern

Kommentare-Feed
  1. Im Tagesspiegel kann man lesen, dass auch die Farbe der Reflektoren kontrolliert wird …

  2. @berlinradler:
    sicher ist sicher 😉

    ach, man merkt doch, dass die eingesetzten polizisten zu großen teilen anscheinend weder lust noch ahnung haben.

    zum glück bin ich anscheinend morgens zu früh dran, um in eine kontrolle zu geraten.

  3. @ Philip: warum? was machst du denn falsch???

  4. gerade stehen die bullen auf der warschauer brücke, in zivil davor auf friedrichshainer seite, kassiert wird weiter unten richtung kreuzberg…

  5. Ich bin erstmal paar Wochen kein Radfahrer 🙁 Dabei wär ich so gern kontrolliert worden.

  6. @michael:
    nichts, was mich oder andere gefährdet 😉
    mein fahrrad ist stvo-konform mit allem pipapo.

    aber z.b. fahre ich morgens hardenbergstrasse lang. da ist vor der tu-mensa ne fußgängerquerung mit ampel und morgens vor 8 einfach so gut wie niemand unterwegs. …

  7. Da würd ich wohl auch so fahren, das ist einfach eine logische Konsequenz der Risikoberechnung. Sich irgendwo auf ne Linksabbiegerspur zu fädeln ist gefährlicher. Solche Verkehrsbedürfnisse werden oft leider gar nicht erkannt.

  8. @Philip:

    Genau an dieser pädagogischen Straßenbeleuchtung haben sie letztens einen Kurierkollegen abgezockt.

  9. @ Philip: Ja, mir gehts ja ganz ähnlich. Ich meine auch, niemanden zu gefährden und nehme dafür auch bestimmte Regelbrüche in Kauf. Es gibt ja immer einen Vorteil für mich, um dessentwillen ich eine Regel breche. Ob das für andere neutral bleibt, ist manchmal schwierig zu bewerten. Letzten Endes kann man im Leben nicht alles zuende regeln. Radfahrer sind immerhin noch nahe am berechtigt anarchistischen Fortbewegungsmuster von Fußgängern dran – allerdings sind sie keine. Davon unterschieden sind in meinen Augen die Regelbrüche, die ganz offensichtlich auf Kosten anderer gehen und die dann auch noch offensiv verteidigt werden. Wenn die Polizei/das Ordnungsamt da rangeht, habe ich damit kein Problem. Das gilt z.B. für ganz selbstverständliches Gehwegradeln von voll verkehrstüchtigen Radfahrern.

  10. @Michael S: Schlimm find ich auch die Geisterradler die ohne jegliches Schuldgefühl einem entgegenkommen, sehr beliebt am Columbiadamm, ich fühl mich richtig reudig und bin höllisch aufmerksam wenn ich mal 10m in die falsche richtung düse um z.B. unüberzwingbare auffahrten zu umgehen undm mancheiner weiss nichtmal was er falsch macht wenn man ihn darauf hinweist das in D rechtsverkehr herrscht…

  11. @Mobilkohl:

    Am Columbiadamm wird Geisterradelei doch sogar offiziell gefördert. Zumindest im östlichen Teil des Columbiadammes ist der südseitige (nicht benutzungspflichtige) Radweg als Zweirichtungsweg ausgewiesen, bzw. zumindest suggerieren die Pflastermaleieren das. Dass das im späteren (westlichen) Verlauf nicht so ist, fällt einem Radfahrer, der dort erstmal in Ost-West-Richtung unterwegs ist, wahrscheinlich gar nicht auf…

  12. Das Schild ist relativ eineindeutig und mal ehrlich, spätestens wenn man auf der falschen seite auf der Straße fährt darf mans merken…aber egal da laufen ja auch Leute lang „istjanurnradweg“

  13. @Mobilkohl:

    Welches Schild? Wenn man z. B. von der Oderstraße (bzw. dem von dort verlängerten nicht straßenbegleitenden gemeinsamen Geh-/Radweg) nach Norden auf den Columbiadamm kommt, dann präsentiert sich einem dort ein breiter Radweg. Der hat in unmittelbarer Einmündung dieses Wegelchens, von dem man gekommen ist, sogar eine Mittellinie und Pflastermalerei mit Pfeilen „Radfahrer die eine Richtung, Radfahrer die andere Richtung“. Also unzweifelhaft ein echter Zweirichtungsradweg. Wer nun links abbiegt, also Richtung Platz der Luftbrücke fährt, wird zwar irgendwann die Abwesenheit dieser Pflastermalereien bemerken. Weitere Schilder o. ä. gibt’s aber nicht. Mit dem allmählich veränderten baulichen Zustand wird er dann zum Geisterradler auf dem Gehweg.

    Besonders pervers daran ist übrigens auch, dass es ja sogar Rechtsprechung gibt, die Radfahrern, die auf einem nicht stetig freigegebenen linksseitigen Radweg fahren und mangels Fortsetzung einer Zweiwegebeschilderung zum Geisterradler werden, dann Recht zusprechen. Im Gegensatz zu den Straßenverkehrtplanern hat man vor Gericht anscheinend durchaus erkannt, dass es für Radfahrer teilweise gar nicht möglich ist, wo sie eigentlich noch fahren müssen/sollen/dürfen.

    Speziell am Columbiadamm frage ich mich aber sowieso, warum diese Wegelchen da überhaupt gebaut wurden. Gerade der o. g. Abschnitt ist ja noch relativ frisch und vermutlich zu einer Zeit entstanden, wo man eigentlich vom „Stand der Technik“ her schon erkannt haben müßte, dass solche Konstrukte eben im Sinne der Verkehrssicherheit kontraproduktiv sind.

  14. „Welches Schild?“

    Die Pflastermalerei führt direkt zur Bettelampel, fährt man geradeaus weiter, steht ein Zweirichtungsradeg Ende-Schild (Z. 237 + 1000-31 + 1012-31).

  15. Genau Anke, an der Ampel am Schwimmbad ist ein eindeutiges Schild mit ENDE und dem Zeichen für den zweirichtungsradweg, das meine ich. Keine Entschuldigung als vonwegen man kriegts ja nicht mit.

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