Berliner Schwarzbuch Fahrradfallen

Claudia Hämmerling, grünes Mitglied im Berliner Abgeordnetenhaus, sammelt zur Zeit Beispielorte in der Stadt, die Radfahrern eigentlich nicht zuzumuten sind. Ihr Schwarzbuch Fahrradfallen will sie dem Senat zukommen lassen und damit die Belange der Radfahrer unterstützen. Das berichtet die taz heute.

In der Papierausgabe der tageszeitung werden ein halbes Dutzend Beispiele für Fahrradfallen in der Stadt dokumentiert. Die von den Grünen erstellten Fotos zeigen verwaiste Fahrradständer hinter einem Einkaufszentrum und unvermittelt auftauchende Baustellen in Zehlendorf, zugeparkte Fahrradwege und unklare Verkehrsführungen in Mitte. Claudia Hämmerling sucht weiter Gefahrenstellen für Radler. Hinweise nimmt sie unter
claudia.haemmerling@gruene-fraktion-berlin.de entgegen.

taz: Das macht radlos

6 Gedanken zu „Berliner Schwarzbuch Fahrradfallen

Kommentare-Feed
  1. gute sache

  2. Da gehört im Grunde genommen JEDER sogenannte „Radweg“ aufgeführt.

  3. Das traut man den Grünen gar nicht mehr zu. Weiter so!

  4. Können wir hier auch mal sammeln, ein paar von den ganz schlimmen Fällen? Mir fallen da konkret ein:

    – Mitte, Lebuser Strasse. Ein relativ neuer Radstreifen, der zu 100% im Aufschwenkbereich der Türen parkender Autos liegt
    – Neukölln, Dammweg Nähe Sonnenallee. benutzungspflichtiger Bordsteinradweg, ca 50cm breit, mit Absatz zum Fußweg versehen, der leicht zum Sturz führt, vor allem weil er im Herbst gerne mit Laub zugedeckt ist.
    – Prenzlberg, Schönhauser Allee. Benutzungspflichtiger Bordsteinradweg mit sehr vielen Ausfahrten, aus denen Autos ohne zu gucken rausgeschossen werden und viele Fußgänger, die plötzlich auf den Radweg schwanken. In den letzten 8 Jahren mindestens drei Tote Radfahrer zwischen Choriner und Kopenhagener auf eben diesem Radweg.

    Wenn man ein bisschen rumfährt, fällt einem bestimmt mehr ein – bin allerdings leider erst in ein paar Wochen in Berlin. Wer bietet mehr?

    Auf jeden Fall ne gute Aktion

  5. Hat sich in der Linienstraße was verbessert? Ansonsten ist das natürlich ein wunderbares Beispiel für Radfahrerverarsche. Ebenso die vergessene Weiterführung des Radverkehrs an der Kastanienallee an der Kreuzung zum Rosenthaler Platz.

    Ansonsten natürlich Stralauer Allee / An den Treptowers mit höchst dringendem Verbesserungsbedarf. https://rad-spannerei.de/blog/2009/06/07/kreuzungsgefahrlich/

    Bemme51 hat auch ein schönes Beispiel: Linksabbiegende Radfahrer müssen in der Rechtsabbiegerspur der Autos warten. Hat mir an anderer Stelle neulich auch nen Huper eingebracht. http://bemme51.blogspot.com/2009/07/die-unfallkreuzung-von-oberschoneweide.html

    Unlogische und widersprüchliche Ausschilderungen gibt es allenthalben. Die Südspange TR4 ist am Betriebsbahnhof Rummelsburg durch ein Verkehrszeichen gesperrt, ebenso der Mauerradweg an mehreren Stellen. Will man dem Europaradweg R1 durch die Wuhlheide folgen, steht man an einer dauerroten Parkplatzampel.

    Und und und …

  6. Die Linienstraße ist nach wie vor abschnittsweise Einbahnstraße (an Kreuzung mit der Rosenthaler). Und auch im sonstigen Verlauf kommt sie mir eher wie ein Parkplatz mit Lieferwagenverkehr vor, aber das ist ja nichts neues.

    Was die Frau Hämmerling angeht hoffe ich, dass sie wenigstens ihre Post liest. Hatte kurz nach Veröffentlichung des Beitrages hier mal eine kleine Mail mit ein paar Problemstellen hingeschickt. Antwort gab es aber keine. Nun kann es natürlich sein, dass sie keine Zeit für Antworten hat. Dennoch hoffe ich, dass die Mail nicht einfach nach /dev/null gegangen ist…

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