Martin Wollenberg von „Berlin on Bike“ im taz-Interview

In manchen Bezirken gehören die geführten Radtouren von Berlin on Bike zum alltäglichen Straßenbild. Erkennbar an den knallgelben Schildern am Gepäckträger radeln sie in Gruppen von bis zu 15 Touristen durch die Stadt, mal locker und entspannt, mal unsicher schwankend, aber immer langsam. Im taz-Montagsinterview wird der ehemalige taz-Redakteur und heutige Macher von Berlin on Bike Martin Wollenberg befragt zum Nervfaktor der Fahrradtouris aus unterschiedlichen Ländern, zum rasanten Wachstum des Velotourismus in Berlin und darüber, wie Berlin grade dabei ist, sein Image als kreative Stadt kaputt zu machen.
taz: „Um in Berlin Fahrrad zu fahren, sollte man auch Fahrrad fahren können“

Foto: Berlin on bike
Fotograf: ana gasston

3 Gedanken zu „Martin Wollenberg von „Berlin on Bike“ im taz-Interview

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  1. …interessanter Artikel. Und ja, diese geführten Bike-Touris nerven, weil sie – ob ihrer Menge, Verpeiltheit und Fahr-un-künsten – schlicht im Wege sind. Aber Bike-Guide-Tourismus ist immer noch besser als, wenn die Touris mit Bussen durch die Gegend gekachelt werden.

    Dürfen solche Gruppen nicht auch als Konvoi auf der Straße fahren – ähnlich wie ein Critical-Mass-Umzug? Dann wären wenigstens die Radwege frei.

  2. Wenn die Busse nicht, so wie z.B. kürzlich ein „Prima Klima Bus“, mit 15 km/h den Radstreifen am Hauptbahnhof befahren, solls mir egal sein. Zu viele Menschen auf einem Fleck „nerven“ immer, mit manchen Unannehmlichkeiten muss man wohl einfach leben. Geführte Radtouren haben dennoch viele Vorteile, auch für uns Radfahrer. Ein positives, modernes und attraktives Berlin-Image für die Besucher sowie die Notwendigkeit für die Verkehrsplanung, auch ab und zu mal an Radfahrer zu denken …

  3. mit 15 Leuten maximal pro tour, sparen sie sich diesen „Verband“ Status, pfiffig.
    Mich nerven sie nicht, berlin kann noch ein paar Mille mehr Räder vertragen.

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