Reifenpanne? Mehr als die Hälfte der Radfahrer kennt das nicht

Die Angst vor einer Reifenpanne fährt immer mit. Die niederländische Fahrradlobby fietsen123 wollte wissen, ob diese Angst berechtigt ist. In einer Umfrage wurde ermittelt, wie häufig Radler eine Reifenpanne im letzten Jahr erlitten haben. Die letzte Untersuchung mit der gleichen Fragestellung wurde 2005 gemacht (siehe Ergebnisse in Klammern). Fietsen123 hat angekündigt, in fünf Jahren die Untersuchung das nächste Mal durchzuführen.

Kein platter Reifen: 53% (2005: 43%)
Eine Reifenpanne: 24% (2005: 26%)
2 platte Reifen: 14% (2005: 17%)
3 oder mehr Reifenpannen: 9% (2005: 14%)

fietsen123: Is de vrees voor een lekke band wel terecht?

11 Gedanken zu „Reifenpanne? Mehr als die Hälfte der Radfahrer kennt das nicht

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  1. seit ich mit pannensicheren reifen unterwegs bin, kenn ich das eigentlich auch nicht mehr. die investition hat sich auf alle fälle gelohnt.

  2. Das kann ich mir überhaupt nicht vorstellen, dass so wenige eine Reifenpanne kennen. Das gehört für mich zum Alltag, allerdings kann ich bestätigen, dass pannensichere Reifen das Risiko enorm reduzieren.

  3. Also ich hatte die letzten 1000 km auch keine Reifenpanne, und ich fahre nur die normalen Contact von Continental.
    Allerdings muss ich auch sagen, dass ich ein wenig vorsichtig und vorausschauend fahre, durch Scherben fahre ich nich einfach durch sondern drum herum und wenn sich dochmal was im Reifen verfangen hat wird es rausgepult 🙂

  4. Allerdings bringt es nicht unbedingt viel nach der Pannenhäufigkeit ohne die Fahrleistung, Fahrgebiet und Einsatzzweck zu fragen. Viele „Radfahrer“ aus meinem Bekanntenkreis würden ebenfalls „Kein Platter Reifen“ antworten, bei zwei- bis dreistelligen Jahreskilometern aber auch nicht weiter verwunderlich.
    Mit dem Renner hatte ich dieses Jahr erst einen Platten (spitzer Stein) und einen Schlauchplatzer durch einen Knick beim Aufpumpen. Beim Alltagsrad musste ich bereits fünfmal Schläuche wechseln, alles durch Glasscherben verursacht, obwohl ich ziemlich gut aufpasse. Gibt es hier noch mehr, die für 50 Cent Flaschenpfand für alle Glasbehältnisse sind?

  5. Fahrgebiet: Schwedter Steg – wo die Biersäufer immer ihre Flaschen hinballern. Da müssen wir immer lang. Mein Sohn mit Kinder-MTB und ich mit Rennbereifung. Ratet mal, wer alle paar Wochen flicken darf ;-(

  6. @Martin: …nicht genug – Ich bin für 50 EURO Flaschenpfand!

  7. Mal davon abgesehen find ich die 25-ct-Einwegpfandflaschen problematisch, wenn auch nicht für Radfahrer. Seit dieser Pfand eingeführt wurde, findet man fast nur noch Einwegflaschen … irgendwie nicht ganz im Sinne der Erfindung.

  8. also mit platten hab ich bisher glück gehabt. fahre erst seit vielleicht 6 jahren intensiv fahrrad und hatte drei platte. zweimal was eingefahren und einmal verschleiss des schlauches.
    der pannenschutz verhindert schon ne menge anscheinend. beim letzten mantelwechsel die mäntel mal genau angeschaut und die waren total zerschnitten und mitgenommen. durch ging aber nur ein fieses mieses spitzes metallteil. da hilft auch kein pannenschutz.
    stattdessen 4 mal!!! speichenbruch am hinterrad innerhalb von 1,5 jahren am neuen fahrrad.

  9. > stattdessen 4 mal!!! speichenbruch am hinterrad innerhalb von
    > 1,5 jahren am neuen fahrrad.

    Das kann verschiedene Ursachen haben:

    – minderwertige Speichen
    – schlecht eingespeichtes Rad
    – zu großes Gewicht des Fahrers
    – unsanfter Umgang mit dem Hinterrad (Bordsteine etc.)

    Als eher schwerer Fahrer bin ich vor langer Zeit dazu übergegangen, in meinen Laufrädern Tandemspeichen zu verwenden – seitdem ist keine einzige mehr gerissen.

    Was die platten Reifen betrifft, seitdem ich „Schwalbe Marathon Plus“ verwende, ist das Problem nicht wieder aufgetreten.

    Zwar sind die Dinger ziemlich schwer, aber das bin ich auch …

  10. >- minderwertige Speichen
    kann bei den ersten 3 brüchen der fall gewesen sein, weil ich nicht weiß, was maxcycles für speichen verbaut. daher hat der radladen alles komplett neu mit dt-speichen gemacht. hab gehört, ich war nicht der einzige kunde, der probleme mit der marke hatte

    >- schlecht eingespeichtes Rad
    evt. ursache für die ersten 3 male

    >- zu großes Gewicht des Fahrers
    mmh, nee 😉

    >- unsanfter Umgang mit dem Hinterrad (Bordsteine etc.)
    nee, auch nich

    komischerweise sind sie immer(!) am gewinde gerissen. vielleicht zu steiler winkel? die ersten brüche sind wohl auf eine schlechte charge speichen zurückzuführen mit materialfehlern. nachdem der laden alles neu mit dt-speichen gemacht hat, hätte es eigentlich halten sollen. was diesmal der grund war, konnte mir keiner sagen. nur großes wundern war angesagt.

  11. > komischerweise sind sie immer(!) am gewinde gerissen.

    Das ist in der Tat merkwürdig. Mir sind bislang in 25+ Jahren alle Speichen ausnahmslos am gekröpften Ende an der Nabe gerissen, nie am Gewinde.

    Das legt den Verdacht nahe, daß da der Speichenhersteller geschlampt hat. Natürlich sind Speichen heutzutage auch nicht mehr das, was Speichen in den 90ern waren, wg. der bereits angesprochenen Amerikanisierung der Fahrradtechnik, sowas heißt ja jetzt „Spoke“ und wird mit sicherlich ganz mega-hippen trendy „independent“ Amerika-Fahrrad-, äh, „Bike“-Schmiedenlogo verkauft oder so.

    Blargh.

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