Studie: Tempo 30 macht Städte sicherer

Eine Studie des Bundesverkehrsministeriums kommt zu dem Schluss, dass eine Regelgeschwindigkeit von Tempo 30 in den Städten die Verkehrssicherheit erhöhen würde. Zudem wäre eine Tempo-130-Regelung auf Autobahnen wünschenswert.

Die Zahlen sprechen für sich. Anfang der 90er Jahre gab es in Berlin nicht annähernd so viele Tempo-30-Zonen wie heute, dafür aber jährlich über 180 Verkehrstote und über 3000 Schwerverletzte. Aktuell sterben jährlich ca. 50 Menschen, über 1700 verletzen sich schwer.

Der Verkehrsminister ist aus seinem Tiefschlaf erwacht und will nun die Studie erstmal prüfen.

Tagesspiegel: Allianz für Tempo 30

14 Gedanken zu „Studie: Tempo 30 macht Städte sicherer

Kommentare-Feed
  1. Gestern nacht wurds sogar im Nachtjournal erwaehnt:
    http://rtl-now.rtl.de/nachtjournal.php?film_id=32447&player=1&season=0&na=1
    (natuerlich populistische verreisse… )
    siehe video etwa bei minute 11

  2. dass es für die erkenntnis erst ne studie braucht ….

  3. Die LEute die da hupend vorbeifahren wissen nicht das die BEnutzung der Hupe Innerorts nicht gestattet ist, als cleverer Polizist würd ich mich da hinstellen und jedem eine Owi ausschreiben, dann hat sich das mit der Huperei schnell, wird ja auf keine GEfahr hingewiesen oder ähnliches.

    Aber nein nein der Autoterror iust ja ganz normal, den muss man ertragen, aber was erwarte ich auch von Rtl…

  4. 30? Zu langsam. Wie wär’s mit 40? Unendlicher Windschatten, überholen ginge auch problemlos, man könnte sich von Auto zu Auto quer durch die ganze Stadt hangeln, grüne Wellen absurfen, herrlich…

  5. @thomas: wo 30 steht, wird i.d.R. wenn irgend möglich fast 40 gefahren. Deshalb passt das mit den „30“ windschattenmäßig schon. 😉

    Und konstant echte 40 überholend sich durch die Stadt hangeln? Ich fürchte, Du überschätzt Dich da. Mich auf jeden Fall 😉

  6. zu den hupenden autos aus dem rtl-beitrag fällt mir nur eins ein: krähenfüße

  7. ich persönlich bin ja ein freund von speedbumps wie es sie in der monumentenstrasse gibt. da kann man als radfahrer nämlich bequem dran vorbei fahren und sie bremsen erfolgreich den autoverkehr auf die geforderte geschwindigkeit.

  8. Der Beitrag in RTL ist ja ganz klasse.

    Es sei eine gewagte These, dass Tempo 30 die Zahl der tödlichen Unfälle in den Städten reduzieren würde, weil diese in den letzten Jahren schon gesunken sind. So stelle ich mir wissenschaftliche und nachvollziehbare Argumentation vor! Weiter so!

    Auf Landstraßen gibts ja ein Tempolimit und dennoch tödliche Unfälle, also bringt Tempo 30 in Städten nichts an Verkehrssicherheit. Auch ein Klasse Argument, das so schlüssig ist, dass man darüber nicht streiten braucht.

    Darum gucke ich gar keine privaten „Nachrichten“-Sendungen.

  9. @Philip, in der Bouchestraße gibts die auch, find ich auch recht angenehm. Die Aufmerksamkeit wird aber nicht erhöht, ich hab neulich beobachtet, wie ein Kind zweimal auf den Zebrastreifen ging und zurückspringen musste.

  10. 203 Kommentare beim Tagesspiegel. Ich hab nur die ersten gelesen, ich glaub dabei belasse ich es auch.

  11. die tsp-kommentare sind wirklich erschütternd.
    von „davon geht der motor kaputt“ über „tote gibt es immer egal bei welcher geschwindigkeit“ bis „bei tempo 30 gibt es mehr unfälle wegen schläfrigkeit des autisten“ ist alles dabei.
    dem volk das humane autofahren beizubringen ist hierzulande nicht so leicht..

  12. also alle fleissig 3-liter-auto-partei wählen

  13. Bei den tsp Kommentaren immer auf den allseits beliebten macthepirate achten, der fabriziert 80% der Grütze dort und ist Taxifahrer und „auch“ Radfahrer… Man möge sich den Rest denken 😉

  14. Die Huperei im RTL Beitrag ist doch nicht der O-Ton. Da hat doch der Toningenieur krätig nachgeholfen. Während der Interviewpassage am Straßenrand ist nämlich alles ruhig 😉

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