Fahrradkalkulator

Die niederländische Provinz Noord-Brabant und die Region Eindhoven haben einen Fahrrad-Rechner entwickelt. Mit ihm kann man ausrechnen, wie groß der Nutzen des Radfahrens hinsichtlich deines Geldbeutels, deiner Gesundheit und der Umwelt ist.

Radfahren ist billiger als Autofahren. Man spart Treibstoffkosten und die Kosten für die Abschreibung des Fahrzeugs. Radfahren ist außerdem gut für die Gesundheit. Bereits eine halbe Stunde Radfahren am Tag hat spürbare Auswirkungen, so wird etwa das Risiko einer Herz-Kreislauferkrankung verringert. Und Radfahren ist ebenfalls gut für die Umwelt, da die Emission von Kohlendioxid, Stickoxid und Feinstaub reduziert.

Mit dem Fahrradkalkulator kann man ganz leicht ausrechnen, wieviel man spart, wenn man das Auto stehen lässt. Einfach die Werte in den oberen Registerkarten verändern. Wie weit ist der Weg zum täglichen Zielort, zur Arbeit, zum Büro oder zur Schule (holländisch: Afstand per dag)? An wie vielen Tagen in der Woche fährst du (Dagen per week)? An wie vielen Wochen im Jahr (Weken per jaar)? Und schließlich noch anklicken, ob dein Auto ein Kleinwagen oder ein Straßenkreuzer ist und ob du Benzin oder Diesel tankst.

Der untere Bereich zeigt dann die Vorteile des Radfahrens auf: die mehr verbrauchten Kalorien, die Ersparnis in Euro und die reduzierten Emissionswerte.

Original-Fietscalculator

13 Gedanken zu „Fahrradkalkulator

Kommentare-Feed
  1. hm, die anschaffungskosten für ein auto, die wartung, versicherung usw. sind da aber nicht mit drin, oder sehe ich das falsch?

    die ersparnis bezieht sich also nur darauf, wenn bereits alles bezahlt ist. aber das auto kostet leider auch geld, wenn es nur rumsteht.

  2. Wenn man auf das rote „i“ klickt, sieht man die Treibstoffkosten, die dem Kalkulator zugrunde gelegt werden. Danach kostet Benzin der Marke „Euro 95“ 1,407 Euro und Diesel 1,039 Euro. Ich kenne mich nicht so aus mit den Benzinkosten in Holland, aber kann es nicht sein, dass da die fixen Kosten des Autos schon eingearbeitet wurden?

  3. ich hab mich halt gewundert, dass ich bei täglichem arbeitsweg von 12km (eine tour, insgesamt dann 24km) im besten fall nur knapp 130 euro im jahr sparen soll. das erscheint mir echt wenig

  4. @kalle:
    aber wie sollten denn die fixkosten pro liter Benzin verrechnet werden, ich denke das sind nur die betriebskosten ggf mit Instandsetzungskosten.
    Anschaffungskosten sind weder von Fahrrad noch vom Auto mit drin, Versicherungen etc. auch nicht.

    Ich denk mal das wird für „normale“ Haushalte mit bereits vorhandenem Auto gedacht sein, an uns Spinner ohne Karre denkt mal wieder keiner 😉

  5. Tja ze rather evil Kohl, wir oberen 10.000 haben es schon schwer. Ich lege mich jetzt erstmal zwischen meinen gesparten Geldscheinen schlafen 😉

  6. da ist nix eingerechnet.

    EUR 1.- /EUR 1,40 sind ziemlich genau die Kraftstoffpreise in Holland.
    (siehe z.B http://www.avd.de/startseite/service-news/benzinpreise/benzinpreise-in-europa/)

    Ganz sicher berücksichtigt der Rechner auch nicht die Tatsache, dass 5km Arbeitsweg selten optimal kraftstoffsparend mit konstanter Geschwindigkeit vom Start zum Ziel verlaufen, sondern x-faches stoppen und Anfahren im Stau und an Ampeln sowie oft auch ein gleichermaßen spannendes wie den benzinverbrauch hochtreibendes Spiel namens „parkplatzsuche“ beinhalten.

    Und beim Autofahrern verbraucht man ein Drittel der Kalorienmenge pro Kilometer(!) wie beim Radfahren? Wenn ich also 45km weit in 20 Minuten mit dem Auto über die Bahn düse, habe gemäß dieser kruden Berechnungsweise womöglich genauso viele Kalorien verbraucht, wie wenn ich mit dem Rad z.B in einer Dreiviertelstunde 15km weit fahre?

    So ein Quatschrechner.

    Fehlt nur noch, dass er mir sagt, wieviele Kalorien ich beim Fernsehschauen pro überstandenem Werbeblock verbrauche…

  7. @berlinradler: sowieso, wozu Autofahren, ich nehme lieber den Kasinozeppelin.

    Nee aber mal im ernst, als 2-Kopf Haushalt in Berlin Neukölln macht nen Auto keinen Sinn, abgesehen davon das ich mir nicht vorstellen könnte wie ich mir eins Leisten sollte.
    ÖPNV ist schon nur dank Studententicket dabei.

  8. Als Anhaltspunkt für die vollen Kosten des Autofahrens pro km – und damit die Ersparnis durchs Radfahren – kann man die Tabellen des ADAC nehmen. Hinzurechnen müßte man grundsätzlich natürlich die sogenannten externen Kosten, also Umweltschäden etc., die dort nicht berücksichtigt werden. Eine Berechnung aufgrund der reinen Benzinersparnis führt jedenfalls in die Irre, da bereits das parkende Auto durch den immensen Wertverlust, Wartungskosten usw., sehr hohe Kosten verursacht.

  9. 50 cent/km ist ein guter durschnittswert fürn auto laut internet.
    http://www.autokosten.org/kfz-vergleich.php

    so, ca. 6250 km reine nutzfahrten (arbeit, einkaufen, kneipe) werdens in diesem jahr bei mir. das macht 3125 Euro, die mich ein auto kosten würde. das rad plus ausrüstung (kleidung, taschen, wartung) hat sich also bereits nach weniger als einem jahr rentiert 🙂

    *gespartes geld für tolle sachen verplan*

  10. @Philip, nur schade dass man meistens Geld ausgeben muss um es zu „sparen“ 🙂

  11. Komisch finde ich auch, dass der Co2 und Feinstaubausstoss bei dem Rechner nicht von der Größe des Autos abhängt.

  12. @berlinradler: ja, stimmt leider 😉

    trotzdem bin ich froh, keinen geldfresser zu fahren 😉

  13. Ich auch Philip. Von dem Geld, was ein Neuwagen kosten würde, fällt jährlich fast eine Jahreskarte an. Naja, in normalen Zeiten jedenfalls 😉

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