Zwölfjähriger von Fahrrad angefahren

Bereits gestern hat sich ein Verkehrsunfall in Kreuzberg ereignet, bei dem ein zwölfjähriger Junge von einem Fahrrad angefahren und schwer verletzt wurde. Nach Erkenntnissen der Polizei stieg der Junge gegen 12:00 Uhr aus einem Auto in der Adalbertstraße aus und wollte vor dem Auto die Straße überqueren. „Hier übersah der Knabe offensichtlich einen 45-jährigen Radfahrer. Trotz eines Ausweichmanövers und einer Vollbremsung konnte der Radler den Zusammenstoß nicht verhindern. Der Zwölfjährige erlitt bei dem Unfall eine Schienbeinfraktur und wurde durch Einsatzkräfte der Feuerwehr zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gefahren. Der Radfahrer blieb unverletzt.“

Pressemeldung der Berliner Polizei Nummer 3301 vom 13.12.2009 – 16:50 Uhr

5 Gedanken zu „Zwölfjähriger von Fahrrad angefahren

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  1. Dumm gelaufen, aber immerhin „nur“ eine Schienbeinfraktur. Das hätte für beide Seiten deutlich übler ausgehen können. Gute Besserung an den Zwölfjährigen!

    Ansonsten: Eigentlich eine Nicht-Meldung für euer Blog: der Radfahrer fuhr kein Fixie, Radverkehrsanlagen waren keine im Spiel, niemand trug einen Helm, und selbst das Auto spielt allerhöchstens eine Nebenrolle. Wie soll man denn da eine anständigen Kommentarschlacht starten!? 😉

  2. > …fuhr kein Fixie…

    Es gilt hier das ungeschriebene Gebot, dass dieser Begriff mindestens ein Mal in den Kommentaren zu verwenden ist. Ganz gleich, in welchem Zusammenhang.

  3. Ich tippe auf mangelnden Sicherheitsabstand des Radfahrers nach rechts. Empfohlen wird zu parkenden Autos: Breite einer geöffneten Autotür + >=0,5m. Macht knapp 2m. Also Spurmitte.

    Da wird man viel seltener knapp überholt, und wenn doch hat man Luft nach rechts. Unaufmerksame Fussgänger jucken einen da weniger und auch spontan aufgehende Türen parkender Autos sind egal.

    Wenn allerdings einer dieser verkackten Radstreifen da ist, zieht man sich bei Einhaltung des Sicherheitsabstandes die Wut der Blechkistler zu, denn man fährt ja nun nicht mehr in seinem Ghetto.

  4. Ich erlebe oft Fußgänger, die sehr zielgerichtet und schnellen Schrittes – aber ohne Blick – auf die Fahrbahn treten. Wie das dort war, weiss ich nicht. Meist erfasst an ja schon unterbewusst das Verhalten von Fußgängern in der Umgebung, durch manche Fahrzeuge sind sie allerdings völlig verdeckt.

    Schnell auf die Fahrbahn tretender Fußgänger + hohes parkendes Fahrzeug = Unfallgefahr.

  5. An der Potsdamer wollten mal zwei Frauen über die Straße. Ich habe stark gebremst, die eine hat die andere zurückgehalten. „Ist doch bloß ein Fahrrad“ sagte die andere. Vor dem Bremsen stand mein Tache bei 37 km/h. Würde schon ne Weile dauern, bis so ein Fahrrad nach dem Tempo rauseitert 🙂

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